Juli 2024 Deutsch-Polnischer Aktionsplan. Lipiec 2024 Polsko-Niemiecki Plan Działań

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Red. Gazeta Warszawska

 

 

 

Juli 2024

Deutsch-Polnischer Aktionsplan

PRÄAMBEL

Polen und Deutschland sind Nachbarn, strategische Partner in der Europäischen

Union und Verbündete in der NATO. Neben unserer intensiven politischen,

gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Vernetzung

verbindet uns auch der enge Austausch zwischen unseren Bürgerinnen und Bürgern.

Die Regierungen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland erklären

ihre Bereitschaft, ihre engen Beziehungen auf allen Ebenen fortzuführen und weiter zu

verbessern. Wir möchten unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen und damit zum

Wohle unserer Gesellschaften ebenso beitragen wie zum Wohlstand ganz Europas.

Seit der Unterzeichnung des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche

Zusammenarbeit am 17. Juni 1991 wird der zivilgesellschaftliche Dialog von

zahlreichen deutsch-polnischen Institutionen getragen bzw. unterstützt. Wir sprechen

ihnen unsere Anerkennung dafür aus, dass sie unsere Bürgerinnen und Bürger

zusammenbringen und Vertrauen aufbauen, und sichern ihnen zu, ihre Aktivitäten

auch in Zukunft zu unterstützen.

Die polnische Gemeinschaft in Deutschland und die deutsche Minderheit in Polen

spielen hierbei eine bedeutende Rolle.

Polen und Deutschland teilen den Wunsch, gemeinsam einen Beitrag zur laufenden

Debatte über die Zukunft der Europäischen Union zu leisten. Unser Ziel ist eine starke

Europäische Union, die die globalen Herausforderungen meistern und allen EU-

Bürgerinnen und -Bürgern Sicherheit bieten kann.

Die Europäische Union wurde mit dem Ziel gegründet, den Frieden auf unserem

Kontinent zu sichern. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat uns in der

denkbar brutalsten Weise daran erinnert, von welch fundamentaler Bedeutung dieses

Ziel ist, und damit dringlich vor Augen geführt, dass Europa in der Lage sein muss,

sich selbst zu verteidigen. Der Krieg in unserer unmittelbaren Nachbarschaft hat die

deutsch-polnischen Beziehungen damit um eine Dimension erweitert. Beide

Regierungen bekräftigen, dass sie die konkrete Unterstützung der Ukraine fortsetzen

werden, insbesondere auf politischer, finanzieller, militärischer und humanitärer

Ebene.

Gemeinsam haben wir das Ziel, überzeugende Antworten auf die Herausforderungen

unserer Zeit zu finden und unsere europäische Zukunft zu gestalten, ohne dabei die

Vergangenheit zu vergessen. Wir sind uns bewusst, dass Erinnerung und Aussöhnung

in den deutsch-polnischen Beziehungen ihren festen Platz haben müssen.

Aussöhnung ist ein Prozess, der keinen Schlussstrich erlaubt. Er wird an die nächste

Generation weitergegeben und stets aufs Neue erfahren.

Die Regierungen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland sind fest

entschlossen, durch konkretes Handeln die Erwartungen ihrer Bürgerinnen und Bürger

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zu erfüllen und haben sich daher bei den diesjährigen Regierungskonsultationen am

  1. Juli 2024 in Warschau auf den folgenden Aktionsplan geeinigt, in dem die

Ausrichtung unserer Zusammenarbeit niedergelegt ist und der ein ganzes Bündel

neuer Initiativen und Projekte umfasst.

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ZUSAMMENARBEIT IN BILATERALEN ANGELEGENHEITEN

Die deutsch-polnischen Beziehungen zeichnen sich durch eine hohe Dynamik aus.

Eines ihrer Hauptziele besteht darin, gemeinsame Standpunkte zu den

entscheidenden europäischen Politik- und Sicherheitsfragen zu entwickeln. Der Dialog

wird in einer Atmosphäre des wechselseitigen Vertrauens geführt. Unsere

Partnerschaft ist unverzichtbar, um Lösungen im Interesse beider Seiten zu

entwickeln.

Wir bekräftigen unseren Willen, die Zusammenarbeit in den bestehenden Formaten

fortzusetzen, insbesondere die Regierungskonsultationen, die wir regelmäßig

abhalten werden, um den aktuellen Stand der interministeriellen Zusammenarbeit

einer umfassenden Überprüfung zu unterziehen und ihre kurz- und mittelfristigen Ziele

für die Zukunft festzulegen. Wir bringen unseren Willen zum Ausdruck, neue

Mechanismen für bilaterale Konsultationen einzuführen, beispielsweise gemeinsame

Treffen der Außen- und Verteidigungsminister bzw. -ministerinnen.

Die Rolle der Geschichte

Die Vergangenheit spielt für die deutsch-polnischen Beziehungen eine besondere

Rolle. Der Zweite Weltkrieg und die Untaten und Verbrechen, die die deutschen

Aggressoren in der NS-Zeit an Polinnen und Polen begangen haben, sind im

historischen Gedächtnis noch ausgesprochen präsent. Für viele Polinnen und Polen

zählen diese Erinnerungen zur kollektiven Identität.

Die beiden Regierungen führen einen intensiven Dialog über Maßnahmen zur

Unterstützung für die noch lebenden Opfer des deutschen Angriffs und der Besatzung

in den Jahren 1939 bis 1945, des Gedenkens sowie der Sicherheit. Eine wichtige Rolle

in diesem Prozess wird die Stiftung Deutsch-Polnische Aussöhnung spielen.

Vor diesem Hintergrund legen wir besonderen Wert auf die Gründung eines Deutsch-

Polnischen Hauses im Zentrum Berlins zur Erinnerung an die polnischen Opfer des

Zweiten Weltkriegs. Zudem legen wir besonderen Wert auf die schnellstmögliche

Fertigstellung eines Projekts, das an einem zentralen Standort in Berlin in würdiger

Weise an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert. Im Rahmen des

Deutsch-Polnischen Hauses sollte insbesondere ein Denkmal für die polnischen Opfer

der deutschen Besatzung Polens von 1939 und 1945 errichtet werden. Dieses

Denkmal wird durch einen informativen Teil in Form einer Dauerausstellung erweitert,

die ein umfassendes Bild der deutschen Besatzung Polens zeichnet.

Wir erkennen die Anstrengungen und die jahrelange Arbeit an, die polnische und

deutsche Fachleute und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das Projekt

eines deutsch-polnischen Geschichtsschulbuches mit dem Titel „Europa – Unsere

Geschichte“ investiert haben. Wir verpflichten uns, die breite Verwendung des

Schulbuches als Unterrichtsmaterial in polnischen und deutschen Schulen zu fördern.

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Wir arbeiten daran, die Zusammenarbeit in der Erinnerungspolitik zu stärken, unter

anderem mit dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS). Wir

werden gemeinsam noch stärker darauf hinarbeiten, dass weitere europäische Länder

sich am ENRS beteiligen.

Wir unterstützen die Zusammenarbeit der Staats- und Bundesarchive beider Länder,

insbesondere der Staatlichen Archive Polens (Naczelna Dyrekcja Archiwów

Państwowych) und des Bundesarchivs. Die verbesserte Zusammenarbeit kann die

Recherche zu Sammlungen, die verschiedenen Möglichkeiten der beiderseitigen

Nutzung von Ressourcen und digitalen Kopien, die Sicherung von Sammlungen und

das Management einer modernen digitalen Dokumentation umfassen.

Die polnische Seite wird zu einer Konferenz der aktuell in Polen und Deutschland

existierenden Museen und Gedenkstätten einladen, die an im Zweiten Weltkrieg

verübte Verbrechen erinnern. Die Konferenz wird sich zu einer Plattform für Fachleute

entwickeln, die dem Austausch von Erfahrungen beim Schutz und Management von

Gedenkstätten dient (Dialog, Informationsaustausch, Zusammenarbeit, Erarbeitung

von Programmen, Formulierung von Empfehlungen für die Zukunft entsprechender

Einrichtungen und für ihre Organisatoren).

Deutsche Minderheit in Polen und polnische Gemeinschaft in Deutschland

Die Beziehungen zwischen der deutschen Regierung und der polnischen

Gemeinschaft in Deutschland sowie zwischen der polnischen Regierung und der

deutschen Minderheit in Polen beruhen auf gleicher Wertschätzung und

wechselseitigem Verständnis im Einklang mit den Bestimmungen des deutsch-

polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit

von 1991. Wir beabsichtigen, die Gespräche zur Unterstützung von deutschen

Staatsangehörigen mit polnischen Wurzeln und Polinnen und Polen in

Deutschland sowie der deutschen Minderheit in Polen im Rahmen eines

erneuerten Deutsch-Polnischen Runden Tisches wieder aufzunehmen.

Beide Regierungen werden Anstrengungen unternehmen, um die Umsetzung der

Bestimmungen des Artikels 21 des Vertrags über gute Nachbarschaft und

freundschaftliche Zusammenarbeit von 1991 hinsichtlich des muttersprachlichen

Unterrichts für die deutsche Minderheit in Polen beziehungsweise die polnische

Gemeinschaft in Deutschland sicherzustellen.

Zwischenmenschliche Kontakte

Zwischenmenschliche Kontakte sind nach wie vor ein fester Bestandteil der

Beziehungen zwischen Nachbarländern. Wir beabsichtigen, dauerhafte Formate und

Institutionen zu unterstützen, die als wichtige Foren für den Dialog zwischen unseren

Gesellschaften dienen.

Wir werden in Erwägung ziehen, die finanzielle Unterstützung der Stiftung für

deutsch-polnische Zusammenarbeit zu erhöhen, damit diese ihre Aktivitäten in

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beiden Ländern ausdehnen, ihre Sichtbarkeit in Deutschland ausbauen und Dritte,

einschließlich Partnern aus der Ukraine, in laufende Projekte einbeziehen kann.

Wir sind uns einig, dass die Stiftung weiterhin das Deutsch-Polnische Forum

organisieren wird, eine Plattform für den Dialog zwischen Fachleuten beider Länder,

deren Geschichte bis in die 1970er-Jahre zurückreicht. Das Forum sollte modernisiert

werden, auch durch eine neue, starke Unternehmenskomponente. Wir fordern die

Stiftung auf, zeitnah Vorschläge dafür vorzulegen, wie die Attraktivität und Reichweite

des Forums gesteigert werden kann.

Wir bringen unseren Willen zum Ausdruck, die jährliche Verleihung des Deutsch-

Polnischen Preises wiederaufzunehmen, der gemäß den Bestimmungen des

Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit von 1991

eingeführt wurde.

Beide Seiten begrüßen die Tatsache, dass der angemessene Status eines

Beauftragten des Ministers für auswärtige Angelegenheiten für die polnisch-

deutsche zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit

wiederhergestellt wurde. Beide Seiten erkennen an, wie wichtig eine enge

Zusammenarbeit zwischen dem Koordinator für die deutsch-polnische und dem

Beauftragten für die polnisch-deutsche zwischengesellschaftliche und grenznahe

Zusammenarbeit ist.

Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft möchten wir im Rahmen der bestehenden

Strukturen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit ein Austauschformat im Sinne

eines deutsch-polnischen Parlaments der Zivilgesellschaft schaffen, in dem

zivilgesellschaftliche Akteure unter der Schirmherrschaft des Koordinators und des

Beauftragten über den Zustand unserer Beziehungen und neue Ideen diskutieren

sowie beiden Regierungen Empfehlungen vorlegen.

Unsere engen Beziehungen auf regionaler und kommunaler Ebene bilden die

Grundlage für den Austausch zwischen unseren Bürgerinnen und Bürgern. Die

Zusammenarbeit zwischen den Regionen und Gemeinden ist von großer

Bedeutung, um die globalen Herausforderungen zu meistern, nachbarschaftliche

Beziehungen aufzubauen und auch anderen Nachbarn in Notlagen Beistand zu

leisten. Wir beabsichtigen, diese Partnerschaften auf allen Ebenen zu stärken und den

Austausch auf regionaler und kommunaler Ebene zu intensivieren – auch mit Blick auf

unsere Kooperation beim Thema Ukraine.

Wir unterstützen zudem zwischenmenschliche Kontakte und Initiativen, die einen

regelmäßigen Austausch auf Ebene der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, der

Fachleute und der Regierungen unserer Länder gewährleisten, z. B. beim Thema

aktives Altern.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

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Wir betonen die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit für die Förderung

von Kontakten zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und für die Stärkung der

europäischen Integration. Vor diesem Hintergrund ermutigen wir die Euroregionen, die

drei Zwillingsstädte Frankfurt/Oder-Słubice, Görlitz-Zgorzelec und Guben-Gubin sowie

alle weiteren Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, den Europäischen

Verbund für territoriale Zusammenarbeit optimal zu nutzen. Wir betonen die

Bedeutung des Dialogs auf lokaler Regierungsebene in den Grenzregionen allgemein

und im Rahmen der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale

und grenznahe Zusammenarbeit sowie unsere Unterstützung für diesen Dialog.

Wir verpflichten uns, die Kommission zu modernisieren und ihren Austausch mit der

Bevölkerung in den Grenzregionen zu stärken. Wir werden – unter Berücksichtigung

verfassungsrechtlicher und europäischer Bestimmungen – Bereiche identifizieren, in

denen die Anwendung von Ausnahmeregelungen, zum Beispiel in Form von

Öffnungsklauseln, Hürden für die Umsetzung grenzüberschreitender Vorhaben

überwinden können.

Beide Seiten werden durch die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Bildungs-

und Berufsbildungsnetzwerks einen verstärkten Austausch zwischen den

Zivilgesellschaften fördern und erkennen die besondere Rolle an, die der Koordinator

für die deutsch-polnische und der Beauftragte für die polnisch-deutsche

zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit in diesem Austausch

spielen.

Wir werden die Kommunikation zwischen den Grenzregionen erleichtern und so die

Umsetzung des bilateralen Rahmenabkommens über die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit im Rettungsdienst voranbringen.

Raumordnung

Wir werden im Raumordnungsausschuss der Deutsch-Polnischen

Regierungskommission für grenzüberschreitende und interregionaleZusammenarbeit

kooperieren.

Zudem werden wir bei der Aktualisierung des Gemeinsamen Zukunftskonzepts für

den deutsch-polnischen Verflechtungsraum – Vision 2030 (verabschiedet beim

  1. Treffen des Raumordnungsausschusses der Deutsch-Polnischen

Regierungskommission für grenzüberschreitende und interregionaleZusammenarbeit

am 1. Dezember 2016) miteinander kooperieren.

Darüber hinaus werden wir im Rahmen des deutsch-polnischen Modellvorhabens der

Raumordnung (MORO) „Grenzüberschreitende Synergien von Raumordnung und

Wasserwirtschaft im Einzugsgebiet der Oder” zusammenarbeiten – einschließlich der

deutsch-polnischen Kick-off-Konferenz im Herbst 2024.

Bildung und Jugend

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Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) ist eine wichtige Institution der bilateralen

Jugendzusammenarbeit, an deren Austauschprogrammen jährlich etwa 60.000 junge

Menschen teilnehmen. Wir bekennen uns zu einem starken DPJW und zu

Jugendbegegnungen als Instrument, das unsere Länder künftig noch enger

zusammenführen kann: z. B. durch den Deutsch-Polnischen Jugendpreis,

Jugendaustausch über lokale Kooperationen, Projekte im Bereich der

zivilgesellschaftlich-historischen Bildung junger Menschen aus beiden Ländern oder

Jugendforen, die im Rahmen des Weimarer Dreiecks in Kooperation mit dem Deutsch-

Französischen Jugendwerk organisiert werden. Wir begrüßen die erhebliche

finanzielle Aufstockung durch die polnische Regierung und sind gewillt, uns weiter für

die Entwicklung der deutsch-polnischen Jugendzusammenarbeit einzusetzen. Wir

werden unsere erfolgreichen Projekte mit dem Jugendwerk fortsetzen, um neben

unserer bilateralen Jugendzusammenarbeit auch unsere Arbeit zur gemeinsamen

Unterstützung der Jugend in der Ukraine zu stärken.

Wir werden zusammenarbeiten, um das Wissen über das jeweilige Nachbarland in der

jungen Generation zu verbessern, auch durch unsere bestehenden erfolgreichen

Einrichtungen wie beispielsweise die Internationalen Jugendbegegnungsstätten in

Krzyżowa/Kreisau und Oświęcim/Auschwitz.

Wir beabsichtigen, jährlich einen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler

durchzuführen, in dem die Kenntnis des jeweiligen Nachbarlands und seiner

Geografie, Geschichte und Gegenwart gefragt ist.

Kenntnisse der Partnersprache erleichtern den Austausch zwischen unseren

Bürgerinnen und Bürgern und helfen, berufliche und private Beziehungen aufzubauen.

Wir werden gemeinsam nach neuen Formen der Zusammenarbeit suchen, um den

polnischen Spracherwerb in Deutschland und den deutschen Spracherwerb in

Polen zu fördern.

Justiz

Um die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Rechtspflege zu stärken, werden wir die

bilateralen Konsultationen zu zivil- und strafrechtlichen Angelegenheiten wieder

aufnehmen. Wir werden die Entwicklung direkter Kontakte zwischen unseren

Justizbehörden fördern und unterstützen, um die Zusammenarbeit zu verbessern, zum

Beispiel mit Blick auf die Vollstreckung von Rechtshilfeersuchen, Europäischen

Haftbefehlen oder Europäischen Ermittlungsanordnungen in Zusammenhang mit der

Überstellung verurteilter Personen gemäß Rahmenbeschluss 2008/909/JI. Wir

bestärken unsere Justizbehörden darin, partnerschaftliche Beziehungen zueinander

aufzubauen, gemeinsame Weiterbildungen für Richterinnen und Richter,

Gerichtspersonal und Staatsanwältinnen und -anwälte durchzuführen und

Konferenzen und Workshops zu organisieren, um die Zusammenarbeit zwischen

diesen Behörden zu erleichtern und zu verbessern.

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Wir werden uns fachlich zum Thema Digitalisierung des Rechtswesens

austauschen, zum Beispiel zu E-Court-Systemen (elektronische Gerichtssäle), der

Verwendung von Videokonferenztechnologie, der Veröffentlichung von

Gerichtsbeschlüssen, dem Zugang zu Fallakten und Gerichtsdokumenten und der

Verfügbarkeit von Informationen und Leistungen des Rechtswesens für Bürgerinnen

und Bürger.

Darüber hinaus werden wir uns dazu austauschen, welche Erfahrungen wir bezüglich

der Anwendung und Umsetzung der KI-Verordnung der EU in der Justiz, von

Fallstudien zu vertrauenswürdiger künstlicher Intelligenz und von bewährten

Verfahren im Bereich Management von Cybervorfällen gemacht haben.

Wir werden uns dafür einsetzen, die aktuellen Instrumente für resilientere und

effizientere Rechtssysteme zu verbessern und zu optimieren und auf EU-Ebene die

Zusammenarbeit zu intensivieren und eine bessere Gesetzgebung zu unterstützen.

Wir verpflichten uns, die Arbeit der Vereinten Nationen zur Verhinderung und

Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit weiterhin zu unterstützen.

Das Völkerrecht muss durch eine universelle, opferorientierte, rechtsverbindliche und

die Bedürfnisse von Kindern berücksichtigende Übereinkunft ergänzt werden, die auf

den Artikelentwürfen der Völkerrechtskommission über die Verhütung und Bestrafung

von Verbrechen gegen die Menschlichkeit basiert. Wir werden gemeinsam daran

arbeiten, diese Leerstelle zu füllen und sicherstellen, dass die Rechte der

Schwächsten und namentlich der Kinder gewahrt werden. Wir begrüßen die

Ausarbeitung des Übereinkommens über internationale Zusammenarbeit bei der

Ermittlung und Verfolgung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit,

Kriegsverbrechen und anderen internationalen Verbrechen (Übereinkommen von

Ljubljana und Den Haag).

Polizei- und Grenzzusammenarbeit

Deutschland und Polen teilen als Nachbarn und Mitgliedstaaten der Europäischen

Union zahlreiche Aufgaben und Chancen auf dem Feld der Innenpolitik. Wir möchten

unsere Kräfte weiterhin bündeln, wenn es um Herausforderungen wie den Krieg gegen

die Ukraine und seine Folgen für unsere Länder und Europa insgesamt geht. Dasselbe

gilt auch für weitere Herausforderungen wie die Reduzierung der irregulären Migration

im Einklang mit unseren internationalen Verpflichtungen, organisierte Kriminalität und

Naturkatastrophen. Gleichzeitig wollen wir das Potenzial, das sich aus unserer

gemeinsamen Grenze und den bestehenden Verbindungen zwischen unseren

Regionen und Zivilgesellschaften ergibt, noch besser nutzen.

Wir sind entschlossen, die Innenpolitik – auch auf europäischer Ebene – zum Wohle

unserer Bürgerinnen und Bürger zu gestalten und einen wichtigen Beitrag zu Freiheit

und Sicherheit in Europa zu leisten. Wir werden darauf hinwirken, dass der Schengen-

Raum ohne Grenzkontrollen an den Binnengrenzen reibungslos funktioniert, indem wir

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die grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit verbessern und die verfügbaren

Ausgleichsmaßnahmen vollständig ausschöpfen.

Die polnischen und deutschen Strafverfolgungs- und Grenzpolizeibehörden

arbeiten bereits eng zusammen. Dies gilt insbesondere für unsere gemeinsamen

Grenzregionen. Wir wollen unsere Zusammenarbeit noch weiter intensivieren, um

Beeinträchtigungen der öffentlichen Sicherheit wirksam zu bekämpfen. Dies betrifft

insbesondere grenzüberschreitende Kriminalität, irreguläre Migration sowie

Schmuggel- und Schleusungskriminalität. Die Stärkung unserer Zusammenarbeit

umfasst insbesondere auch die gemeinsame Schulung unserer Strafverfolgungs- und

Grenzpolizeibeamten zwecks Vorbereitung auf gemeinsame Einsätze und

Suchmaßnahmen sowie die Festlegung eines Verfahrens für die

grenzüberschreitende Nutzung von Polizeiluftfahrzeugen. Darüber hinaus werden wir

prüfen, wie die Zusammenarbeit der gemeinsamen deutsch-polnischen

Grenzpolizeizentren noch weiter ausgebaut werden kann. Solange die deutschen

Grenzkontrollen noch nicht allein durch Ausgleichsmaßnahmen vollständig ersetzt

werden können, werden wir zudem gemeinsam darauf hinwirken, die Auswirkungen

dieser Kontrollen auf den Verkehr sowie auf den freien Verkehr von Waren,

Dienstleistungen und Personen zu minimieren und die Sicherheit der zu

kontrollierenden Personen und der Polizeibeamten weiter zu verbessern.

Die jüngst eingerichtete gemeinsame Taskforce gegen Schleusungskriminalität

und die gemeinsamen Patrouillen auf polnischem Hoheitsgebiet werden uns ebenfalls

dabei helfen, die illegale Schleusung von Migranten sowie die irreguläre Migration im

Einklang mit unseren internationalen Verpflichtungen noch wirksamer zu bekämpfen.

Da Menschenhandel zur grenzüberschreitenden Kriminalität zählt, ist der Ausbau der

Zusammenarbeit für die wirksame Bekämpfung dieses Phänomens von zentraler

Bedeutung.

Die Auswirkungen des Klimawandels und die jüngsten geopolitischen Veränderungen

zeigen, dass der Bevölkerungsschutz gerade in diesen Zeiten grenzüberschreitend

gedacht werden muss. Als Nachbarländer werden wir daher stärker als bisher

zusammenarbeiten und uns noch intensiver austauschen, um die Bevölkerung vor

Natur- und Umweltkatastrophen, aber auch vor kriegsbedingten Bedrohungen zu

schützen.

Wir wollen die Regelungen aus dem geltenden Abkommen zwischen der

Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die gegenseitige

Hilfeleistung bei Katastrophen oder schweren Unglücksfällen und aus den

Vereinbarungen zwischen dem Minister für Inneres und Verwaltung der Republik

Polen und den Innenministerien von Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-

Vorpommern über die gegenseitige Hilfeleistung bei Katastrophen oder schweren

Unglücksfällen sowie die Kooperation im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens

der Union dafür nutzen, dass die Einheiten des Bevölkerungsschutzes bei

Unglücksfällen noch wirksamer grenzüberschreitend tätig werden können. Wir werden

diese Rahmenwerke zudem zum Aufbau von Kapazitäten nutzen, unter anderem

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durch Schulungsmaßnahmen und Übungen und den Austausch von Kenntnissen und

Erfahrungen innerhalb des operativen Personals.

Wir sind überzeugt, dass die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine eine

Aufgabe darstellt, die im Geiste der Solidarität von allen EU-Mitgliedstaaten

angenommen werden sollte. Daher bemühen wir uns, auf EU-Ebene für diese

Herangehensweise zu werben und Verständnis dafür zu schaffen, dass jene

Mitgliedstaaten, die die meisten Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen, wirksamer –

auch durch die Sicherstellung adäquater Finanzierung – unterstützt werden müssen.

Sport und Tourismus

Beide Seiten schätzen die Zusammenarbeit bei der Organisation großer

Sportereignisse. Die Unterstützung durch polnische Polizeikräfte bei der

Sicherstellung der öffentlichen Ordnung bei der EURO 2024 ist hierfür das beste

Beispiel. Die Menschen unserer beiden Länder eint ihre Begeisterung für den Sport.

Daher werden wir im Sportbereich enger zusammenarbeiten und dabei die

Sportbewegung und andere maßgebliche Akteure stärker beteiligen. Wir legen

besonderen Wert darauf, die Integrität des Sports zu steigern und persönliche

Begegnungen zwischen aktiven Sportlerinnen und Sportlern zu fördern.

Wir werden regelmäßige Kontakte und bilaterale Zusammenarbeit im Bereich der

Tourismusbranche sicherstellen.

Bessere Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Desinformation

Polen und Deutschland beabsichtigen, die Zusammenarbeit zwischen

zivilgesellschaftlichen Organisationen zu stärken. Beide Seiten haben das Ziel, den

interinstitutionellen Austausch zu unterstützen, was auch den Austausch zwischen und

gemeinsame Weiterbildungen von wissenschaftlichen Einrichtungen umfasst. Wir

werden gemeinsam daran arbeiten, die Bedrohung durch Desinformation besser zu

verstehen und eine gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit dagegen aufzubauen

(beispielsweise durch den Austausch zwischen der Regionalne Ośrodki Debaty

Międzynarodowej (RODM) und der Bundeszentrale (bzw. den Landeszentralen) für

politische Bildung).

Wissenschaft

Wir wollen unseren strategischen Dialog intensivieren und durch gemeinsame

Investitionen eine starke Grundlage für Wissenschaft, Forschung und Innovation

schaffen und so den Wohlstand, die Wettbewerbsfähigkeit und die technologische

Souveränität Polens, Deutschlands und Europas sichern. Wir werden mit den

verfügbaren Finanzmitteln die Kooperation zwischen unseren Hochschuleinrichtungen

und Wissenschaftsorganisationen aktiv unterstützen. Zu diesem Zweck werden wir die

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Gemeinsame Absichtserklärung über bilaterale und europäische Zusammenarbeit in

Forschung und Entwicklung von 2018 erneuern.

Die DIOSCURI-Zentren in Polen, die vom polnischen National Science Center und der

Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam verwaltet werden, setzen den Standard für

wissenschaftliche Exzellenz, fördern die Migration der Wissenschaftselite („Brain

Circulation“) innerhalb Europas und entwickeln den Europäischen Forschungsraum

weiter. Wir wollen, dass diese Zentren sich zu Beschleunigern der europäischen

Kooperation entwickeln.

Wir erkennen die zentrale Rolle an, die die Deutsch-Polnische

Wissenschaftsstiftung als Leuchtturm der bilateralen Zusammenarbeit spielt,

insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Zu diesem Zweck haben wir 2023 ein Änderungsabkommen unterzeichnet, mit dem

vorrangigen Ziel der Finanzierung von Sonderausschreibungen für

Forschungsprojekte zu den deutsch-polnischen Beziehungen im 20. und

  1. Jahrhundert. Eine weitere kofinanzierte Sonderausschreibung ist zum Thema

„Zeitenwende“ geplant. Das Thema der Ausschreibung wurde durch den

Wissenschaftlichen Beirat der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung

vorgeschlagen. Der thematische Fokus der Forschung liegt hierbei auf dem

Angriffskrieg, den Russland seit Februar 2022 gegen die Ukraine führt. Dieses Thema

ist nicht nur im Kontext der geopolitischen Lage insbesondere in Europa relevant, die

sich erheblich geändert hat, sondern umfasst auch langfristige

Entwicklungstendenzen, die über den militärischen Bereich hinausgehen.

Was die Bereiche angewandte Forschung, Technologietransfer und Zusammenarbeit

von Wissenschaft und Industrie (insbesondere KMU) betrifft, wollen wir mit den uns

zur Verfügung stehenden Ressourcen und im Rahmen des erfolgreichen bilateralen

Förderprogramms zur „Digitalisierung der Wirtschaft“ von 2018 eine weitere

Ausschreibung zur Unterstützung der Forschung zu künstlicher Intelligenz

veröffentlichen. Darüber hinaus werden wir prüfen, ob weitere Themen sich für

gemeinsame Ausschreibungen eignen.

Wir begrüßen ausdrücklich die erfolgreiche deutsch-polnische Zusammenarbeit

innerhalb des Europäischen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation

„Horizont Europa“. Wir werden im Rahmen der EU-Organe konstruktiv und

vertrauensvoll gemeinsam an der Vorbereitung des nächsten EU-Rahmenprogramms

für Forschung und Innovation (FP10) und an der künftigen ERA Policy Agenda 2025-

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aktiv die Beteiligung deutsch-polnischer Konsortien an den EU-Rahmenprogrammen

für Forschung und Entwicklung, zum Beispiel durch gemeinsame Förderanträge im

Rahmen der Fördermaßnahme Bridge2ERA.

Wir freuen uns über die intensive Zusammenarbeit der Deutschen

Forschungsgemeinschaft und des polnischen Narodowe Centrum Nauki, die sich aus

deren Beteiligung an der multilateralen WEAVE-Initiative im Bereich der

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Grundlagenforschung ergibt. Wir begrüßen es, dass der Dialog zwischen den

Fördereinrichtungen und Forschungseinrichtungen in Polen und Deutschland auch im

Rahmen regelmäßiger Polish-German Science Meetings gepflegt wird. Die Science

Meetings werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem National Science

Centre und der Stiftung für Polnische Wissenschaft gemeinsam organisiert und finden

2024 zum vierten Mal statt.

Wir ermutigen unsere Hochschuleinrichtungen und nicht-universitären

Forschungseinrichtungen, ihre Zusammenarbeit auf bilateraler und europäischer

Ebene zu vertiefen. Über 1.400 Kooperationen im Hochschulbereich belegen die

Dynamik der Beziehungen. Deutschland beteiligt sich aktiv an den Veranstaltungen,

die in Kattowitz (Katowice), der Europäischen Wissenschaftsstadt 2024, durchgeführt

werden. Darüber hinaus erkennen wir die wichtige Rolle an, die die Europa-Universität

Viadrina als Vorbild für die bilaterale Wissenschaftskooperation spielt; dies gilt

insbesondere für das Collegium Polonicum, ein einzigartiges Projekt der Europa-

Universität Viadrina und der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen (Poznań). Die

Europa-Universität Viadrina und das Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und

Europa-Studien der Universität Breslau (Wrocław) gehören zum Kompetenzverbund

Interdisziplinäre Ukrainestudien Frankfurt/Oder – einem von zwei DAAD-Projekten, mit

denen die Internationalisierung des ukrainischen Wissenschaftssektors unterstützt

werden soll.

Wir werden die Weiterentwicklung großer europäischer und internationaler

Forschungsinfrastrukturen unterstützen, um sicherzustellen, dass Europa seine

Spitzenposition in Forschung und Innovation verteidigt und international

wettbewerbsfähig bleibt. Wir treten dafür ein, dass Forschungsinfrastrukturen wie das

internationale Beschleunigerzentrum FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research in

Europe) und der Röntgenlaser XFEL (European X-Ray Free-Electron Laser) weiterhin

optimale Bedingungen für Spitzenforschung bieten. Wir verweisen insbesondere auf

FAIR in Darmstadt als künftigen europäischen Leuchtturm. Wir weisen darauf hin, wie

wichtig ein zusätzliches Engagement ist, um die einzigartige internationale

Forschungsinfrastruktur FAIR umzusetzen.

Wir betonen die Bedeutung wissenschaftlicher Freiheit für die Gewährleistung eines

florierenden, widerstandsfähigen und offenen Wissenschaftssystems und setzen uns

im Rahmen des „Wissenschaftsjahrs 2024 – Freiheit“ in Deutschland sowie der

polnischen EU-Ratspräsidentschaft in der ersten Jahreshälfte 2025, während der eine

Konferenz zum Thema „Forschung, Entwicklung und Freiheit“ geplant ist, gemeinsam

für die Wissenschaftsfreiheit ein.

Was das Thema Wissenschaft und Forschung in der Ukraine betrifft, so werden wir

sorgfältig prüfen, wie wir gemeinsam unseren Teil zur Schaffung einer modernen und

nachhaltigen Forschungsinfrastruktur in der Ukraine beitragen können. Wir betrachten

dies als unsere gemeinsame Verantwortung. Darüber hinaus macht es die aktuelle

Vielzahl politischer Krisen erforderlich, dass wir prüfen, wie zivile und militärische

Forschung auf verantwortungsvolle Weise gemeinsam genutzt werden können.

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Gesundheit

Wir werden unsere Zusammenarbeit im Bereich der Gesundheitsversorgung

verbessern, indem wir Erfahrungen mit der Entwicklung und Durchführung nationaler

Strategien/Roadmaps für die digitale Gesundheitsversorgung austauschen. Wir

werden beim Thema elektronische grenzüberschreitende Gesundheitsdienste

zusammenarbeiten, zum Beispiel beim Austausch von E-Rezept-Daten und

elektronischen Patientenkurzakten über die nationalen E-Health-Kontaktstellen

(MyHealth@EU). Wir beabsichtigen, bei der Schaffung des Europäischen Raums für

Gesundheitsdaten (EHDS) unsere Kapazitäten für den Austausch und die

Verarbeitung von Gesundheitsdaten zu stärken. Wir werden Erfahrungen

austauschen, die wir bei der Organisation des Gesundheitswesens bezüglich der

ambulanten und stationären Patientenversorgung sowie bei aktuellen Reformen

gesammelt haben. Wir wollen Informationen über die Gesetzgebungsarbeit zur In-

vitro-Thematik austauschen. Wir werden Informationen zum EU-Pharmapaket

austauschen, insbesondere zu Anreizstrukturen für neue Arzneimittel – einschließlich

innovativer antimikrobieller Arzneimittel –, zum Geltungsbereich von

Ausnahmen/Regeln für die Arzneimittelzubereitung und Arzneimittel für neuartige

Therapien (ATMPs) sowie weiteren regulatorischen Aspekten

(Genehmigungsverfahren usw.).

Gleichstellung der Geschlechter; Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt

gegen Frauen und häuslicher Gewalt

Wir verpflichten uns, hier sämtliche mit den bilateralen Beziehungen

zusammenhängende Aspekte zu prüfen und voranzubringen sowie Standpunkte und

bewährte Verfahren zu Themen auszutauschen, die im beiderseitigen Interesse liegen,

was die Beseitigung aller Formen geschlechtsspezifischer Gewalt betrifft, die im 2011

in Istanbul unterzeichneten Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und

Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt gefordert wird. Wir

streben eine Förderung der Zusammenarbeit an, indem wir mit Fokus auf die

LGBTIQ+-Gleichstellung Standpunkte, Informationen und bewährte Verfahren

austauschen, wobei auch unsere jeweilige Zivilgesellschaft einbezogen und die

LGBTIQ-Gleichstellungsstrategie 2020-2025 der Europäischen Kommission

berücksichtigt werden soll. Wir beabsichtigen, eine Absichtserklärung (Memorandum

of Understanding) zur Gleichstellung der Geschlechter zu unterzeichnen. Mindestens

einmal jährlich sollte ein professioneller und hochrangig besetzter ministerieller

Austausch stattfinden (Deutsch-Polnischer Tag).

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SICHERHEIT UND VERTEIDIGUNG, UNTERSTÜTZUNG DER UKRAINE

Aufrechterhaltung der regelbasierten Ordnung

Die multilaterale regelbasierte Ordnung wurde in den letzten Jahren herausgefordert.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine verstößt gegen die universellen und

grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts. Die Auswirkungen des Konflikts sind

weltweit spürbar.

Polen und Deutschland bekennen sich gemeinsam zum Multilateralismus, dessen

Herzstück die Vereinten Nationen sind. Wir sind entschlossen, die VN-Charta zu

verteidigen, die mit ihren Grundsätzen der souveränen Gleichheit aller Staaten, der

Achtung ihrer territorialen Unversehrtheit und politischen Unabhängigkeit sowie dem

Recht der Völker auf Selbstbestimmung einen Grundpfeiler des Völkerrechts darstellt.

Wir betonen mit Nachdruck, dass die VN-Charta und das weitere bestehende

Völkerrecht auch im Cyberspace gilt.

Wir rufen dazu auf, die multilaterale Zusammenarbeit im Geiste der Solidarität zu

stärken, und zwar in allen drei der gleichermaßen wichtigen, miteinander verbundenen

und einander wechselseitig bedingenden VN-Säulen – Frieden und Sicherheit,

nachhaltige Entwicklung sowie Menschenrechte. Die Förderung der Demokratie

wird auch weiterhin eine unserer Prioritäten sein.

Wir glauben, dass die drei wichtigsten Organe der Vereinten Nationen – der

Sicherheitsrat, die Generalversammlung und der Wirtschafts- und Sozialrat –

reformiert und mit neuer Dynamik erfüllt werden müssen.

Wir unterstützen den Zukunftsgipfel (Summit of the Future) als Gelegenheit, die

Vereinten Nationen und das multilaterale System zu stärken, sowie als Anreiz für die

Agenda 2030.

Wir tragen aktiv zu den internationalen Bemühungen zur Sicherung des Weltfriedens

und der internationalen Sicherheit bei, wobei wir das bestehende Sicherheitsumfeld

und die Sicherheit aller Verbündeten berücksichtigen und das Abschreckungs- und

Verteidigungsdispositiv des Bündnisses ergänzen. Wir unterstützen die VN-

Friedenssicherung als Mittel, um zu Frieden und Stabilität beizutragen. Wir verpflichten

uns, die globale Nichtverbreitungs-, Abrüstungs- und Rüstungskontrollarchitektur, die

von Russland kontinuierlich untergraben wurde, zu verteidigen und zu stärken. Unter

Nutzung der sich aus der vor kurzem erfolgten Wahl Polens in den Exekutivrat der

Organisation für das Verbot chemischer Waffen ergebenden Vorteile beabsichtigen

wir, eng zusammenzuarbeiten, um das weltweite Verbot chemischer Waffen

aufrechtzuerhalten und zu verteidigen, insbesondere im Zusammenhang mit dem

Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Unsere Länder setzen sich für die Stärkung des Völkerrechts einschließlich des

humanitären Völkerrechts ein. Wir werden weiterhin die weltweite Geltung,

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Unteilbarkeit und Interdependenz der Menschenrechte fördern und verteidigen. Wir

werden die Bemühungen unterstützen, die Unabhängigkeit, Transparenz, Wirksamkeit

und nachhaltige Finanzierung der Menschenrechtssäule der Vereinten Nationen zu

gewährleisten, da der Schutz und die Förderung der Menschenrechte eine

Voraussetzung für stabile, friedliche und wohlhabende Gesellschaften sind.

Sicherheit und Verteidigung

Wir bekennen uns fest zur Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) und zu engen

transatlantischen Beziehungen. Wir werden uns zu konkreten Fragen bezüglich der

Zusammenarbeit innerhalb der NATO beraten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf

die laufende Anpassung des Abschreckungs- und Verteidigungsdispositivs der NATO,

die Unterstützung der NATO für die Ukraine und die Zusammenarbeit mit ihr, die

Reaktion der NATO auf die Bedrohung durch Russland und die Zusammenarbeit

zwischen NATO und EU gelegt wird.

Da Russland und seine Verbündeten die größte Bedrohung für Frieden, Freiheit,

Demokratie und Sicherheit in Europa darstellen, muss die EU ihre Fähigkeit

verbessern, wenn nötig autonom und wo möglich partnerschaftlich zu handeln. Eine

solche EU wird in Abstimmung mit der NATO, die weiterhin das Rückgrat der

europäischen Sicherheit bildet, zu einer gerechteren transatlantischen Lastenteilung

beitragen.

Wir setzen uns weiterhin nachdrücklich dafür ein, die Zusammenarbeit zwischen

unseren Ländern im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik

(GSVP) zu vertiefen. Mit der Umsetzung des Strategischen Kompasses werden wir

uns bemühen, die Wirksamkeit der GSVP zu verbessern und zur Stärkung der Rolle

der EU als Garantin von Sicherheit beizutragen. Gemeinsam werden wir die

Entwicklung ziviler und militärischer Fähigkeiten verbessern, die Resilienz der EU

stärken und den europäischen Beitrag zur Sicherheit des euroatlantischen Raums

steigern, unter anderem durch verbesserte Interoperabilität sowie Investitionen in

Forschung und innovative Verteidigungstechnologien. Wir sind nach wie vor

entschlossen, der Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO neuen Schwung

zu verleihen, die militärische Mobilität zu stärken und die volle Einsatzbereitschaft der

neuen Eingreifkräfte „EU Rapid Deployment Capacity“ bis 2025 zu erreichen. Wir

werden regelmäßig Konsultationen zu politischen und sicherheitspolitischen Themen

abhalten.

Wir werden die Interoperabilität und Standardisierung unserer

Verteidigungskapazitäten verstärken, Produktionskapazitäten erhöhen und

Investitionen unserer Verteidigungsindustrie fördern. Wir müssen einschlägige

Fähigkeitslücken schließen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer

Verteidigungsindustrie stützen. Auch zu diesem Zweck werden wir die bilaterale

Zusammenarbeit verstärken. Auf EU-Ebene werden wir uns für eine stärkere

Abstimmung und Standardisierung nach NATO-Standards einsetzen. Wir werden uns

16

um Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen bemühen, auch durch eine verstärkte

Kooperation bei Forschungs- und Entwicklungsprogrammen.

Unter Berücksichtigung des sich rasch entwickelnden Cybersicherheitsumfelds,

einschließlich besonders komplexer Cyberangriffe, betrachten wir internationale

Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit als überaus wichtig. Wir beabsichtigen,

in einen regelmäßigen Cyberdialog einzutreten, um die Zusammenarbeit in Bezug auf

verschiedene Aspekte von Cybersicherheit, digitaler Diplomatie und neuen

Technologien auszuweiten und zu vertiefen.

Militärische Zusammenarbeit

In den vergangenen Jahren hat die deutsch-polnische militärische Zusammenarbeit

durch enge Beziehungen unserer Streitkräfte greifbare Ergebnisse erzielt, die zur

Sicherheit unserer Länder beitragen. Wir haben eine gemeinsame Vision in Bezug auf

die strategische Bedeutung unserer Beziehungen und sind entschlossen, unsere

Zusammenarbeit im Bereich gemeinsamer Verteidigung noch weiter zu intensivieren

und militärische Projekte im Einklang mit unseren Ansprüchen und Fähigkeiten

durchzuführen. Ein solcher Ansatz kann es uns ermöglichen, einen bedeutenden

Beitrag zur europäischen Sicherheit und damit zur transatlantischen Gemeinschaft zu

leisten. Im Lichte der gegenwärtigen Lage und angesichts der grundlegenden

Veränderung im Hinblick auf die euroatlantische Sicherheit wird einer der

Schlüsselbereiche unserer Zusammenarbeit die kontinuierliche Unterstützung der

Ukraine sein.

Um überzeugende Ergebnisse zu erzielen und unsere Gesamtbemühungen zu

koordinieren, streben wir einen regelmäßigen polnisch-deutschen Dialog auf

politischer und politisch-militärischer Ebene an, der durch das Weimarer Dreieck

ergänzt wird und mit den hochrangigen Treffen der NATO und der EU in

wechselseitiger Beziehung steht.

Wir werden eine engere Zusammenarbeit in folgenden Bereichen anstreben:

Bilaterale militärische Zusammenarbeit: Aufbauend auf den Ergebnissen der

bilateralen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, nicht nur im Hinblick auf die

Umsetzung von Rechtsvereinbarungen und gemeinsamen Projekten, sondern auch

unter Berücksichtigung der jüngsten dynamischen Veränderungen im

Sicherheitsumfeld, ist es notwendig, unsere bisherigen Aktivitäten im Lichte der neuen

politischen Bedingungen, der derzeitigen Schwerpunkte bei der Entwicklung und

Modernisierung der Streitkräfte sowie des Grundsatzes eines maximalen Erfolges bei

allen Aktivitäten zu analysieren. Die Leitidee für die Fortsetzung oder Eröffnung neuer

Bereiche wird die wechselseitige Ergänzung der Fähigkeiten durch die Teilstreitkräfte

sowie die Bedeutung der zu erwartenden Ergebnisse gemeinsamer Einsätze für die

umfassende Stärkung der Ostflanke des Bündnisses sein. Eine solche enge

Zusammenarbeit deutscher und polnischer Kampfeinheiten kann auch eine Plattform

17

für die Verbesserung der Interoperabilität unserer jeweiligen Formationen und – im

weiteren Sinne – unserer Streitkräfte bilden.

Die konkreten Kooperationsprojekte werden im Rahmen von Arbeitssitzungen

festgelegt. Die Zusammenarbeit wird unter anderem Folgendes umfassen:

- Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Polnisch-Deutschen

Kooperationsgruppe für Pionierwesen (Polish-German Military Engineers

Cooperation Group) im Rahmen der Heereskooperationsgruppe (Army

Cooperation Group);

- Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Brigaden der

Territorialverteidigungskräfte (Territorial Defence Forces, TDF) und den

Landeskommandos;

- Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit in Bezug auf hybride Bedrohungen,

einschließlich strategischer Kommunikation, Schutz kritischer Infrastrukturen

und Technologien;

- Ausweitung der wechselseitigen Zusammenarbeit im Cyberbereich;

- Intensivierung der Zusammenarbeit der polnischen und der deutschen Marine

im Ostseeraum durch COMSUBBALTIC – eine bilaterale Zelle von

SUBOPAUTH (Submarine Operating Authority).

- Einrichtung wechselseitiger Zusammenarbeit und Integration der

Führungsstäbe der polnischen und deutschen Marine (POL und DEU

MARFOR) im Ostseeraum (Baltic Sea Region (BaSR) im Rahmen des HQ

Commander Task Force BALTIC).

Wir werden die Zusammenarbeit der Streitkräfte durch die Teilnahme an

Militärübungen auf bilateraler Ebene und auf Bündnisebene vertiefen

(einschließlich Übungen im Rahmen des Weimarer Dreiecks); Intensivierung der

Zusammenarbeit im Bereich militärischer Übungen durch Teilnahme an Konferenzen

zur Kräftegenerierung in Bezug auf multinationale Übungen; Zusammenarbeit als

Nutzerstaaten der F-35; verbesserte Erfassung des Lagebilds bei militärischen

Befehlshabern durch die Teilnahme an Stabsrahmenübungen für den Übergang von

der strategischen zur operativen Ebene.

Militärische Zusammenarbeit/Bündniszusammenhang: Polen und Deutschland

werden über die weitere Stärkung der Abschreckung und Verteidigung der NATO

beraten, auch in Bezug auf die Präsenz der NATO an der Ostflanke, im

Zusammenhang mit der Ausführbarkeit des Konzepts der NATO für Abschreckung und

Verteidigung des euroatlantischen Raums (Concept for the Defence and Deterrence

of the Euro-Atlantic Area, DDA) und entsprechender Planungen sowie der NATO-

Führungsstruktur (Command and Control, C2), da beide Länder sich darin einig sind,

dass Russland die wesentlichste und unmittelbarste Bedrohung für die Sicherheit der

Verbündeten sowie für Frieden und Stabilität im euroatlantischen Raum darstellt.

18

Polen und Deutschland werden die Zusammenarbeit fortsetzen, um die

Führungsstruktur der Allianz im Ostseeraum, insbesondere in den Bereichen Land und

See, weiter zu stärken. Hierbei haben unsere Bemühungen zwei Schwerpunkte. In

einem ersten Schritt werden wir über die Weiterentwicklung des Multinationalen Korps

Nordost (Multinational Corps North-East, MNC NE) in Stettin beraten.

- Anlässlich des 25. Jahrestages seiner Gründung werden beide Länder bestrebt

sein, die Fähigkeiten des MNC NE weiter zu stärken, um die Bündnissicherheit

im Ostseeraum zu gewährleisten und auch einen Beitrag zu den

Abschreckungs- und Verteidigungsaktivitäten des Bündnisses zu leisten.

- Polen und Deutschland werden sich auch in Bezug auf eine optimale Lösung

für die Einrichtung des regionalen Marinekommandos der NATO für den

Ostseeraum beraten und diesbezüglich zusammenarbeiten.

Polen und Deutschland werden bei der Stärkung der transatlantischen Bindung

innerhalb der NATO zusammenarbeiten und hierzu einen Beitrag leisten. Wir werden

uns bemühen, die transatlantische politische Einheit sowie eine optimale militärische

Präsenz der nordamerikanischen Verbündeten in Europa einschließlich der Ostflanke

zu gewährleisten. Zudem sollten wir weiterhin zusammenarbeiten, um die Fähigkeit

des Bündnisses zu verbessern, eine nordamerikanische Verstärkung für Europa

wirksam zu ermöglichen.

Militärische Mobilität und Aufrechterhaltung von Streitkräften. Polen und Deutschland

werden eng zusammenarbeiten, um Hindernisse im grenzüberschreitenden Bereich

abzubauen und die logistische Unterstützung zu verbessern. Die am 30. Januar 2024

von den Verteidigungsministerinnen und -ministern unterzeichnete Initiative zur

militärischen Mobilität (militärischer Mobilitätskorridor NLD-DEU-POL – NLD-DEU-

POL Military Mobility Corridor) sollte beispielgebend für andere Themen sein.

Das Rohrleitungssystem „Central Europe Pipeline System“ (CEPS). Polen und

Deutschland sollten Vorschläge für die Stärkung der Treibstoffversorgungskette der

NATO erörtern und bestrebt sein, Bedingungen für eine Erweiterung des CEPS

festzulegen, um die Ostflanke des SACEUR Verantwortungsbereichs (SACEUR Area

of Responsibility, AOR) in dieser Hinsicht wirksam zu sichern. Der Schwerpunkt sollte

auf einem integrierten NATO-Ansatz liegen. Andere Modalitäten sollten ebenfalls

berücksichtigt werden.

Wir sollten unsere Bemühungen zur Schaffung einer stärkeren und

leistungsfähigeren europäischen Säule in der NATO, die wesentlich zum

Abschreckungs- und Verteidigungsdispositiv der NATO beiträgt, aufeinander

abstimmen.

Wir sollten bei der nächsten Runde der Projektvorschläge im Rahmen der Ständigen

Strukturierten Zusammenarbeit (Permanent Structured Cooperation (PESCO))

Möglichkeiten eruieren, PESCO-Projekte zur Verbesserung der

Verteidigungszusammenarbeit auf der Grundlage von militärischem Bedarf und

strategischer Notwendigkeit zu nutzen. Initiativen wie das Koordinierungszentrum für

19

den Cyber- und Informationsraum (CIDCC) und das Projekt „Netz von Logistik-

Drehkreuzen in Europa und zur Unterstützung von Operationen“ (NetLogHubs) sind

Beispiele für solche Möglichkeiten.

Polen und Deutschland werden sich in enger Zusammenarbeit mit anderen

Rahmennationen des Eurokorps weiterhin darum bemühen, das Eurokorps im

Rahmen einer Doppelfunktion sowohl für die EU als auch für die NATO

weiterzuentwickeln.

Rüstung: Polen und Deutschland werden erörtern, wie sich das bestehende Potenzial

militärtechnischer und industrieller Zusammenarbeit wirksam nutzen lässt, um die

Verteidigungskapazitäten beider Streitkräfte zu steigern und die Interoperabilität weiter

zu verbessern, und dazu entsprechende Informationen austauschen. Die Themen

werden eine Vielzahl von Bereichen und Waffensystemen umfassen, darunter

insbesondere Panzer, Munition und Ersatzteile, Luftverteidigung und vieles andere.

Wir beabsichtigen, gemeinsame Initiativen zu eruieren und zu entwickeln,

insbesondere im Bereich Panzer und Munition; daneben beabsichtigen wir,

Möglichkeiten für eine erhöhte Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Leopard-Panzer und

für eine Modernisierung der Leopard-2A4-Panzer auf die Version 2PLM1 zu prüfen,

wobei beide Industrien einbezogen werden. Wir werden die ergänzenden Reparatur-

und Wartungsanlagen für Leopard-2-Panzer in Betrieb halten und bestrebt sein, die

Abstimmung in Bezug auf Ersatzteile zu verbessern. Wir werden unsere

Zusammenarbeit auf Regierungsebene bei der Bereitstellung militärischer

Unterstützung für die Ukraine weiter vertiefen, unter anderem durch

Erfahrungsaustausch in Bezug auf technische Unterstützung für Reparaturen von

Leopard-2-Panzern, die an die Ukraine geliefert wurden. Deutschland und Polen

werden zudem bestrebt sein, die Reparatur und Wartung von Leopard-2-Panzern im

Zusammenhang mit dem ukrainischen Bedarf infolge des völkerrechtswidrigen

Angriffskriegs Russlands zu optimieren.

Wir werden die Zusammenarbeit im Bereich U-Boote und Seeminen im Rahmen eines

breiter aufgestellten multinationalen Ansatzes vorantreiben. Die Zusammenarbeit in

beiden Bereichen soll Rüstungskooperation umfassen, etwa Beschaffung der

notwendigen Fähigkeiten und Aspekte der Doktrin und der Ausbildung sowie die

langfristige und kontinuierliche Aufrechterhaltung von Fähigkeiten (z. B. Logistik und

Instandhaltung).

Europäische Luftverteidigung: Ziel ist es, umfassende Luftverteidigungsfähigkeiten

in Europa aufzubauen, um die Integrierte Luft- und Raketenabwehr (Integrated Air and

Missile Defence, IAMD) der NATO zu stärken, darunter auch bodengestützte Systeme.

Die polnische und die deutsche Regierung unterstützen nachdrücklich Initiativen, die

darauf abzielen, robuste IAMD-Fähigkeiten in Europa aufzubauen. Polen erwägt

daher, sich an der von Deutschland koordinierten Initiative „European Sky Shield“ zu

beteiligen. Polen ist mit der Absicht Deutschlands einverstanden, den Aufbau

interoperabler bodengebundener Luftverteidigungsfähigkeiten in Europa zu

beschleunigen und Synergien durch gemeinsame Übungen, Logistik, Sicherung der

20

Durchhaltefähigkeit und Einsätze sowie Interoperabilität zu nutzen, und berücksichtigt

dies auch bei eventuellen künftigen Beschaffungen. Zudem sollten geeignete

Gespräche über die für beide Seiten vorteilhafte industrielle Zusammenarbeit bei einer

gemeinsamen Beschaffung oder Entwicklung der erforderlichen IAMD-Fähigkeiten

fortgeführt werden.

Polen und Deutschland werden zusammenarbeiten, um die praktische militärische

Unterstützung der Ukraine zu verstärken. Insbesondere werden sich beide Länder im

Einklang mit der Entscheidung der NUC-Verteidigungsministerinnen und -minister im

Februar 2024 an der Einrichtung des gemeinsamen NATO-Ukraine-Zentrums für

Analyse, Ausbildung und Schulung (NATO-Ukraine Joint Analysis, Training and

Education Centre, JATEC) in Bydgoszcz beteiligen. Polen und Deutschland sind

bestrebt, ein robustes und wirksames Zentrum aufzubauen. Polen begrüßt die

deutsche Absicht, Personal für das JATEC beizutragen.

Beide Länder werden im Rahmen der Fähigkeitskoalitionen zur Unterstützung der

Ukraine zusammenarbeiten.

Wir werden zusammenarbeiten, um zu gewährleisten, dass die neue Rolle der NATO

bei der Koordinierung der Unterstützung sowie das diesbezügliche EU-

Instrumentarium (Unterstützungsfonds für die Ukraine/UAF, militärische

Unterstützungsmission der EU/EUMAM, gemeinsame Beschaffungsinitativen)

Wirkung entfalten.

Abschließend sind wir davon überzeugt, dass es nützlich ist, unsere militärische

Unterstützung für die Ukraine national und im Rahmen etablierter internationaler Foren

wie des Ramstein-Formats (Ukraine Defence Contact Group, UDCG) sowie im

Rahmen von EU-Instrumenten weiterhin eng abzustimmen. Wir werden uns um

Zusammenarbeit bemühen, wo immer dies sinnvoll ist. Dies gilt für die gesamte

Bandbreite unserer Unterstützung, einschließlich der Bereitstellung von Ausrüstung,

Schulungen und Instandhaltung.

Russlands Aggression gegen die Ukraine

Russlands unprovozierter und völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen die Ukraine

und die diesbezügliche Bedrohung für die Sicherheit des euroatlantischen Raums ist

eine der größten Herausforderungen für unsere Generation. Deshalb dürfen wir bei

unserer Reaktion hierauf nicht scheitern, da dies Folgen weit über die Ukraine hinaus

hätte. Damit es nicht so weit kommt, werden wir unsere Zusammenarbeit in Bezug auf

die Optionen und den Umfang unserer Reaktion auf die Herausforderungen, die sich

aus der Aggression Russlands gegen die Ukraine ergeben, sowohl bilateral als auch

im Rahmen der EU und der NATO verstärken.

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat unsere Beziehungen zu Moskau

grundlegend verändert. Russland ist die unmittelbarste Bedrohung für die

euroatlantische Sicherheit. Der gegenwärtige Kurs Russlands ist langfristig auf

Konfrontation ausgerichtet, was die internationale Sicherheitsordnung infrage stellt

21

und verändert. Gemeinsam mit unseren Verbündeten werden wir unser Dispositiv in

Reaktion auf Russlands Drohungen und feindliche Handlungen weiter anpassen und

uns weiterhin zu den langfristigen Folgen beraten, die Russlands Politik und Handeln

für unsere Sicherheit hat, und werden diese bewerten.

Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, Sanktionen gegen Russland

aufrechtzuerhalten sowie strikt um- und durchzusetzen und gegebenenfalls

gemeinsam Vorschläge für neue restriktive Maßnahmen auszuarbeiten, solange

Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht beendet.

Auf der Grundlage eines regelmäßigen Austauschs und gemeinsamer Anstrengungen,

auch vonseiten unserer Zollbehörden, werden wir in enger Zusammenarbeit mit

Drittstaaten weiterhin allen Bemühungen zur Umgehung unserer Sanktionen und

Ausfuhrkontrollmaßnahmen entgegentreten.

Wir sind entschlossen, die aus immobilisierten staatlichen russischen

Vermögenswerten stammenden außerordentlichen Einnahmen zu nutzen, um die

Ukraine weiterhin auf allen Ebenen zu unterstützen. Wir bestätigen, dass im Einklang

mit allen geltenden Gesetzen und unseren jeweiligen Rechtssystemen Russlands

staatliche Vermögenswerte in unseren Staaten und Gebieten eingefroren bleiben, bis

Russland seine Aggression beendet und den Schaden begleicht, den es der Ukraine

zugefügt hat.

Angesichts der Bemühungen Russlands, die ukrainische Wirtschaft zu zerstören, und

der beharrlichen Missachtung seiner völkerrechtlichen Verpflichtungen sind wir

unbeirrbar entschlossen, für volle Rechenschaftspflicht zu sorgen. Wir bekräftigen,

dass Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine einen eklatanten Verstoß gegen die

Charta der Vereinten Nationen darstellt. Russland und seine Führung müssen für den

Angriffskrieg gegen die Ukraine und andere schwerste Völkerrechtsverbrechen

vollumfänglich zur Rechenschaft gezogen werden. Wir bekräftigen unsere

Entschlossenheit, einen Gerichtshof für die Verfolgung des Verbrechens der

Aggression gegen die Ukraine zu schaffen, der größtmögliche überregionale

Unterstützung und Legitimität besitzen soll. Wir unterstützen die Ukraine dabei,

Wiedergutmachung für Schäden, Verluste und Verletzungen zu erhalten, die durch

in der Ukraine begangene und gegen sie gerichtete völkerrechtswidrige Handlungen

der Russischen Föderation verursacht wurden.

Wir werden unsere Ansätze zur Unterstützung der russischen Diaspora sowie der

russischen Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger und

unabhängigen Journalistinnen und Journalisten, die sich für Demokratie und

gegen den Krieg aussprechen, weiterentwickeln und abstimmen. Die

umzusetzenden Maßnahmen sollen sich an eine Vielzahl von Akteuren unter

Berücksichtigung der Vielfalt der russischen Gesellschaft richten. Dazu gehört auch

die Abstimmung in Bezug auf die Ausarbeitung gemeinsamer Vorschläge für restriktive

Maßnahmen gegen diejenigen, die für schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen

oder -verstöße, für die Unterdrückung der Zivilgesellschaft und der demokratischen

22

Opposition und für die Aushöhlung der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit in

Russland verantwortlich sind.

Gemeinsam werden wir unsere Widerstandsfähigkeit gegen russische Desinformation

und Einflussnahme aus dem Ausland stärken, auch im Weimarer Dreieck. Russlands

hybride Kampagnen und Bedrohungen sind dadurch gekennzeichnet, dass sie

geleugnet werden können und dass sie flexibel und anpassungsfähig sind. Sabotage,

gewaltsame Handlungen, Cyberangriffe und elektronische Einflussnahme,

Desinformation, Informationsmanipulation sowie Angriffe auf kritische Infrastruktur

sind besonders bedeutsame Bestandteile der umfassenden hybriden Kriegführung

Russlands gegen die NATO, die EU und ihre Mitgliedstaaten. Diese Strategie wird

kontinuierlich weiterentwickelt und getestet. Die sich rasch entwickelnde hybride

Bedrohungslandschaft erfordert verstärktes Lagebewusstein und verstärkten

Informationsaustausch, eine weitere Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen der

EU und der NATO sowie den Ausbau der nationalen Fähigkeiten, um hybride

Bedrohungen möglichst durch gemeinsame Anstrengungen zu erkennen, ihnen

entgegenzuwirken und ihre Urheberschaft zuordnen zu können. Unser Ziel ist es, die

polnisch-deutsche Zusammenarbeit in allen Bereichen zu vertiefen, die für die

Bekämpfung hybrider Bedrohungen von Bedeutung sind, einschließlich strategischer

Kommunikation, Schutz kritischer Infrastrukturen sowie Risiken und Chancen im

Zusammenhang mit neuen/aufstrebenden Technologien.

Unterstützung der Ukraine

Die verheerenden Folgen der russischen Aggression gegen die Ukraine abzumildern,

steht nach wie vor weit oben auf unserer Tagesordnung. Wir werden uns in Bezug auf

Projekte zur Unterstützung der Ukraine, ihrer wirtschaftlichen Erholung und ihrer

Integration in die EU beraten und gemeinsam an diesen beteiligen. Wir werden in der

von vielen Akteuren getragenen Geberkoordinierungsplattform für die Ukraine (Multi-

Agency Donor Coordination Platform for Ukraine) und mit unseren europäischen

Partnern zusammenarbeiten, um auf den Bedarf der Ukraine einzugehen.

Wir werden eine mögliche Zusammenarbeit im Rahmen eines internationalen

Unterstützungszentrums für die wirtschaftliche Erholung der Ukraine (Ukraine

Recovery Support Centre) in Lublin weiter prüfen. Wir werden im Rahmen der auf der

Wiederaufbaukonferenz 2024 ins Leben gerufenen Koalition nachhaltiger Kommunen

(Coalition of Sustainable Municipalities) zusammenarbeiten. Zudem werden wir uns

weiterhin um Unterstützung für kommunale Partnerschaften zwischen deutschen,

polnischen und ukrainischen Gemeinschaften zugunsten eines nachhaltigen

Wiederaufbaus der Ukraine bemühen. Angesichts der Bedeutung von Humankapital

für diesen Prozess und um sicherzustellen, dass die ukrainische Wirtschaft wieder auf

den Wachstumspfad gelangt, werden sich unsere Länder insbesondere im Bereich der

beruflichen Bildung und Qualifizierung (VET) engagieren, damit die Ukraine über

qualifizierte Arbeitskräfte verfügt, um das Land wieder aufzubauen. Wir werden im

Rahmen der Fachkräfteallianz (Skills Alliance) der Wiederaufbaukonferenz

23

zusammenarbeiten, um Brücken zwischen beruflicher Bildung und Arbeitsmarkt zu

bauen, und werden gemeinsam das Projekt Skills4Recovery in Zusammenarbeit mit

europäischen Partnern (EU, Finnland und Estland) im Geiste von Team Europa

umsetzen.

Wir werden dazu anregen, dass unsere jeweiligen Institutionen, die mit der Ukraine

zusammenarbeiten, ihre Aktivitäten eng abstimmen und aktiv Möglichkeiten für

gemeinsame Projekte ausloten, die einen Mehrwert für die Ukraine darstellen.

Mögliche Beispiele umfassen weitere gemeinsame Anträge zu Ausschreibungen bei

der Europäischen Kommission für Partnerschaftsprojekte; gemeinsame Unterstützung

der Akademie für öffentliche Verwaltung für die Östliche Partnerschaft; gemeinsame

Zusammenarbeit mit der Ukraine im Bereich Flugsicherung.

Wir werden auch eine Zusammenarbeit bezüglich der Umsetzung von Säule II der

Ukraine-Fazilität durch die Europäische Union prüfen. Wir begrüßen, dass unsere

jeweiligen nationalen Entwicklungsbanken – Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und

Bank Gospodarstwa Krajowego (BGK) – Möglichkeiten für einen abgestimmten Ansatz

bei ihren Aktivitäten prüfen.

Wir werden in enger Abstimmung mit dem EU-Instrument der Ukraine-Fazilität

gemeinsam den Kapazitätsaufbau für die Stadt- und Regionalentwicklung in der

Ukraine unterstützen (etwa mit der neuen Leipzig-Charta als Grundlage für

Stadtplanung und Stadtverwaltungsprozesse, nationale Stadtpolitik, Finanzplanung).

Unsere für Konformitätsbewertung und technische Sicherheit zuständigen

Institutionen werden sich beraten, um die Ukraine bei der Umsetzung der

europäischen Vorschriften zur Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung im

Bereich der Richtlinien und EU-Verordnungen zu unterstützen.

Wir helfen der Ukraine durch Unterstützungsmaßnahmen verschiedener

Organisationen, Regierungsstellen und Bürgerinitiativen beim Erhalt des kulturellen

Erbes, um die Sicherheit von Kulturgütern und Kreativgemeinschaften zu

gewährleisten. Wir werden sorgfältig prüfen, wie wir gemeinsam unseren Teil zur

Schaffung einer modernen und nachhaltigen Forschungsinfrastruktur in der Ukraine

beitragen können.

Wir erinnern daran, wie im Abschlusskommuniqué des NATO-Gipfels in Vilnius

dargelegt, dass das NATO-Bündnis die Ukraine bei der Umsetzung notwendiger

Reformen auf ihrem Weg zu einer künftigen Mitgliedschaft unterstützen wird.

Belarus

Ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten wird die Bekämpfung der von belarussischen

Behörden ausgehenden aggressiven Rhetorik und Desinformation sowie die

Unterstützung unabhängiger belarussischer Medienplattformen im Exil sein.

Insbesondere werden wir uns darum bemühen, die Sanktionsmaßnahmen im

Einklang mit dem schrittweisen und gezielten Ansatz der EU sowohl in Bezug auf

24

individuelle als auch sektorale Sanktionen zu stärken. Wir werden bemüht sein, zu

verhindern, dass Belarus als Mittler für die Umgehung von Sanktionen durch die

Russische Föderation fungiert.

Gemeinsam mit unseren Verbündeten werden wir weiterhin die politisch-

militärische Integration von Belarus und Russland und ihre Auswirkungen auf

die regionale Sicherheit verfolgen.

Ein zentrales Thema wird die Unterstützung der belarussischen Zivilgesellschaft

sein, einschließlich der belarussischen Diaspora in Europa sowie Vertreterinnen und

Vertreter der demokratischen Kräfte. Wir sprechen uns dafür aus, dass die EU

weiterhin für persönliche Kontakte und Mobilität für den zivilgesellschaftlichen

Austausch offenbleibt. Ein wesentliches Thema, das unsere Aufmerksamkeit erfordert,

ist aufgrund der Repression im Innern, die Belarussinnen und Belarussen zum

Verlassen ihres Landes zwingt, nach wie vor die Ausstellung von humanitären Visa

aus Sicherheitsgründen.

Wir sind bereit, an einem Prozess zur Entwicklung einer umfassenden EU-Strategie

für Belarus mitzuwirken, einschließlich eines Fahrplans für künftige demokratische

Reformen im Land.

Westbalkanstaaten und Berliner Prozess

Polen und Deutschland unterstützen aktiv die EU-Operation EUFOR ALTHEA in

Bosnien und Herzegowina und die EU-Mission EULEX KOSOVO sowie die NATO-

Mission KFOR in Kosovo . Beide Seiten unterstützen den Hohen Beauftragten für

Bosnien und Herzegowina als Vermittler in dem Prozess, durch den die Einheit und

Aussöhnung in Bosnien und Herzegowina gestärkt wird und der unabdingbar für die

Aufrechterhaltung des Dayton-Friedensabkommens ist. Beide Partner werden ihr

gemeinsames Engagement für die Förderung von Frieden, Stabilität und Sicherheit in

den Westbalkanstaaten fortsetzen und deren Weg in die EU auch im Rahmen des

Berliner Prozesses unterstützen. In diesem Zusammenhang sollte die Erfahrung der

deutsch-polnischen Aussöhnung weiterhin eine konstruktive Rolle als gelebte

Erfahrung spielen. Wir werden uns zum fünften Jahrestag des Ministertreffens zur

Integration der Roma – einem Format, das 2019 in Posen (Poznań) unter dem

polnischen Vorsitz des Berliner Prozesses ins Leben gerufen wurde – eng miteinander

abstimmen.

Östliche Partnerschaft und Zentralasien

In Anerkennung der zentralen Rolle der Östlichen Partnerschaft beim Aufbau von

Stabilität und bei der Unterstützung von Reformen in Osteuropa werden wir eine

Fortsetzung dieser Politik anstreben, wobei wir sie an die neue geopolitische Lage

anpassen, auch in Bezug auf Entscheidungen des Gipfels der Östlichen Partnerschaft

2025.

25

Beide Seiten sind sich einig, dass die Zivilgesellschaften als zentrale Akteure für

demokratische Entwicklungen in den Ländern der Östlichen Partnerschaft eine

wichtige Rolle spielen. Um die Zivilgesellschaft in dieser wichtigen Rolle zu

unterstützen, einigen sich beide Seiten auf die Förderung der Zusammenarbeit

zwischen den zivilgesellschaftlichen Organisationen ihrer Länder, auch im Hinblick auf

die Östliche Partnerschaft. Wir sind bereit, einen Beitrag zu den Bemühungen um eine

friedliche Beilegung des Konflikts zwischen Armenien und Aserbaidschan zu leisten.

Parallel dazu werden wir die Zusammenarbeit mit Armenien und Aserbaidschan auf

bilateraler und auf EU-Ebene weiterhin ausbauen und vertiefen.

Wir werden die Beziehungen mit den Staaten Zentralasiens weiterentwickeln und

verstärken und die Zusammenarbeit in Bereichen von gemeinsamem Interesse –

beispielsweise Konnektivität sowie Energie und Sicherheit einschließlich der

Verhinderung der Umgehung von Sanktionen – fördern. Wir werden zentralasiatischen

Staaten weiterhin Angebote für eine verstärkte Zusammenarbeit unterbreiten, was

auch beinhaltet, von Fall zu Fall eine Beteiligung an Formaten der Östlichen

Partnerschaft in Erwägung zu ziehen. Um die Resilienz zentralasiatischer Staaten zu

stärken, werden wir den Übergang hin zu einem nachhaltigen, sozial verträglichen und

klimaneutralen Wachstum in der Region unterstützen.

26

STÄRKUNG DER EUROPÄISCHEN UNION

Angesichts einer anhaltend angespannten geopolitischen Lage und vor dem

Hintergrund, dass Russland und seine Verbündeten die größte Bedrohung für Frieden,

Freiheit, Demokratie und Sicherheit in Europa darstellen, streben wir eine stärker

geopolitisch ausgerichtete EU an, die ihre Stärken bündelt, ihren inneren

Zusammenhalt verbessert und sowohl wettbewerbsfähig als auch stärker dazu in der

Lage ist, sich selbst zu verteidigen. Der nächste institutionelle Zyklus muss dazu

genutzt werden, die internen und externen Instrumente der EU zu stärken, auch im

Bereich der Sicherheitspolitik, und der Strategischen Agenda 2024-2029 Rechnung

tragen.

Polen und Deutschland bekräftigen ihre Entschlossenheit, eine ehrgeizige Agenda für

die EU voranzutreiben. Darüber hinaus möchten wir die regelmäßigen Konsultationen

zur EU-Politik intensiveren.

Erweiterung und Reformen

Die Erweiterung der EU ist eine geostrategische Investition in Frieden, Sicherheit,

Stabilität und Wohlstand und ein leistungsbasierter Prozess. Wir sind entschlossen,

dafür Sorge zu tragen, dass die Erweiterung der Europäischen Union ein Erfolg wird,

und Bewerberländer dabei zu unterstützen, die notwendigen Reformen zu

intensivieren. Wir arbeiten zusammen, um den Beitrittsprozess der Länder, die sich

der Europäischen Union anschließen wollen, weiter zu fördern und zu beschleunigen.

Über unsere diplomatischen Akademien werden wir uns zu bewährten Verfahren

austauschen, gemeinsame Beratungen und Treffen zur Ideenentwicklung sowie

Studienbesuche organisieren, die kombiniert werden mit Seminaren und Workshops

zur Kompetenzerweiterung. Die Möglichkeit eines Austauschs von Fachleuten oder

gemeinsamer Maßnahmen wird weiter ausgelotet, auch im Zusammenhang mit

Programmen für Ausbildung und Kapazitätsaufbau speziell für Diplomatinnen und

Diplomaten und Beamtinnen und Beamten aus EU-Bewerberländern.

Wir sind der Überzeugung, dass die Arbeit an der Erweiterung und an internen

Reformen parallel vorangetrieben werden sollte, um sicherzustellen, dass zukünftige

Mitgliedstaaten und auch die EU zum Zeitpunkt des Beitritts bereit dafür sind. Polen

und Deutschland werden auf der Grundlage des vom Europäischen Rat am

27./28. Juni 2024 beschlossenen Fahrplans zu internen Reformen der EU

zusammenarbeiten, um die Themen Werte, Politik, Haushalt und Governance der

Union anzugehen, und zwar mit dem Ziel der Vorbereitung auf die Erweiterung, der

Anpassung an ein neues geopolitisches Umfeld und der Verbesserung der

Handlungsfähigkeit der EU.

Unsere für EU-Angelegenheiten zuständige Ministerin und unser für EU-

Angelegenheiten zuständiger Minister werden sich regelmäßig zum Thema interne

27

Reform der EU beraten, sowohl bilateral als auch mit EU-Partnern, unter anderem im

Format des Weimarer Dreiecks. Sie werden eine bilaterale Arbeitsgruppe zu EU-

Reformen ins Leben rufen, die vom Europäischen Sekretariat der Kanzlei des

Ministerpräsidenten Polens und dem Auswärtigen Amt koordiniert wird.

Wir würdigen die Fortschritte der Ukraine auf ihrem Weg in die EU, die sie unter den

außergewöhnlichen Umständen des fortwährenden russischen Angriffskriegs erzielt

hat, und ermutigen die Ukraine, ihre Anstrengungen fortzuführen. Wir begrüßen die

formelle Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau und werden

uns dafür einsetzen, dass mit beiden Ländern der Verhandlungscluster „Wesentliche

Elemente“ ohne unnötige Verzögerungen eröffnet wird.

Die Republik Moldau ist zu einem Ziel russischer Desinformations- und

Destabilisierungsaktivitäten geworden, die darauf ausgerichtet sind, die Fortschritte

des Landes auf seinem Weg in die Europäische Union zu behindern und zum Zweck

haben, das Vertrauen in seine demokratisch gewählte Regierung und seine

Institutionen zu untergraben. Unsere gemeinsamen Anstrengungen zielen darauf ab,

Moldau bei der Stärkung seiner Widerstandsfähigkeit, Sicherheit und Stabilität zu

unterstützen, unter anderem durch die Bereitstellung beiderseitigen Fachwissens,

technischer Unterstützung, Hilfe beim digitalen Wandel und dem Übergang hin zu

erneuerbaren Energiequellen, Politikplanung und Harmonisierungsbemühungen in

multilateralen Gremien wie der EU oder der OSZE sowie andere gemeinsame

Bemühungen im Rahmen der Prozesse zum Aufbau staatlicher Institutionen im Rat

(Justiz und Inneres) und bei der Umsetzung der EU-Anforderungen. Wir werden

gemeinsame Besuche deutscher und polnischer Vertreterinnen und Vertreter auf

hochrangiger Ebene und Fachebene in Moldau durchführen, um politische und

technische Unterstützung zu leisten.

Wir werden die Reformen Georgiens auf seinem Weg in eine Zukunft in der EU

weiterhin unterstützen. Angesichts der beunruhigenden innerstaatlichen

Entwicklungen in Georgien und dem Abweichen der georgischen Behörden vom Weg

hin zu einer Integration in die EU werden wir unser Handeln abstimmen, um die am

besten geeigneten Maßnahmen zu ergreifen.

In gleichem Maße bekennen wir uns nach wie vor zum Beitrittsprozess der

Westbalkanstaaten und werden alle sechs Staaten weiterhin dabei unterstützen, die

notwendigen Kriterien für einen Beitritt zur Europäischen Union zu erfüllen.

Rechtsstaatlichkeit

Die in den europäischen Verträgen verankerte Rechtsstaatlichkeit ist ein Grundpfeiler

der Rechtsordnung der EU, die von entscheidender Bedeutung für das Prinzip des

gegenseitigen Vertrauens zwischen den Mitgliedstaaten und für die Funktionsfähigkeit

28

der EU unerlässlich ist. Die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit ist daher eine

Grundvoraussetzung für eine Stärkung der EU insgesamt. Polen und Deutschland

werden eng zusammenarbeiten, um die Rechtsstaatlichkeit in der EU zu schützen,

insbesondere im Hinblick auf die Erweiterung der EU durch neue Mitgliedstaaten. Wir

werden ferner darauf hinwirken, das Instrumentarium der EU für die Verteidigung und

den Schutz der Rechtsstaatlichkeit zu verbessern und zu optimieren, um dessen

Wirksamkeit zu steigern.

Wettbewerbsfähigkeit, Binnenmarkt und Umsetzung der Kohäsionspolitik und

der Europäischen Strukturfonds

Da die Europäische Union einem zunehmenden globalen Wettbewerb und enormen

geopolitischen Herausforderungen ausgesetzt ist, besteht die zentrale Notwendigkeit

einer weiteren europäischen Integration, eines in hohem Maße wirksamen, vertieften

Binnenmarkts ohne Hürden, insbesondere im Dienstleistungssektor, einer

strategischen Souveränität der EU – in einer offenen Wirtschaft – sowie rascher

Fortschritte beim ökologischen und digitalen Wandel. Wir treten dafür ein, dass die

aktuellen EU-Strukturfonds die einzelnen Regionen dabei anleiten, ihre strategischen

Investitionen so zu tätigen, dass die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa an

nachhaltigem Wirtschaftswachstum teilhaben können. Wir unterstreichen die Rolle der

Kohäsionspolitik bei der weiteren Stärkung des Binnenmarkts, indem sie

Ungleichgewichte zwischen den Regionen abbaut, Wachstum ankurbelt und

Innovationen fördert.

Unsere Zusammenarbeit wird unter anderem die im 9. Kohäsionsbericht

angesprochenen zentralen Handlungsfelder in den Blick nehmen. Dabei liegt der

Schwerpunkt auf der Notwendigkeit einer gezielten und ortsbezogenen Unterstützung

für Investitionen entsprechend den konkreten regionalen Bedürfnissen, wobei

regionalen Ungleichgewichten Rechnung getragen wird, auf der Abstimmung

zwischen EU-Politik und nationaler sowie regionaler Politik und auf der Verbesserung

der Verwaltungskapazitäten.

Wir werden im Hinblick auf die strategische Umsetzung der EU-Strukturfonds in der

aktuellen Förderperiode (2021-2027), politische Zielsetzungen, bewährte Verfahren

und gewonnene Erkenntnisse zusammenarbeiten. Wir werden unsere Ansichten und

Positionen zur Zukunft der Kohäsionspolitik nach 2027 austauschen, wobei der

Schwerpunkt auf ihrer Rolle und Wirkung, strukturellen Reformen und ihrer

Vereinfachung liegt. Wir werden uns zur möglichen Rolle einer Kohäsionspolitik

austauschen, die gemeinsame Herausforderungen in den Blick nimmt, indem sie

besonderes Augenmerk auf Wettbewerbsfähigkeit und Wandel (beispielsweise

Innovation, Digitalisierung, Klima und Umwelt, Demografie und Fachkräfte, ländliche

Regionen) richtet, wobei ein Schwerpunkt auf einem ortsbezogenen Ansatz und einer

Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit liegt.

Wir werden in verschiedenen Handlungsfeldern Erfahrungen austauschen, unter

anderem im Hinblick auf eine verbesserte Umsetzung der EU-Strukturfonds und

29

Erfahrungswerte aus der Aufbau- und Resilienzfazilität, um daraus

Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Zukunft abzuleiten.

30

WIRTSCHAFT UND VERKEHR

Deutschland und Polen sind direkte europäische Nachbarn und enge

Wirtschaftspartner. Seit 2020 steht Polen an fünfter Stelle unter den Handelspartnern

Deutschlands, und Deutschland ist seit Jahren Polens wichtigster Handelspartner in

der EU, was sich in stabilen und hohen Investitionen, in der Schaffung von

Arbeitsplätzen und im Hinblick auf Innovationen widerspiegelt.

Gemeinsam wollen wir die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und das nachhaltige

Wachstum unserer Länder und der Europäischen Union steigern, wobei wir unser

Ziel, die EU zum weltweit ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, aufrechterhalten

und umsetzen und folglich Wohlergehen und Wohlstand für unsere Bürgerinnen und

Bürger erhöhen und gleichzeitig eine wirksame und sozial verantwortungsvolle

ökologische Transformation im Einklang mit den Pfaden hin zur Einhaltung des 1,5-

Grad-Ziels verwirklichen und die Umsetzung der Ergebnisse der weltweiten

Bestandsaufnahme der COP 2023 in Dubai unterstützen. Derzeit stehen Polen und

Deutschland als EU-Partner aufgrund der russischen Aggression gegen die Ukraine,

der geopolitischen Lage sowie der dramatisch zunehmenden Auswirkungen des

Klimawandels vor ähnlichen Herausforderungen, wobei die Notwendigkeit betont wird,

Abhängigkeiten in kritischen Bereichen sowie strukturelle Schwächen unserer

Volkswirtschaften abzubauen, insbesondere solche, die die Energiesicherheit und die

globalen Lieferketten beeinträchtigen. Deutschland und Polen werden aktiv

zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und

strategische Souveränität der EU zu stärken, in einer offenen Wirtschaft. Wir wollen

ein starker Standort für Industrie und Technologie bleiben und bei den grünen und

digitalen Technologien der Zukunft weltweit führend sein.

Wir müssen die richtigen Maßnahmen ergreifen, um private Investitionen und

Innovationen überall in der EU anzukurbeln. Dazu müssen wir die Arbeit für die

Schaffung wirklich integrierter europäischer Kapitalmärkte vorantreiben und unnötige

bürokratische Belastungen abschaffen, unseren Ordnungsrahmen dahingehend

entwickeln, dass die wirtschaftliche Dynamik gefördert wird, und die Mobilisierung der

nötigen öffentlichen und privaten Investitionen unterstützen. Europa wird in den

kommenden fünf Jahren eine neue wirtschaftliche Dynamik brauchen und wir sollten

all unsere Bemühungen und Instrumente darauf ausrichten, sie freizusetzen und

unsere Ziele zu erreichen. Außerdem müssen wir die Rechtsstaatlichkeit als

Grundwert der EU und als Grundlage des Binnenmarkts stärken.

Wir unterstützen eine ehrgeizige EU‑Handelspolitik auf Grundlage von Offenheit und

Durchsetzungsfähigkeit. Wir müssen die Wirksamkeit unseres multilateralen

Handelssystems mit der WTO im Zentrum stärken und außerdem bilaterale,

plurilaterale und regionale Handelsabkommen sowie andere Formen

maßgeschneiderter Partnerschaften als Mittel für Diversifizierung, De-Risking und den

Aufbau geopolitischer Bündnisse, insbesondere mit Ländern im indopazifischen Raum

und in Lateinamerika, fördern. Die EU-Handelspolitik sollte Diversifizierung, Resilienz,

Reindustrialisierung, sozialen Standards und Nachhaltigkeit fördern. Angesichts der

31

geostrategischen Notwendigkeit, unsere Lieferketten zu sichern, müssen wir den EU-

Ansatz im Hinblick auf EU-Handelsabkommen modernisieren, und den Schwerpunkt

auf Themenbereiche von gemeinsamem Interesse mit Partnern überall auf der Welt

legen. Um weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, sollten

Handelsschutzinstrumente einheitlich eingesetzt werden, sofern notwendig, um

unfaire oder unlautere Handelspraktiken wirksam zu bekämpfen.

Wirtschaft, Industrie, ökologisch-digitaler Wandel und Innovation

Wir werden die Bedingungen, die einer beidseitigen Wirtschaft- und

Unternehmensentwicklung zuträglich sind, abstimmen und fördern. Wir werden ab

2024 im Format eines deutsch-polnischen Wirtschaftsforums und des Weimarer

Dreiecks jährlich Treffen abhalten.

Es wird Austausch und Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation und

Künstliche Intelligenz sowie Internationalisierung und Unterstützung von Start-ups

geben, wobei die bestehenden Kooperationsstrukturen innerhalb der Deutsch-

Polnischen Industrie- und Handelskammer sowie anderer Kooperationsplattformen

genutzt und gegebenenfalls ausgebaut werden. Wir werden die Zusammenarbeit im

Bereich Innovation zu gemeinsam finanzierten Forschungs- und

Entwicklungsprojekten aus allen Technologie- und Anwendungsbereichen

(Deutschland: BMWK/ZIM, BGR, Polen: NCBR/INNOGLOBO, GIG) vertiefen und

ausbauen.

Wir werden Konsultationen zu Zukunftsthemen wie dem ökologischen Umbau der

Industrie, kritische Rohstoffe, Halbleiter, Digitalisierung, Industrie 4.0, Start-ups und

ihre Internationalisierung und dem zunehmenden Grad der Wiederverwendung von

Rohstoffen (Kreislaufwirtschaft) abhalten und bei diesen Themen zusammenarbeiten.

Um die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu fördern, streben wir einen

Erfahrungsaustausch sowie eine mögliche Zusammenarbeit zu seriellem, modularem

und systemischem Bauen an, insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen, mit denen

diese Bauweisen gefördert werden (beispielsweise Reduzierung der Baukosten,

Bauen mit Holz).

Wir werden uns zu bewährten Verfahren und möglichen zukünftigen Strategien im

Hinblick auf einen sozial gerechten Wandel in den Kohleabbauregionen

austauschen, was auch Besuche vor Ort in Deutschland wie in Polen umfasst. Dies

wird unter anderem durch Partnerschaftsprogramme und den institutionellen

Austausch zwischen Fachleuten des öffentlichen Dienstes erfolgen, wobei ein

Schwerpunkt auf bewährten Verfahren im Rahmen eines zunehmenden Bewusstseins

für die Folgen der Transformation (für lokale Behörden, das Wirtschaftsumfeld und

KMU sowie Schulen) liegt.

Wir werden unsere etablierte Zusammenarbeit im Sektor Weltraumnutzung aktiv

weiterentwickeln, und zwar unter Beteiligung der polnischen Weltraumbehörde

(POLSA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie anderer

32

europäischer Einrichtungen, die Projekte der Europäischen Weltraumorganisation

(ESA) umsetzen.

Wir werden uns hinsichtlich der Zukunft und der Prioritäten der Europäischen

Union in diesem Politikbereich beraten, zum Beispiel bezüglich der Erwartungen für

die neue EU-Wahlperiode insbesondere in den industriepolitischen Bereichen,

beispielsweise hinsichtlich einer neuen EU-Strategie für den maritimen Sektor.

Verkehr und Infrastruktur

Wir werden uns bei der Modernisierung bestehender Bahnstrecken und zu

möglichen zukünftigen Infrastrukturprojekten, die Polen und Deutschland verbinden,

beraten und bei diesen zusammenarbeiten, um sie an die Entwicklung des Personen-

und Güterverkehrsaufkommens auf der Schiene anzupassen. Wir werden bei der

Entwicklung der Schieneninfrastruktur zwischen Polen und Deutschland

Sicherheitsfaktoren und Aspekte der militärischen Mobilität berücksichtigen.

Wir werden eng zusammenarbeiten, um die integralen Taktfahrpläne/Zielfahrpläne

der Eisenbahn – Deutschlandtakt und Horyzontalny Rozkład Jazdy – miteinander zu

verknüpfen, was auch eine Analyse der Reisezeiten zwischen polnischen und

deutschen Städten und die Prüfung der Nachfrage umfasst, die Geschwindigkeit auf

mehreren grenzüberschreitenden Bahnverbindungen zu erhöhen.

Wir werden bei der Einführung des polnisch-deutschen Freundschaftstickets

zusammenarbeiten.

Wir werden Erfahrungen hinsichtlich der Umsetzung von EU-Rechtsvorschriften im

Bereich Dekarbonisierung des Verkehrs (Kraftstoffe, grenzüberschreitende Planung

und Bau von Ladestationen und Wasserstofftankstellen, Einrichtung einer

Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge) austauschen.

Im Bereich Binnenschifffahrt werden wir unseren Dialog und unsere

Zusammenarbeit zur Umsetzung des deutsch-polnischen Abkommens über die

gemeinsame Verbesserung der Situation an den Wasserstraßen im deutsch-

polnischen Grenzgebiet für die Oder aus dem Jahr 2015 und zu Themen der

Schiffsverkehrssicherheit fortsetzen.

Wir werden im Bereich bauliche Erhaltung der Grenzbrücken zusammenarbeiten.

Wir werden unseren Austausch zu Innovationen und Wissen in den Bereichen

Straßenbau, Straßenverkehrstechnik und Verkehrssicherheit intensivieren.

Wir werden am Ausbau der Kapazität der Verkehrsinfrastruktur mit

Doppelnutzung arbeiten, um die europäische Widerstandsfähigkeit zu stärken und

die Ukraine wirksamer zu unterstützen (Finanzierungsmöglichkeiten auf EU-Ebene,

Umsetzung grenzüberschreitender Vorhaben, Erfahrungsaustausch).

33

Wir werden uns zu den zukünftigen Prioritäten der Europäischen Union und zu

konkreten EU-Dossiers im Bereich Verkehr beraten, auch mit Blick auf den polnischen

Vorsitz im Rat 2025.

Digitalisierung

Wir werden die Zusammenarbeit bei der Erstellung des Programms für den neuen

institutionellen Zyklus der EU während des polnischen Vorsitzes im Rat der

Europäischen Union verstärken. Wir werden für die Zeit des neuen Zyklus und der EU-

Ratspräsidentschaft nach Themen von gemeinsamem Interesse suchen.

Schwerpunkte wollen wir insbesondere auf die digitale Brieftasche, die internationale

Ordnungspolitik zu KI sowie die Umsetzung des Gesetzes über digitale Dienste im

Hinblick auf Desinformation legen. Wir werden die Einführung des „Digitalen Weimarer

Dreiecks“ besprechen, in dessen Rahmen gemeinsame Positionen entwickelt werden

sollen, die dann der Europäischen Kommission und den anderen Mitgliedstaaten

präsentiert werden. Wir werden Wissen und Erfahrungen zur Umsetzung der EU-

Rechtsvorschriften im Bereich Digitales austauschen.

Wir werden zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Formular für die Anmeldung

entsandter Arbeitnehmender (eDeclaration) zu fördern und ein mehrsprachiges EU-

Portal zu schaffen, das es Unternehmen ermöglicht, Entsende-Anmeldungen digital in

ihrer Muttersprache vorzunehmen.

Finanzielle Zusammenarbeit

Wir werden einen Dialog zwischen Steuerfachleuten zu einer breiten Vielfalt

steuerpolitischer Themen ins Leben rufen, um Investitionen und das

Wirtschaftsumfeld zu fördern.

Wir werden unsere Zusammenarbeit im Format des Weimarer Dreiecks im Bereich

Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ausbauen.

Unsere Zollverwaltungen werden im Rahmen der Projektgruppe Europäische

Hafenallianz darauf hinarbeiten, die Aktivitäten der Zollverwaltungen im Hinblick auf

den Kampf gegen Drogen und das organisierte Verbrechen abzustimmen. Dies

beinhaltet auch die Einsetzung des neuen Expertenteams EUCAB (EU Customs

Alliance for Borders) ab 1. Januar 2025, dessen vorrangiges Ziel es sein wird, durch

eine bessere Abstimmung, effizienten Informationsaustausch und die Bündelung des

Personals der EU-Zollverwaltungen die operative Zusammenarbeit zu verbessern.

Wir werden bewährte Verfahren austauschen, um ein florierendes Umfeld für FinTech-

Unternehmen und ein wirksames Management aller Interessengruppen zu fördern,

indem wir einen Expertendialog zu FinTech zwischen den Finanzministerien ins Leben

rufen.

34

Stadtentwicklung

Wir werden die Zusammenarbeit zur Umsetzung nationaler

Stadtentwicklungspolitik ausbauen und uns zu daraus hervorgehenden bewährten

Verfahren zur nachhaltigen Entwicklung funktionaler städtischer Gebiete austauschen.

Vor dem Hintergrund der anstehenden polnischen EU-Ratspräsidentschaft und der

nächsten Finanziellen Vorausschau der EU nach 2027, streben wir insbesondere mit

Blick auf die Kohäsionspolitik einen engen Austausch zu Positionen in Bezug auf

unsere nationale Stadtentwicklungspolitik und damit verbundene Themen an.

Wir werden weiterhin als Teil der EU-Mission „100 klimaneutrale und intelligente

Städte“ zusammenarbeiten und Erfahrungen zu bewährten Verfahren und nationalen

Begleitprozessen sowie zu urbanem Klimaschutz im Kontext einer integrativen

Stadtentwicklung austauschen.

Wir werden unsere Zusammenarbeit im Bereich Kultur/kulturelles Erbe im Rahmen

der thematischen Partnerschaft der EU-Städteagenda mit verschiedenen Städten und

Partnern fortsetzen und möglichst ausbauen, darunter auch mit der Stadt Kattowitz

(Katowice) und der Woiwodschaft Schlesien, sowie in diesem Rahmen die

Zusammenarbeit zu „dissonantem Kulturerbe“ mit verschiedenen Partnern, darunter

die Städte Danzig (Gdańsk) und Krakau (Kraków) sowie die Technische Universität

Posen (Poznań).

Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit

Wir werden die europäischen und internationalen Anstrengungen zur durchgängigen

Berücksichtigung der Verknüpfung humanitäre Hilfe, Entwicklung und Frieden

unterstützen, wodurch Gesellschaften widerstandsfähiger werden und die Faktoren,

die Fragilität vorantreiben, angegangen werden. Wir werden Möglichkeiten für

gemeinsame Besuche mit Vertreterinnen und Vertretern der EU im Rahmen der Team-

Europa-Initiative ausloten, um in Partnerländern die Strategie „Global Gateway“

voranzubringen und Team Europa in Aktion zu zeigen. Wir prüfen ferner die

Organisation gemeinsamer Team-Europa-Reisen mit Vertreterinnen und Vertretern

der französischen Regierung im Rahmen des Weimarer Dreiecks. Wir werden die

verstärkte Zusammenarbeit unserer Entwicklungsbanken, der Bank Gospodarstwa

Krajowego (BGK) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), unterstützen, die

darauf abzielt, den gegenseitigen Informationsaustausch und Wissenstransfer zu

stärken, mögliche Vorhaben für eine gemeinsame Finanzierung zu ermitteln sowie die

Zusammenarbeit auf EU-Ebene als Teil des JEFIC-Netzwerks europäischer bilateraler

Entwicklungsbanken und Finanzinstitutionen weiter zu verbessern, auch um eine

gemeinsame Nutzung von EU-Instrumenten der Entwicklungszusammenarbeit zu

ermöglichen.

Soziale Dimension

Uns eint das Bekenntnis zu sozialem Zusammenhalt, sozialer Integration,

hochwertigen Arbeitsplätzen und fairen Arbeitsbedingungen sowie zu einem

35

gerechten ökologischen und digitalen Wandel. Soziale Aufwärtskonvergenz und die

Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften der EU gehen Hand in Hand. Wir werden

uns verpflichten, die soziale Dimension der Europäischen Union weiter zu stärken

und den am 8. Mai 2021 auf dem Sozialgipfel von Porto beschlossenen Aktionsplan

zur europäischen Säule sozialer Rechte umzusetzen.

Mit Blick auf das gemeinsame Ziel einer integrativen Wirtschaftsentwicklung

beabsichtigen wir, unseren bilateralen Austausch und unsere bilaterale

Zusammenarbeit zur umfassenden sozialen Integration und Teilhabe von Menschen

mit Behinderung zu vertiefen. Dazu wird auch ein Austausch über Erfahrungen und

bewährte Verfahren im Bereich Inklusionspolitik, darunter die anstehende Einführung

eines gesetzlich verankerten Systems für persönliche Assistenzkräfte in Polen, zählen.

Vor dem Hintergrund der EU-Richtlinie zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in

der Plattformarbeit beabsichtigen wir, unseren bilateralen Austausch zur Umsetzung

der Richtlinie in nationales Recht zu verstärken.

Angesichts des derzeitigen ökologischen und digitalen Wandels beabsichtigen wir, den

Informationsaustausch zu Berufsausbildungs- und Weiterbildungssystemen zu

fördern, unter anderem zu spezifischer Beratung in den Bereichen Kompetenzen,

Kompetenzerwerb und Aus- und Weiterbildung (insbesondere Aus- und Weiterbildung

von Arbeitnehmenden im Zusammenhang mit ihrem Wechsel aus weniger gefragten

Berufen in Berufe, die andere Kompetenzen erfordern).

Wir beabsichtigen, uns zu bewährten Verfahren auszutauschen, wie die Arbeitsmärkte

in Regionen, die besonders von den Kosten der Energiewende betroffen sind,

unterstützt werden können. Die Energiewende muss mit der Erhaltung und Schaffung

hochwertiger Arbeitsplätze einhergehen. Dies kann am besten gelingen, wenn die

Sozialpartner eingebunden und Tarifverträge gestärkt werden. Mit dem Ziel, die

Achtung der Arbeitnehmerrechte zu fördern und zu stärken, werden wir an möglichen

gemeinsamen Maßnahmen arbeiten, sowohl auf bilateraler als auch auf europäischer

Ebene.

Wir erkennen an, dass soziale Inklusion eine grundlegende Voraussetzung für

widerstandsfähige Volkswirtschaften und Gesellschaften darstellt. Wir werden daher

auf nationaler wie auf europäischer Ebene einen Beitrag zur Stärkung von Teilhabe

und Inklusion leisten und damit sicherstellen, dass niemand zurückgelassen wird.

36

ENERGIE, KLIMA UND UMWELT

Der Klimawandel erfordert einen nachhaltigen und beschleunigten Umbau unserer

Energieversorgung, unserer Volkswirtschaften und unserer Industrien. Darüber hinaus

wird der technologische Wandel tiefgreifende Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle

von Unternehmen und unsere Gesellschaften insgesamt haben. Es ist wichtig, diesen

Wandel so zu steuern, dass die damit einhergehenden sozio-ökologischen Chancen

umfassend ergriffen werden können. Eine gemeinsame Zusammenarbeit und das

gegenseitige Lernen aus bewährten Verfahren zwischen unseren Ländern wird dazu

beitragen, dass wir diese vor uns liegenden Herausforderungen erfolgreich meistern

werden.

Um den Austausch zwischen beiden Regierungen im Bereich Energie und Klima zu

erleichtern, werden wir eine Deutsch-Polnische Arbeitsgruppe für Energie und

Klima einrichten. Die Arbeitsgruppe wird regelmäßig zusammenkommen und aus

Vertreterinnen und Vertretern der Fachebene aus Ministerien bestehen, die mit den zu

besprechenden Themen befasst sind. Darüber hinaus kommen beide Regierungen

überein, den Umfang der Aktivitäten der Deutsch-Polnischen Energieplattform zu

fördern, darunter ihr hochrangiges bilaterales deutsch-polnisches

Energiewendeforum.

Wir werden die Zusammenarbeit im Rahmen der Deutsch-Polnischen Energieplattform

mit dem Ziel fortsetzen, unsere Energieversorgung zu stärken, die Umstellung unserer

Energiesysteme voranzutreiben und erschwingliche und wettbewerbsfähige

Energiepreise sicherzustellen, insbesondere durch Vorhaben im Bereich

Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Wasserstoff, Infrastruktur und Energiemarkt.

Energie

Wir werden uns regelmäßig zu unseren Strategien austauschen, die auf einen

schnelleren Einsatz erneuerbarer Energiequellen, insbesondere Offshore- und

Onshore-Windenergie sowie Photovoltaik, ausgerichtet sind. Wir wollen die

Energieeffizienz verbessern und die Dekarbonisierung des Wärmesektors,

insbesondere im Bereich Fernwärme, erleichtern. Wir wollen uns zu bewährten

Verfahren in Bezug auf Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils von

Wärmedämmung bei Wohngebäuden austauschen.

Wir werden die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft diskutieren, was auch die

Dekarbonisierung der Industrie und die Umsetzung der Ziele zu erneuerbaren

Kraftstoffen nicht biogenen Ursprungs (RFNBO) bis 2030 umfasst. Wir werden unsere

Erfahrungen in Bezug auf Technologien und Rechtsvorschriften im Bereich

Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in Europa austauschen. Wir werden

Beratungen zu gemeinsamen Infrastrukturprojekten wie den Bau des Nordic-Baltic

Hydrogen Corridor führen und andere grenzüberschreitende Vorhaben umsetzen. Wir

werden uns zur Umrüstung von Gasspeichern in Wasserstoffspeicher, zur Entwicklung

neuer Wasserstoffspeicher und bis 2035 benötigte Mengen austauschen.

37

Im Hinblick auf die Entwicklung der grenzüberschreitenden Infrastruktur werden wir

das Potenzial für die bestmögliche Entwicklung einer grenzüberschreitenden

Infrastruktur für alternative Kraftstoffe prüfen; wir werden den Ausbau des

grenzüberschreitenden Stromaustauschs erörtern und uns zu bewährten Methoden

zur zügigen Modernisierung unserer Stromnetze beraten; und wir werden uns auch

zur Entwicklung grenzüberschreitender Wasserstoffpipelines austauschen.

Wir werden uns zu bewährten Methoden im Bereich Energiespeicherung und -

flexibilität austauschen, insbesondere zur Einführung von Förderrahmen für die

Errichtung von Energiespeicheranlagen und anderer Anreize, sowie zur Entwicklung

neuer Batterietechnologien, insbesondere mit Blick darauf, die Abhängigkeit der

Produktion von der Lieferung importierter Rohstoffe von außerhalb der EU oder dem

Recycling von Altbatterien zu reduzieren, zum beschleunigten Einbau intelligenter

Zähler, zur Ausweitung der Bereitstellung von Flexibilitätsleistungen durch private und

gewerbliche Prosumenten, beispielsweise intelligentes Laden, und zur Erhöhung der

Kapazität der klimafreundlichen flexiblen Energieerzeugung.

Wir werden unsere Zusammenarbeit bei Themen der Energiesicherheit vertiefen,

insbesondere im Hinblick auf bezahlbare und sichere Öl- und Gaslieferungen vor dem

Hintergrund von Russlands Angriffskrieg und seinem Einsatz von Energie als Waffe,

was auch beinhaltet, unsere Anstrengungen zur Diversifizierung unserer

Energieversorgung fortzuführen und zu intensivieren und darauf hinzuarbeiten,

Russlands Einnahmen aus Energieexporten wirkungsvoll zu reduzieren.

Wir werden die deutsch-polnische Zusammenarbeit von Unternehmen in den

Bereichen Rohölinfrastruktur und Stabilität der Kraftstoffversorgung von

Deutschland nach Polen fördern. Wir werden uns im Hinblick auf die Sicherstellung

der Öllieferungen an die Raffinerie PCK in Schwedt, den Bedarf und Status von

Öllieferungen an die Raffinerie PCK in Schwedt über das polnische Unternehmen

Naftoport und dessen Eigentümerstatus abstimmen. Im Falle einer Störung der

Transitflüsse durch Russland werden Polen und Deutschland in enger Abstimmung

handeln, um eine stabile Versorgung der Raffinerie PCK in Schwedt mit Öl und eine

sichere Versorgung der Region aufrechtzuerhalten.

Wir werden uns im Hinblick auf die Produktion und die Einfuhr von mit Strom aus

erneuerbaren Energien erzeugtem Wasserstoff und von grünem Ammoniak zu

bewährten Verfahren austauschen und über eine Zusammenarbeit hierbei beraten, um

die Ziele des Pakets „Fit für 55“ und der Neufassung der Erneuerbare-Energien-

Richtlinie der EU (RED III) zu erreichen.

Klimaschutz

Wir unterstützen die Umsetzung des Ziels der Klimaneutralität der EU bis 2050 und

werden uns zu bewährten Verfahren zur Umsetzung des Pakets „Fit für 55“

einschließlich des Emissionshandelssystems austauschen sowie zur

Weiterentwicklung der Klima- und Energiepolitik der EU und des europäischen Grünen

38

Deals, was auch die Überprüfung des Europäischen Klimagesetzes umfasst. Wir

werden in Vorbereitung auf die Klima-Sozialpläne Beratungen abhalten.

Wir werden ferner im Rahmen von EU-Verfahren eng zusammenarbeiten, damit der

nächste national festgelegte Beitrag der EU für 2035 deutlich vor der COP30

übermittelt werden kann.

Umwelt

Wir werden in Bezug auf den grenzüberschreitenden Naturschutz und den

Nationalpark Unteres Odertal im Rahmen des Deutsch-Polnischen Programmrats zu

Schutzgebieten im Unteren Odertal zusammenarbeiten. Wir werden kooperieren, um

die Überwachung des Grundwassers in der Grenzregion zu verstärken, die

gemeinsame Wiederherstellung des Ökosystems Oder und dessen Schutz

auszubauen und naturbasierte und auf biologischer Vielfalt aufbauende Lösungen im

Kampf gegen den Klimawandel zu stärken.

Wir werden eine Plattform für Dialog und Zusammenarbeit zum Thema illegale

Verbringung von Abfällen einrichten, die einen langfristigen und regelmäßigen Dialog

sowie gemeinsame Prüfungen durch die zuständigen Behörden in Polen und

Deutschland ermöglichen würde. Dieser Dialog wird mit Vertreterinnen und Vertretern

der Fachebene aus Ministerien und weiteren einschlägigen Behörden bestehen, die

mit den zu besprechenden Themen befasst sind.

Wir werden in der polnisch-deutschen Arbeitsgruppe für

Umweltverträglichkeitsprüfungen und Strategische Umweltprüfungen im

grenzüberschreitenden Rahmen bei UVP und SUP zusammenarbeiten.

Wir werden unsere Erfahrungen zu den Grundsätzen austauschen, die beschlossen

wurden, um die Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe auf Regierungsebene zu

unterstützen.

Wir werden den Jugendaustausch zum Thema Umwelt fördern und eine polnisch-

deutsche Arbeitsgruppe für den Jugendaustausch zu Umweltkultur einrichten.

Ernährung und Landwirtschaft

Mit Blick auf die derzeitigen und zukünftigen Herausforderungen für die europäische

Landwirtschaft und die Ernährung in Europa werden wir bei der Entwicklung der

künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) weiter eng zusammenarbeiten. Beide

Seiten arbeiten gemeinsam am Aufbau widerstandsfähiger und nachhaltiger Agrar-

und Ernährungssysteme und an verwaltungstechnischen Vereinfachungen für die

Bäuerinnen und Bauern und die mit der GAP verbundene Verwaltung, auch im

Rahmen der polnischen EU-Ratspräsidentschaft 2025.

39

Wir wollen im Bereich ökologischer Landbau und Agrarökologie zusammenarbeiten,

was auch umfasst, zu prüfen, ob gemeinsame Aktionspläne und gemeinsame

Forschung in diesem Bereich möglich wären.

Wir werden auf dem Gebiet genetische Ressourcen zusammenarbeiten, um im

Rahmen nationaler Entwicklungsstrategien die biologische Vielfalt zu fördern. Wir

werden uns zu bewährten Verfahren zur Erhaltung und Nutzung genetischer

Ressourcen austauschen und Wertschöpfungsketten entwickeln, die im Einklang mit

der Strategie für genetische Ressourcen in Europa stehen. Unsere Zusammenarbeit

wird den Zugang zu genetischen Ressourcen erleichtern, den Austausch von

Managementerfahrungen ermöglichen, die Erhaltung von mit Kulturpflanzen

verwandten Wildarten (WEL) fördern und grenzüberschreitende Zuchtprogramme

ermöglichen. Darüber hinaus werden wir unser Wissen hinsichtlich der

Zusammenarbeit auf europäischer und internationaler Ebene austauschen, auch im

Rahmen des Internationalen Vertrags über pflanzengenetische Ressourcen für

Ernährung und Landwirtschaft (ITPGRFA) und des Europäischen

Kooperationsprogramms für pflanzengenetische Ressourcen (ECPGR). Wir werden

im Rahmen nationaler Entwicklungsstrategien Biodiversität und genetische

Ressourcen fördern.

40

FOLLOW UP

Die Ministerien für auswärtige Angelegenheiten werden die Umsetzung der

einschlägigen Bestimmungen dieses Aktionsplans im Einklang mit den

jeweiligen innerstaatlichen Rechtsvorschriften und den sich aus der

gemeinsamen Mitgliedschaft in der EU und dem Völkerrecht ergebenden

Verpflichtungen überwachen und fördern.

Bei Regierungskonsultationen wird die Umsetzung des Aktionsplans

regelmäßig überprüft, um ihn an neue Prioritäten und Herausforderungen

anzupassen.

Die Staatssekretäre werden in ihre regelmäßigen Konsultationen zur

Vorbereitung der bilateralen Regierungstreffen die Fortschrittsberichte zur

Umsetzung des Aktionsplans einbeziehen, wobei auch einschlägige Beiträge

aus dem parlamentarischen Dialog und dem Austausch mit Vertreterinnen und

Vertretern der polnischen und deutschen Zivilgesellschaft einfließen werden,

welche die Vielfalt der unterschiedlichen Dimensionen der polnisch-deutschen

Partnerschaft widerspiegeln.

   

Lipiec 2024 Polsko-Niemiecki Plan Działań

 

PREAMBUŁA

 

 

lipiec 2024 r

Niemiecko-polski plan działania

PREAMBUŁA

Polska i Niemcy są sąsiadami, strategicznymi partnerami w Europie

Unia i sojusznicy w NATO. Oprócz naszych intensywnych działań politycznych,

tworzenie sieci kontaktów społecznych, gospodarczych, kulturalnych i naukowych

Łączy nas także ścisła wymiana informacji pomiędzy naszymi obywatelami.

Deklarują Rządy Rzeczypospolitej Polskiej i Republiki Federalnej Niemiec

chęć kontynuowania i rozwijania bliskich relacji na wszystkich poziomach

poprawić. Chcielibyśmy dalej poszerzać naszą współpracę i tym samym...

przyczyniać się do dobrobytu naszych społeczeństw, a także dobrobytu całej Europy.

Od podpisania Traktatu o dobrym sąsiedztwie i przyjaźni

Współpraca 17 czerwca 1991 r. Dialog społeczeństwa obywatelskiego

wspierany lub wspierany przez liczne instytucje niemiecko-polskie. Mówimy

Chcielibyśmy im podziękować za to, że są naszymi obywatelami

skupiają i budują zaufanie oraz zapewniają ich o swoich działaniach

aby nadal wspierać w przyszłości.

Społeczność polska w Niemczech i mniejszość niemiecka w Polsce

odgrywają tu ważną rolę.

Polską i Niemcami łączy chęć wniesienia wspólnego wkładu w trwający proces

debatę na temat przyszłości Unii Europejskiej. Nasz cel jest mocny

Unia Europejska, która radzi sobie z globalnymi wyzwaniami i całą UE

może zapewnić bezpieczeństwo obywatelom.

Unia Europejska została założona w celu zaprowadzenia pokoju na świecie

aby zabezpieczyć kontynent. Agresywna wojna Rosji przeciwko Ukrainie pozostawiła nas w trudnej sytuacji

przypomniał w najbardziej brutalny sposób, jaki można sobie wyobrazić, jak fundamentalne jest to

Celem jest, co zostało pilnie wyjaśnione, że Europa musi być w stanie to zrobić

bronić się. Wojna w naszym najbliższym sąsiedztwie ma

Stosunki niemiecko-polskie zyskują zatem kolejny wymiar. Obydwa

Rządy potwierdzają swoje ciągłe konkretne wsparcie dla Ukrainy

zwłaszcza polityczne, finansowe, wojskowe i humanitarne

Poziom.

Naszym wspólnym celem jest znalezienie przekonujących odpowiedzi na wyzwania

naszych czasów i kształtować naszą europejską przyszłość, nie tracąc przy tym

zapomnieć o przeszłości. Jesteśmy świadomi tej pamięci i pojednania

musi mieć stałe miejsce w stosunkach niemiecko-polskich.

Pojednanie to proces, który nie pozwala na zakończenie. Przejdzie do następnego

Przekazywane z pokolenia na pokolenie i wciąż na nowo doświadczane.

Rządy RP i Republiki Federalnej Niemiec są stanowcze

zdecydowana spełnić oczekiwania swoich obywateli poprzez konkretne działania

2

spełnić i dlatego wzięły udział w tegorocznych konsultacjach rządowych

  1. lipca 2024 r. w Warszawie uzgodniono następujący plan działania, w którym

Kierunek naszej współpracy jest wyznaczony i jest to cały pakiet

nowe inicjatywy i projekty.

3

WSPÓŁPRACA W SPRAWACH DWUSTRONNYCH

Stosunki niemiecko-polskie charakteryzują się dużą dynamiką.

Jednym z jej głównych celów jest osiągnięcie wspólnych stanowisk

w celu opracowania kluczowych europejskich kwestii politycznych i bezpieczeństwa. Dialog

przebiega w atmosferze wzajemnego zaufania. Nasz

Partnerstwo jest niezbędne, aby znaleźć rozwiązania w interesie obu stron

rozwijać.

Potwierdzamy chęć współpracy w dotychczasowych formatach

kontynuować, w szczególności konsultacje rządowe, które regularnie przeprowadzamy

odbędzie się dyskusja dotycząca aktualnego stanu współpracy międzyresortowej

poddać kompleksowemu przeglądowi oraz określić ich cele krótko- i średnioterminowe

do ustalenia na przyszłość. Wyrażamy naszą wolę, nową

Ustanowienie mechanizmów konsultacji dwustronnych, np. wspólnych

Spotkanie ministrów spraw zagranicznych i obrony.

Rola historii

Przeszłość odgrywa szczególną rolę w stosunkach niemiecko-polskich

Rola. II wojna światowa oraz okrucieństwa i zbrodnie popełnione przez Niemców

Sprawcy zbrodni na Polakach popełnili w czasach nazistowskich

pamięć historyczna jest wciąż niezwykle obecna. Dla wielu Polaków

wspomnienia te liczą się jako część tożsamości zbiorowej.

Obydwa rządy prowadzą intensywny dialog na temat środków

Wsparcie dla wciąż żyjących ofiar niemieckiego ataku i okupacji

w latach 1939-1945 pamięci i bezpieczeństwa. Ważna rola

Fundacja Pojednania Niemiecko-Polskiego będzie miała w tym swój udział.

Na tym tle przywiązujemy szczególną wagę do ustanowienia Niemca

Dom Polski w centrum Berlina ku pamięci polskich ofiar II wojny światowej

Druga wojna światowa. Przywiązujemy również szczególną wagę do możliwie najszybszej dostawy

Ukończenie godnego projektu w centralnej lokalizacji w Berlinie

Sposób na upamiętnienie polskich ofiar II wojny światowej. Jako część

W szczególności Dom Niemiecko-Polski powinien być pomnikiem polskich ofiar

okupacja niemiecka Polski w latach 1939 i 1945. Ten

Zabytek zostaje rozbudowany o część informacyjną w formie wystawy stałej,

co daje kompleksowy obraz niemieckiej okupacji Polski.

Doceniamy wysiłki i lata pracy polskiej i

Niemieccy eksperci i naukowcy w projekcie

niemiecko-polski podręcznik do historii pt. „Europa – nasza

Historia". Zależy nam na powszechnym stosowaniu

Promocja podręczników jako materiału dydaktycznego w szkołach polskich i niemieckich.

4

Pracujemy nad wzmocnieniem współpracy w zakresie polityki pamięci

między innymi z Europejską Siecią Pamięci i Solidarności (ENRS). My

będą współpracować jeszcze ciężej, aby zapewnić to innym krajom europejskim

wziąć udział w ENRS.

Wspieramy współpracę archiwów państwowych i federalnych obu krajów,

w szczególności Archiwum Państwowe RP (Naczelna Dyrekcja Archiwów

Państwowych) i Archiwum Federalnego. Lepsza współpraca może

Badanie zbiorów, różne możliwości obu stron

Korzystanie z zasobów i kopii cyfrowych, zabezpieczanie zbiorów i

obejmują zarządzanie nowoczesną dokumentacją cyfrową.

Stroną polską będzie konferencja odbywająca się obecnie w Polsce i Niemczech

Zapraszamy istniejące muzea i miejsca pamięci biorące udział w II wojnie światowej

pamiętają popełnione zbrodnie. Konferencja stanie się platformą dla profesjonalistów

rozwijać wymianę doświadczeń w zakresie ochrony i zarządzania

Pomniki służą (dialogowi, wymianie informacji, współpracy, rozwojowi

programów, formułowanie rekomendacji na przyszłość

instytucje i ich organizatorzy).

Mniejszość niemiecka w Polsce i społeczność polska w Niemczech

Stosunki rządu niemieckiego z rządem polskim

Wspólnoty w Niemczech oraz pomiędzy Rządem Polskim a

Mniejszość niemiecka w Polsce opiera się na równym uznaniu i

wzajemnego zrozumienia zgodnie z przepisami niemieckimi

Polski Traktat o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy

od 1991 r. Zamierzamy prowadzić rozmowy w sprawie wsparcia języka niemieckiego

Obywatele o polskich korzeniach i Polacy w

Niemcy i mniejszość niemiecka w Polsce w ramach a

odnowiony niemiecko-polski Okrągły Stół.

Obydwa rządy dołożą wszelkich starań, aby zapewnić realizację tzw

Postanowienia art. 21 Traktatu o dobrym sąsiedztwie oraz

przyjazna współpraca od 1991 roku w zakresie języka ojczystego

Lekcje dla mniejszości niemieckiej w Polsce czy polskiej

Aby zapewnić wspólnotę w Niemczech.

Kontakty interpersonalne

Kontakty interpersonalne są nadal integralną częścią życia

Stosunki pomiędzy krajami sąsiadującymi. Zamierzamy tworzyć trwałe formaty i

Wspieranie instytucji, które służą jako ważne fora dialogu między naszymi

służyć społeczeństwom.

Rozważymy wsparcie finansowe ze strony Fundacji im

zacieśnienie współpracy niemiecko-polskiej, aby mogły one poszerzyć swoją działalność

5

oba kraje, zwiększyć swoją widoczność w Niemczech i krajach trzecich,

w tym partnerów z Ukrainy, w bieżących projektach.

Zgadzamy się, że fundacja w dalszym ciągu wspiera Forum Niemiecko-Polskie

zorganizuje platformę dialogu pomiędzy ekspertami z obu krajów,

którego historia sięga lat 70-tych. Forum powinno zostać unowocześnione

także poprzez nowy, silny komponent korporacyjny. Żądamy ich

Fundacja pozwala na terminowe składanie propozycji pod względem atrakcyjności i zasięgu

forum można zwiększyć.

Wyrażamy wolę zorganizowania corocznej ceremonii wręczenia nagród dla Niemca

Cena polska do wznowienia zgodnie z przepisami

Traktat o dobrym sąsiedztwie i przyjaznej współpracy z 1991 r

został wprowadzony.

Obie strony z zadowoleniem przyjmują fakt, że odpowiedni status a

Przedstawiciel Ministra Spraw Zagranicznych na rzecz Polski

Niemiecka współpraca międzyspołeczna i transgraniczna

został przywrócony. Obie strony uznają znaczenie bliskości

Współpraca koordynatora ds. niemiecko-polskich i

Pełnomocnik ds. polsko-niemieckich stosunków międzyspołecznych i granicznych

współpraca jest.

Razem ze społeczeństwem obywatelskim chcielibyśmy to robić w istniejących ramach

Struktury współpracy niemiecko-polskiej mają na celu format wymiany

stworzyć niemiecko-polski parlament społeczeństwa obywatelskiego, w którym

aktorów społeczeństwa obywatelskiego pod patronatem koordynatora i

Przedstawiciele omawiają stan naszych relacji i nowe pomysły

i przedstawić zalecenia obu rządom.

Nasze bliskie relacje na poziomie regionalnym i społecznościowym tworzą

Podstawa wymiany między naszymi obywatelami. The

Współpraca między regionami i społecznościami ma ogromne znaczenie

Znaczenie przezwyciężania wyzwań globalnych, sąsiedzkich

Buduj relacje i zapewniaj wsparcie innym potrzebującym sąsiadom

pozwalać. Zamierzamy wzmacniać te partnerstwa na wszystkich poziomach

Zintensyfikowanie wymiany na poziomie regionalnym i gminnym – także w celu

naszej współpracy w sprawie Ukrainy.

Wspieramy także kontakty międzyludzkie i inicjatywy, które...

regularna wymiana na poziomie społeczeństwa obywatelskiego, nauki itp

Eksperci i rządy naszych krajów zapewniają m.in. B. na ten temat

aktywne starzenie się.

Współpraca transgraniczna

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Podkreślamy znaczenie współpracy transgranicznej dla finansowania

kontaktów między obywatelami oraz wzmocnienie

Integracja europejska. W tym kontekście zachęcamy euroregiony do...

trzy miasta partnerskie Frankfurt nad Odrą-Słubice, Görlitz-Zgorzelec i Guben-Gubin oraz

wszystkich pozostałych aktorów współpracy transgranicznej, czyli europejskich

Optymalne wykorzystanie sieci do współpracy terytorialnej. Podkreślamy to

Znaczenie dialogu na szczeblu samorządowym w regionach przygranicznych w ogóle

oraz w ramach Niemiecko-Polskiej Komisji Rządowej ds. Regionalnych

i współpracy transgranicznej, a także naszego wsparcia dla tego dialogu.

Zobowiązujemy się do modernizacji Komisji i usprawnienia jej wymiany z UE

Wzmocnienie populacji w regionach przygranicznych. Będziemy – biorąc pod uwagę

przepisy konstytucyjne i europejskie – identyfikują obszary w

w przypadku stosowania wyjątków, np. w postaci

Klauzule otwarcia, przeszkody w realizacji projektów transgranicznych

może pokonać.

Obie strony skorzystają na rozwoju transgranicznej edukacji

i sieci kształcenia zawodowego, wzmożoną wymianę między

Społeczeństwa obywatelskie promują i uznają szczególną rolę koordynatora

dla układu niemiecko-polskiego oraz przedstawiciela dla układu polsko-niemieckiego

współpracę międzyspołeczną i transgraniczną w ramach tej wymiany

grać.

Ułatwimy komunikację między regionami przygranicznymi i tak dalej

Wdrożenie dwustronnej umowy ramowej o charakterze transgranicznym

Promowanie współpracy w służbach ratowniczych.

Planowanie przestrzenne

Będziemy w komisji planowania przestrzennego niemiecko-polskiego

Komisja Rządowa ds. Współpracy Transgranicznej i Międzyregionalnej

współpracować.

Pomożemy także zaktualizować Koncepcję Wspólnej Przyszłości dla

niemiecko-polskiego obszaru integracji – Wizja 2030 (przyjęta dn

  1. Posiedzenie Niemiecko-Polskiej Komisji Planowania Regionalnego

Komisja Rządowa ds. Współpracy Transgranicznej i Międzyregionalnej

1 grudnia 2016 r.).

Ponadto będziemy częścią niemiecko-polskiego projektu modelowego

Planowanie przestrzenne (MORO) „Transgraniczne synergie planowania przestrzennego i

Gospodarka wodna w zlewni Odry” – m.in

Niemiecko-polska konferencja inauguracyjna jesienią 2024 r.

Edukacja i młodzież

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Niemiecko-Polskie Biuro ds. Młodzieży (DPJW) jest ważną instytucją dwustronną

Współpraca młodzieżowa, w ramach której w programach wymiany uczestniczy co roku około 60 000 młodych ludzi

ludzie biorą udział. Zależy nam na silnym DPJW i

Spotkania młodzieży jako instrument, który w przyszłości jeszcze bardziej zbliży do siebie nasze kraje

można łączyć: np. B. poprzez Polsko-Niemiecką Nagrodę Młodzieżową,

Wymiana młodzieży poprzez współpracę lokalną, projekty z zakresu

społeczeństwo obywatelskie i edukacja historyczna młodzieży z obu krajów lub

Fora młodzieżowe odbywające się w ramach Trójkąta Weimarskiego we współpracy z Niemcami

Należy zorganizować pracę z młodzieżą francuską. Zapraszamy znaczących

wsparcia finansowego od polskiego rządu i wyrażają chęć dalszego wspierania nas

wspieranie rozwoju niemiecko-polskiej współpracy młodzieży. My

Oprócz tego będziemy kontynuować nasze udane projekty z organizacją młodzieżową

nasza dwustronna współpraca młodzieżowa obejmuje także naszą wspólną pracę

Wzmocnienie wsparcia dla młodzieży na Ukrainie.

Będziemy wspólnie pracować nad zwiększeniem wiedzy o każdym sąsiadującym kraju w

doskonalenie młodego pokolenia, także poprzez tych, którzy już odnoszą sukcesy

Obiekty takie jak Międzynarodowe Domy Spotkań Młodzieży w

Krzyżowa/Kreisau i Oświęcim/Auschwitz.

Zamierzamy organizować coroczny konkurs dla uczniów szkół podstawowych

przeprowadzane, w ramach których wiedza o danym kraju sąsiednim i jego

Geografia, historia i teraźniejszość są poszukiwane.

Znajomość języka partnerskiego ułatwia wymianę pomiędzy naszymi partnerami

Obywateli i pomagają budować relacje zawodowe i prywatne.

Aby to osiągnąć, będziemy wspólnie szukać nowych form współpracy

Nauka języka polskiego w Niemczech i nauka języka niemieckiego w

promować Polskę.

Sprawiedliwość

Aby zacieśnić współpracę w dziedzinie wymiaru sprawiedliwości, będziemy...

dwustronne konsultacje w sprawach cywilnych i karnych

nagrać. Będziemy rozwijać bezpośrednie kontakty pomiędzy naszymi

Promowanie i wspieranie organów sądowych w celu poprawy współpracy

Przykład dotyczący wykonania wniosków o pomoc prawną, europejską

Nakazy aresztowania lub europejskie nakazy dochodzeniowe w związku z

Przekazywanie osób skazanych zgodnie z decyzją ramową 2008/909/WSiSW. My

zachęcać nasze organy sądowe do budowania wzajemnego partnerstwa

ustanowić wspólne doskonalenie zawodowe sędziów,

Pracownicy sądu i prokuratorzy do przeprowadzenia i

Organizowanie konferencji i warsztatów w celu promowania współpracy między

w celu ułatwienia i usprawnienia tych organów.

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Przyjrzymy się technicznemu podejściu do tematu cyfryzacji systemu prawnego

wymianę, na przykład do systemów e-sądów (elektroniczne sale sądowe).

Wykorzystanie technologii wideokonferencji, publikacja

postanowienia sądowe, dostęp do akt sprawy i dokumentów sądowych oraz

Dostępność informacji i usług prawnych dla obywateli

i obywatele.

Omówimy także nasze doświadczenia w tym zakresie

stosowanie i wdrażanie rozporządzenia UE dotyczącego sztucznej inteligencji w sądownictwie

Zaufane i sprawdzone studia przypadków sztucznej inteligencji

procedury z zakresu zarządzania incydentami cybernetycznymi.

Będziemy pracować nad wykorzystaniem obecnych instrumentów w celu zapewnienia większej odporności i

w celu poprawy i optymalizacji skuteczniejszych systemów prawnych oraz na poziomie UE

zintensyfikować współpracę i wspierać lepsze prawodawstwo.

Zobowiązujemy się wspierać prace Organizacji Narodów Zjednoczonych mające na celu zapobieganie i

W dalszym ciągu wspierajcie karanie zbrodni przeciw ludzkości.

Prawo międzynarodowe należy zastąpić prawem powszechnym, zorientowanym na ofiary, prawnie wiążącym

porozumienie uwzględniające potrzeby dzieci

projekty artykułów Komisji Prawa Międzynarodowego dotyczące zapobiegania i karania

oparte na zbrodniach przeciw ludzkości. Zrobimy to razem

pracować, aby wypełnić tę lukę i zapewnić, że prawa

najsłabszych, a zwłaszcza dzieci. Witamy ich

Opracowanie Konwencji o współpracy międzynarodowej w

Śledztwo i ściganie ludobójstwa, zbrodni przeciw ludzkości,

Zbrodnie wojenne i inne zbrodnie międzynarodowe (Konwencja z dn

Lublanie i Hadze).

Współpraca policyjna i graniczna

Niemcy i Polska są sąsiadami i państwami członkowskimi Unii Europejskiej

Unia ma wiele zadań i możliwości w obszarze polityki wewnętrznej. Chcielibyśmy

nadal łączyć siły, jeśli chodzi o wyzwania takie jak wojna przeciwko

Ukraina i jej konsekwencje dla naszych krajów i całej Europy. To samo

ma również zastosowanie do innych wyzwań, takich jak ograniczenie nielegalnej migracji

zgodnie z naszymi zobowiązaniami międzynarodowymi, przestępczością zorganizowaną i

Klęski żywiołowe. Jednocześnie chcemy potencjału, który z nas wynika

wspólnej granicy i istniejących powiązań między naszymi

Regiony i społeczeństwa obywatelskie mogą z niego jeszcze lepiej skorzystać.

Jesteśmy zdeterminowani, aby zmienić politykę wewnętrzną – w tym na poziomie europejskim – na dobre

naszych obywateli i ważny wkład w wolność

oraz zapewnienie bezpieczeństwa w Europie. Będziemy pracować nad zapewnieniem, że strefa Schengen

obszar funkcjonuje sprawnie bez kontroli granicznych na granicach wewnętrznych

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poprawić transgraniczną współpracę policyjną i dostępne środki

W pełni wykorzystaj środki kompensacyjne.

Polskie i niemieckie organy ścigania oraz policja graniczna

już blisko ze sobą współpracują. Jest to szczególnie prawdziwe w przypadku naszych wspólnych

regiony przygraniczne. Chcemy jeszcze bardziej zintensyfikować naszą współpracę

Skutecznie zwalczaj zakłócenia bezpieczeństwa publicznego. to dotyczy

zwłaszcza przestępczość transgraniczna, a także nielegalna migracja

Przemyt i przestępstwa przemytnicze. Wzmocnienie naszej współpracy

obejmuje w szczególności wspólne szkolenia naszych organów ścigania i

Funkcjonariusze Straży Granicznej przygotowują się do wspólnych działań i

Środki wyszukiwania i definicja procedury dla

transgranicznego wykorzystania policyjnych statków powietrznych. Co więcej, zrobimy to

zbadać, jak przebiega współpraca niemiecko-polska

Ośrodki Policji Granicznej można dalej rozbudowywać. O ile Niemcy

Kontrole graniczne nie zostały jeszcze całkowicie zastąpione samymi środkami kompensacyjnymi

będziemy również współpracować, aby zmniejszyć wpływ

te kontrole ruchu i swobodnego przepływu towarów,

Zminimalizuj usługi i ludzi oraz zapewnij bezpieczeństwo

należy w dalszym ciągu usprawniać kontrolę osób i funkcjonariuszy policji.

Niedawno utworzona wspólna grupa zadaniowa ds. zwalczania przestępstw związanych z przemytem

a wspólne patrole na terytorium Polski również przyniosą nam pożytek

pomóc w zwalczaniu nielegalnego przemytu migrantów i nielegalnej migracji

skuteczniej zgodnie z naszymi zobowiązaniami międzynarodowymi.

Ponieważ handel ludźmi jest przestępstwem transgranicznym, rozwój handlu ludźmi

Aby skutecznie walczyć z tym zjawiskiem, niezbędna jest współpraca

Oznaczający.

Skutki zmian klimatycznych i ostatnich zmian geopolitycznych

pokazać, że ochrona ludności przekracza granice, szczególnie w obecnych czasach

trzeba o tym pomyśleć. Jako kraje sąsiadujące staniemy się zatem silniejsi niż wcześniej

jeszcze intensywniej współpracować i wymieniać się pomysłami, aby pobudzić społeczeństwo do rozwoju

Katastrofy naturalne i ekologiczne, ale także zagrożenia wojenne

chronić.

Chcemy, aby regulacje z obowiązującej umowy pomiędzy

Republika Federalna Niemiec i Rzeczpospolita Polska na zasadzie wzajemnej

Pomoc w przypadku katastrof lub poważnych wypadków oraz od

Porozumienia pomiędzy Ministrem Spraw Wewnętrznych i Administracji RP

Polski i ministerstw spraw wewnętrznych Brandenburgii, Saksonii i Meklemburgii-

Pomorze Zachodnie o udzielaniu wzajemnej pomocy w przypadku klęsk żywiołowych lub poważnych

wypadków oraz współpracę w ramach procesu ochrony przed klęskami żywiołowymi

Unii w celu zapewnienia, że ​​jednostki ochrony ludności

W razie wypadku możemy jeszcze skuteczniej działać ponad granicami. Będziemy

wykorzystywać te ramy również, między innymi, do budowania potencjału

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poprzez działania i ćwiczenia szkoleniowe oraz wymianę wiedzy i

Doświadczenie wśród personelu operacyjnego.

Jesteśmy przekonani, że przyjęcie uchodźców z Ukrainy to...

zadanie realizowane w duchu solidarności przez wszystkie państwa członkowskie UE

należy przyjąć. Dlatego staramy się to zapewnić na poziomie UE

Podejście mające na celu promowanie i tworzenie zrozumienia, że ​​te

Państwa członkowskie, które skuteczniej przyjmują najwięcej uchodźców z Ukrainy –

należy także wspierać poprzez zapewnienie odpowiedniego finansowania.

Sport i turystyka

Obie strony cenią sobie współpracę przy organizacji dużych wydarzeń

Wydarzenia sportowe. Wsparcie polskiej policji w

Najlepszym na to sposobem jest zapewnienie porządku publicznego na EURO 2024

Przykład. Narody obu naszych krajów łączy entuzjazm dla sportu.

Będziemy zatem ściślej współpracować w sektorze sportu i

Należy w większym stopniu zaangażować ruch sportowy i inne odpowiednie podmioty. Leżymy

szczególny nacisk na podnoszenie uczciwości sportowej i osobistej

Promowanie spotkań pomiędzy aktywnymi sportowcami.

Będziemy utrzymywać regularne kontakty i współpracę dwustronną w zakresie

Zapewnij przemysł turystyczny.

Lepsza współpraca w walce z dezinformacją

Polska i Niemcy zamierzają zacieśnić współpracę pomiędzy

wzmocnienie organizacji społeczeństwa obywatelskiego. Obie strony mają za cel...

wspieranie wymiany międzyinstytucjonalnej, która obejmuje również wymianę między i

obejmuje wspólne kursy dokształcające pomiędzy instytucjami naukowymi. My

będą współpracować, aby lepiej stawić czoła zagrożeniu dezinformacją

zrozumieć i zbudować przeciwko niemu odporność społeczną

(na przykład poprzez wymianę pomiędzy Regionalnymi Ośrodkami Debata

Międzynarodowej (RODM) i centrum federalnego (lub ośrodków stanowych) ds

edukacja polityczna).

Nauka

Chcemy zintensyfikować nasz dialog strategiczny i poprzez wspólne działania

Inwestycje stanowią solidną podstawę dla nauki, badań i innowacji

i w ten sposób stworzyć dobrobyt, konkurencyjność i technologię

Zabezpieczyć suwerenność Polski, Niemiec i Europy. Zrobimy to z

dostępne środki finansowe współpraca pomiędzy naszymi uczelniami

oraz aktywnie wspiera organizacje naukowe. W tym celu to zrobimy

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Wspólna deklaracja woli w sprawie współpracy dwustronnej i europejskiej

Odnów prace badawczo-rozwojowe od 2018 roku.

Centra DIOSCURI w Polsce, prowadzone przez Narodowe Centrum Nauki i Centrum Nauki im

Towarzystwo Maxa Plancka jest zarządzane wspólnie, wyznacza standardy

doskonałości naukowej, promować migrację elity naukowej („Brain

Circulation”) w Europie i rozwijać Europejską Przestrzeń Badawczą

dalej. Chcemy, żeby te ośrodki stały się akceleratorami Europy

Rozwijaj współpracę.

Uznajemy centralną rolę, jaką odgrywają stosunki niemiecko-polskie

Fundacja Nauki pełni rolę latarni morskiej współpracy dwustronnej,

zwłaszcza w naukach humanistycznych i społecznych.

W tym celu podpisaliśmy w 2023 roku umowę zmieniającą, z którą

Głównym celem jest finansowanie przetargów specjalnych na

Projekty badawcze dotyczące stosunków niemiecko-polskich w XX i XX wieku

  1. Wiek. Na ten temat poświęcony jest kolejny współfinansowany konkurs specjalny

Zaplanowano „Zwrot czasów”. Temat przetargu został wybrany przez

Naukowa Rada Doradcza Niemiecko-Polskiej Fundacji Nauki

zasugerował. Na tym skupia się tematyka badań

Wojna agresywna, którą Rosja prowadzi przeciwko Ukrainie od lutego 2022 roku. Ten motyw

ma znaczenie nie tylko w kontekście sytuacji geopolitycznej, szczególnie w Europie

uległa istotnym zmianom, ale obejmuje także kwestie długoterminowe

Trendy rozwojowe wykraczające poza sektor militarny.

Jeśli chodzi o obszary badań stosowanych, transferu technologii i współpracy

Jeśli chodzi o naukę i przemysł (zwłaszcza MŚP), chcemy z nami współpracować

dostępnych zasobów oraz w ramach udanych stosunków dwustronnych

Kolejnym programem dofinansowania „cyfrowości gospodarki” z 2018 r

Zaproszenie do składania wniosków na wsparcie badań nad sztuczną inteligencją

publikować. Sprawdzimy również, czy inne tematy są istotne

wspólne oferty są odpowiednie.

Z radością witamy udaną współpracę niemiecko-polską

w ramach Europejskiego Programu Ramowego w zakresie Badań i Innowacji

„Horyzont Europa”. Będziemy konstruktywnie pracować w instytucjach UE

współpracując w zaufaniu, aby przygotować kolejny program ramowy UE

Badań Naukowych i Innowacji (10PR) oraz w przyszłej agendzie politycznej EPB na rok 2025-

27 pracy. Federalne Ministerstwo Edukacji i Badań wspiera tę inicjatywę od 2004 roku

aktywny udział konsorcjów niemiecko-polskich w programach ramowych UE

na badania i rozwój, na przykład poprzez wspólne wnioski o finansowanie

W ramach środka finansowego Bridge2ERA.

Cieszy nas intensywna współpraca pomiędzy Niemcami

Społeczność naukowa i Polskie Narodowe Centrum Nauki, w skład którego wchodzą

ich udział w wielostronnej inicjatywie WEAVE w zakresie

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Podstawowe wyniki badań. Z zadowoleniem przyjmujemy fakt, że dialog pomiędzy

Instytucje finansujące i instytucje badawcze także w Polsce i Niemczech

prowadzona jest w ramach cyklicznych polsko-niemieckich spotkań naukowych. Nauka

Spotkania organizowane są przez Niemiecką Fundację Badawczą, Narodową Naukę

Centrum i Fundacja na rzecz Nauki Polskiej wspólnie organizowały i zakładały

W 2024 roku odbędzie się po raz czwarty.

Zachęcamy nasze uczelnie wyższe i instytucje pozauniwersyteckie

Instytucje badawcze, ich współpraca na poziomie dwustronnym i europejskim

poziom do pogłębienia. W sektorze szkolnictwa wyższego istnieje ponad 1400 partnerów współpracujących

Dynamika relacji. Niemcy aktywnie uczestniczą w wydarzeniach,

które odbyło się w Katowicach (Katowice), Europejskim Mieście Nauki 2024

stać się. Ponadto dostrzegamy ważną rolę, jaką odgrywa Uniwersytet Europejski

Viadrina odgrywa rolę wzoru do naśladowania w zakresie dwustronnej współpracy naukowej; dotyczy to

szczególnie dla Collegium Polonicum, wyjątkowego projektu na skalę europejską

Uniwersytet Viadrina i Uniwersytet Adama Mickiewicza w Poznaniu. The

Uniwersytet Europejski Viadrina i Centrum Willy'ego Brandta w Niemczech i

Studia europejskie na Uniwersytecie Wrocławskim (Wrocław) są częścią sieci kompetencji

Interdyscyplinarne studia ukraińskie Frankfurt nad Odrą – jeden z dwóch projektów DAAD

który wspiera internacjonalizację ukraińskiego sektora nauki

niech będzie.

Będziemy nadal rozwijać się na dużych rynkach europejskich i międzynarodowych

Wspieraj infrastrukturę badawczą, aby zapewnić, że Europa

Wiodąca pozycja w dziedzinie badań i innowacji obroniona i międzynarodowa

pozostaje konkurencyjny. Popieramy tworzenie takich infrastruktur badawczych

międzynarodowe centrum akceleracyjne FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research in

Europie) i laser rentgenowski XFEL (europejski laser rentgenowski na swobodnych elektronach).

oferują optymalne warunki dla nowatorskich badań. Szczególnie odnosimy się do

TARGI w Darmstadt jako przyszła europejska latarnia morska. Wskazujemy, jak

Ważne jest dodatkowe zaangażowanie w wyjątkową międzynarodowość

Wdrażaj infrastrukturę badawczą FAIR.

Podkreślamy znaczenie wolności akademickiej w zapewnianiu:

prężnego, odpornego i otwartego systemu nauki i stawiamy sobie

w ramach „Roku Nauki 2024 – Wolność” w Niemczech i

Polska Prezydencja w Radzie UE w pierwszej połowie 2025 r., podczas jednej

Konferencja „Badania, Rozwój i Wolność” planowana jest wspólnie

o wolność akademicką.

Jeśli chodzi o kwestię nauki i badań na Ukrainie, to zrobimy

dokładnie zastanówmy się, w jaki sposób możemy odegrać swoją rolę w tworzeniu nowoczesnego i...

może przyczynić się do zrównoważonej infrastruktury badawczej na Ukrainie. Rozważamy

to nasza wspólna odpowiedzialność. Ponadto wytwarza prąd

Liczne kryzysy polityczne wymagają zbadania kwestii zarówno cywilnych, jak i wojskowych

Badaniami można dzielić się w odpowiedzialny sposób.

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Zdrowie

Będziemy kontynuować współpracę w obszarze ochrony zdrowia

doskonalić poprzez zdobywanie doświadczenia w opracowywaniu i wdrażaniu rozwiązań krajowych

Udostępnij strategie/plany działania dotyczące cyfrowej opieki zdrowotnej. My

na temat elektronicznych transgranicznych usług zdrowotnych

współpracować, np. przy wymianie danych dotyczących e-recept i

elektroniczną dokumentację pacjenta za pośrednictwem krajowych punktów kontaktowych ds. e-zdrowia

(MojeZdrowie@UE). Zamierzamy pomóc w stworzeniu europejskiego obszaru dla

Dane dotyczące zdrowia (EHDS), nasze możliwości wymiany i

Wzmocnij przetwarzanie danych dotyczących zdrowia. Stajemy się doświadczeniami

wymieniać informacje, którymi dysponujemy organizując system opieki zdrowotnej dot

opieki ambulatoryjnej i szpitalnej oraz bieżących reform

zebrali. Chcemy informacji na temat prac legislacyjnych w sprawie krajowych

Wymień temat in vitro. Przekażemy informacje dotyczące pakietu farmaceutycznego UE

wymieniać informacje, w szczególności na temat struktur zachęt dla nowych leków – w tym

innowacyjne leki przeciwdrobnoustrojowe – w zakresie

Wyjątki/zasady dotyczące przygotowywania leków i leków nowych

Terapie (ATMP) i inne aspekty regulacyjne

(proces zatwierdzania itp.).

Równość płci; Zapobieganie i zwalczanie przemocy

przeciwko kobietom i przemocy domowej

Angażujemy się we wszystkie aspekty stosunków dwustronnych

badanie i rozwijanie powiązanych aspektów, a także punktów widzenia i

wymieniać najlepsze praktyki w kwestiach będących przedmiotem wspólnego zainteresowania,

w sprawie eliminacji wszelkich form przemocy ze względu na płeć, co miało miejsce w 2011 roku

Konwencja Rady Europy o zapobieganiu i zapobieganiu podpisana w Stambule

Należy zwalczać przemoc wobec kobiet i przemoc domową. My

starają się promować współpracę, koncentrując się na

Punkty widzenia, informacje i najlepsze praktyki dotyczące równości LGBTIQ+

wymieniać się pomysłami, w tym z naszym społeczeństwem obywatelskim i

Komisja Europejska Strategia na rzecz równości osób LGBTIQ na lata 2020–2025

należy wziąć pod uwagę. Zamierzamy złożyć oświadczenie woli (memorandum

Porozumienia) w sprawie równości płci. Co najmniej

raz w roku należy wyznaczyć profesjonalnego przedstawiciela ministerialnego wysokiego szczebla

Odbywa się wymiana (Dzień Niemiecko-Polski).

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BEZPIECZEŃSTWO I OBRONA, WSPIERANIE UKRAINY

Utrzymanie porządku opartego na zasadach

W ostatnich latach wielostronny porządek oparty na zasadach został zakwestionowany.

Rosyjska wojna agresywna przeciwko Ukrainie narusza powszechne i

podstawowe zasady prawa międzynarodowego. Skutki konfliktu są

zauważalne na całym świecie.

Polska i Niemcy wspólnie opowiadają się za multilateralizmem

Sercem sprawy jest Organizacja Narodów Zjednoczonych. Jesteśmy zdeterminowani przestrzegać Karty Narodów Zjednoczonych

bronić ich, kierując się zasadami suwerennej równości wszystkich państw

Poszanowania ich integralności terytorialnej i niezależności politycznej, a także

Prawo narodów do samostanowienia jest kamieniem węgielnym prawa międzynarodowego.

Mocno podkreślamy, że Karta Narodów Zjednoczonych i reszta istniejących

Prawo międzynarodowe ma zastosowanie także w cyberprzestrzeni.

Wzywamy do wielostronnej współpracy w duchu solidarności

wzmocnić we wszystkich trzech równie ważnych, wzajemnie powiązanych obszarach

oraz współzależnych filarów ONZ – pokoju i bezpieczeństwa,

zrównoważony rozwój i prawa człowieka. Promocja demokracji

nadal będzie jednym z naszych priorytetów.

Wierzymy, że trzy najważniejsze organy Organizacji Narodów Zjednoczonych -

Rada Bezpieczeństwa, Zgromadzenie Ogólne i Rada Gospodarczo-Społeczna -

należy zreformować i napełnić nowym dynamizmem.

Wspieramy Szczyt Przyszłości jako okazję do...

Aby wzmocnić Organizację Narodów Zjednoczonych i system wielostronny oraz jako zachętę dla

Agenda 2030.

Aktywnie włączamy się w międzynarodowe wysiłki na rzecz zapewnienia pokoju na świecie

i bezpieczeństwa międzynarodowego, z uwzględnieniem istniejącego środowiska bezpieczeństwa

i wziąć pod uwagę bezpieczeństwo wszystkich sojuszników oraz odstraszanie i

Uzupełnij postawę obronną sojuszu. Popieramy ONZ

Utrzymywanie pokoju jako sposób przyczyniania się do pokoju i stabilności. Zobowiązujemy się

nas, globalną architekturę nieproliferacji, rozbrojenia i kontroli zbrojeń

stale podważana przez Rosję, aby ją bronić i wzmacniać. Pod

Korzystając z niedawnych wyborów Polski do Rady Wykonawczej

Organizacja ds. Zakazu Broni Chemicznej

nas do ścisłej współpracy w celu osiągnięcia światowego zakazu broni chemicznej

utrzymywać i bronić, zwłaszcza w związku z

Wojna agresywna Rosji przeciwko Ukrainie.

Nasze kraje angażują się we wzmacnianie prawa międzynarodowego, m.in

międzynarodowe prawo humanitarne. Będziemy nadal mieć globalną ważność,

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Promuj i broń niepodzielności i współzależności praw człowieka. My

będzie wspierać wysiłki mające na celu zapewnienie niezależności, przejrzystości i skuteczności

oraz zrównoważone finansowanie filaru praw człowieka Organizacji Narodów Zjednoczonych

zapewnić, że ochrona i promowanie praw człowieka będą jednym

są warunkiem wstępnym stabilnych, pokojowych i zamożnych społeczeństw.

Bezpieczeństwo i Obrona

Jesteśmy mocno zaangażowani w Organizację Traktatu Północnoatlantyckiego (NATO) i zawężenie

stosunki transatlantyckie. Odpowiemy na konkretne pytania dotyczące

Współpraca w ramach NATO, ze szczególnym uwzględnieniem

ciągłe dostosowywanie postawy odstraszania i obrony NATO,

Wsparcie NATO i współpraca z Ukrainą

Odpowiedź NATO na rosyjskie zagrożenie i współpraca

pomiędzy NATO a UE.

Ponieważ Rosja i jej sojusznicy stanowią największe zagrożenie dla pokoju, wolności,

Aby reprezentować demokrację i bezpieczeństwo w Europie, UE musi wykazać się zdolnością

doskonalić, działać samodzielnie, jeśli to konieczne, i w miarę możliwości w partnerstwie. Jeden

Taka UE będzie działać w koordynacji z NATO, które w dalszym ciągu stanowi trzon NATO

bezpieczeństwa europejskiego w kierunku bardziej sprawiedliwego transatlantyckiego podziału obciążeń

brać w czymś udział.

Pozostajemy mocno zaangażowani w promowanie współpracy pomiędzy

naszych krajów w ramach Wspólnej Polityki Bezpieczeństwa i Obrony

(WPBiO). Dzięki wdrożeniu Kompasu Strategicznego tak się stanie

dążyć do poprawy efektywności WPBiO i wzmocnienia jej roli

wnosić wkład w UE jako gwarant bezpieczeństwa. Razem to zrobimy

Rozwijanie zdolności cywilnych i wojskowych w celu poprawy odporności UE

oraz wzmocnić europejski wkład w bezpieczeństwo obszaru euroatlantyckiego

wzrostu, w tym poprzez lepszą interoperacyjność i inwestycje w

Badania i innowacyjne technologie obronne. Jesteśmy nadal

Zdecydowany nadać nowy impuls współpracy między UE a NATO

wzmocnienie mobilności wojskowej i zapewnienie pełnej gotowości operacyjnej

nowe siły reagowania w celu osiągnięcia „unijnej zdolności szybkiego rozmieszczenia” do 2025 r. My

Regularnie odbywają się konsultacje dotyczące kwestii politycznych i bezpieczeństwa

powstrzymać.

Zwiększymy interoperacyjność i standaryzację naszych

Wzmocnić zdolności obronne, zwiększyć zdolności produkcyjne i

Zachęcanie do inwestycji w nasz przemysł obronny. Potrzebujemy odpowiednich

Likwidacja luk w potencjale i poprawa naszej konkurencyjności

Wspieraj przemysł obronny. W tym celu również użyjemy dwustronności

Wzmocnij współpracę. Na poziomie UE będziemy pracować na rzecz silniejszego

Wdrożenie koordynacji i standaryzacji zgodnie ze standardami NATO. Będziemy

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dążyć do współpracy w kluczowych obszarach, w tym poprzez wzmocnioną współpracę

Współpraca w programach badawczo-rozwojowych.

Biorąc pod uwagę szybko zmieniające się środowisko cyberbezpieczeństwa,

włączając szczególnie złożone cyberataki, rozważamy ataki międzynarodowe

Współpraca w zakresie cyberbezpieczeństwa jest niezwykle ważna. Zamierzamy,

do angażowania się w regularny dialog cybernetyczny w celu promowania współpracy ws

różne aspekty cyberbezpieczeństwa, dyplomacji cyfrowej i nowe

rozwijać i pogłębiać technologie.

Współpraca wojskowa

W ostatnich latach niemiecko-polska współpraca wojskowa

Dzięki bliskim relacjom między naszymi siłami zbrojnymi osiąga się wymierne rezultaty, które przyczyniają się do:

przyczynić się do bezpieczeństwa naszych krajów. Mamy wspólną wizję dotyczącą

strategiczne znaczenie naszych relacji i jesteśmy zdeterminowani, aby je utrzymać

Dalsze intensyfikowanie współpracy w obszarze wspólnej obronności

i projekty wojskowe zgodnie z naszymi wymaganiami i możliwościami

wynieść. Takie podejście może pozwolić nam osiągnąć znaczące

Wkład w bezpieczeństwo europejskie, a tym samym we wspólnotę transatlantycką

pozwalać. W świetle obecnej sytuacji i w świetle kwestii fundamentalnych

Jednym z nich będzie zmiana w zakresie bezpieczeństwa euroatlantyckiego

Kluczowe obszary naszej współpracy obejmują bieżące wsparcie

być Ukrainą.

Aby osiągnąć przekonujące wyniki i nasze ogólne wysiłki

koordynujemy, dążymy do regularnego dialogu polsko-niemieckiego

poziomie politycznym i polityczno-wojskowym, który przebiega przez Trójkąt Weimarski

jest uzupełniany oraz podczas spotkań na wysokim szczeblu NATO i UE w

wzajemny związek.

Będziemy zabiegać o bliższą współpracę w następujących obszarach:

Dwustronna współpraca wojskowa: w oparciu o wyniki

dwustronnej współpracy w ostatnich latach, nie tylko w zakresie

Realizacja umów prawnych i wspólnych projektów, ale także

biorąc pod uwagę ostatnie dynamiczne zmiany w

środowiska bezpieczeństwa, konieczne jest dokonanie przeglądu naszych dotychczasowych działań w świetle nowych

uwarunkowania polityczne, aktualne priorytety rozwojowe i

modernizacja sił zbrojnych i zasada maksymalnego sukcesu

analizować wszystkie działania. Główna idea kontynuacji lub otwarcia nowych

Obszarami będzie wzajemne uzupełnianie zdolności przez rodzaje sił zbrojnych

a także znaczenie oczekiwanych wyników wspólnych działań dla Spółki

wszechstronne wzmocnienie wschodniej flanki sojuszu. Taki bliski

Platformą może być także współpraca niemieckich i polskich jednostek bojowych

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dla poprawy interoperacyjności naszych odpowiednich formacji i - w

w szerszym znaczeniu – nasze siły zbrojne.

Konkretne projekty współpracy są omawiane podczas sesji roboczych

ustawić. Współpraca będzie obejmować m.in.:

- Zacieśnienie współpracy wewnątrz polsko-niemieckiej

Grupa współpracy dla pionierów (Polsko-Niemiecki Inżynierowie Wojskowi

Grupa Współpracy) w ramach Grupy Współpracy Armii (Army

Grupa Współpracy);

- Rozwój współpracy pomiędzy brygadami

Wojsk Obrony Terytorialnej (WOT) i

polecenia stanu;

- Pogłębienie współpracy dwustronnej w zakresie zagrożeń hybrydowych,

w tym komunikacja strategiczna, ochrona infrastruktury krytycznej

i technologie;

- Rozszerzanie wzajemnej współpracy w dziedzinie cyber;

- Intensyfikacja współpracy pomiędzy Marynarką Wojenną Polski i Niemiec

w regionie Morza Bałtyckiego poprzez COMSUBBALTIC – dwustronną komórkę ds

SUBOPAUTH (Władza operacyjna łodzi podwodnej).

- Nawiązanie wzajemnej współpracy i integracji

Sztab dowodzenia Marynarki Wojennej Polski i Niemiec (POL i DEU

MARFOR) w regionie Morza Bałtyckiego (BaSR) w ramach Centrali

Dowódca Grupy Zadaniowej BAŁTYK).

Uczestnicząc w nich zapewnimy współpracę pomiędzy siłami zbrojnymi

Pogłębić ćwiczenia wojskowe na poziomie dwustronnym i sojuszniczym

(w tym ćwiczenia Trójkąta Weimarskiego); intensyfikacja

Współpraca w zakresie ćwiczeń wojskowych poprzez udział w konferencjach

do generowania sił w związku z ćwiczeniami międzynarodowymi; Współpraca jako

Stany użytkownika F-35; Poprawione przechwytywanie obrazu sytuacji w wojsku

Dowódcy poprzez udział w ćwiczeniach ramowych sztabu dot. przejścia

od poziomu strategicznego po operacyjny.

Kontekst współpracy/sojuszu wojskowego: Polska i Niemcy

chodzi o dalsze wzmacnianie odstraszania i obrony NATO

doradzał, także w związku z obecnością NATO na wschodniej flance, w

Związek z wykonalnością podejścia NATO do odstraszania i

Obrona obszaru euroatlantyckiego (Koncepcja Obrony i Odstraszania

Obszaru Euroatlantyckiego, DDA) i odpowiedniego planowania, a także NATO

Dowodzenie i kontrola (C2), zgodnie z umową obu krajów

że Rosja jest najważniejszym i bezpośrednim zagrożeniem dla bezpieczeństwa świata

Sojuszników oraz o pokój i stabilność w obszarze euroatlantyckim.

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Polska i Niemcy będą kontynuować współpracę na rzecz...

Struktura przywództwa Sojuszu w regionie Morza Bałtyckiego, szczególnie na obszarach lądowych i morskich

Patrz dalsze wzmocnienie. Nasze wysiłki skupiają się na dwóch głównych obszarach. W

Pierwszym krokiem będzie dyskusja na temat dalszego rozwoju Wielonarodowego Korpusu

Nordost (Wielonarodowy Korpus Północno-Wschodni, MNC NE) w Szczecinie.

- Z okazji 25. rocznicy swojego powstania oba kraje starają się

będzie dalsze wzmacnianie zdolności MNC NE w celu zapewnienia bezpieczeństwa sojuszu

w regionie Morza Bałtyckiego, a także przyczynić się do

do prowadzenia działań Sojuszu w zakresie odstraszania i obrony.

- Polska i Niemcy również uzgodnią optymalne rozwiązanie

w sprawie utworzenia regionalnego dowództwa marynarki wojennej NATO ds

Region Morza Bałtyckiego doradza i współpracuje w tym zakresie.

Polska i Niemcy wzmacniają więź transatlantycką

współpracować w ramach NATO i przyczyniać się do tego. Będziemy

Dążymy do zapewnienia transatlantyckiej jedności politycznej i optymalnej jedności wojskowej

Obecność sojuszników Ameryki Północnej w Europie, w tym na wschodniej flance

aby zapewnić. Powinniśmy także w dalszym ciągu współpracować nad poprawą tych umiejętności

sojuszu, północnoamerykańskie wzmocnienie dla Europy

aby umożliwić skuteczne.

Mobilność wojskowa i utrzymanie sił. Polska i Niemcy

będą ściśle współpracować w celu przezwyciężenia przeszkód na obszarze transgranicznym

zmniejszyć i poprawić wsparcie logistyczne. Ten z 30 stycznia 2024 r

inicjatywa podpisana przez ministrów obrony

mobilność wojskowa (korytarz mobilności wojskowej NLD-DEU-POL – NLD-DEU-

Korytarz Mobilności Wojskowej POL) powinien być przykładem dla innych tematów.

System rurociągów Europy Środkowej (CEPS). Polska i

Niemcy powinny przedstawić propozycje wzmocnienia łańcucha dostaw paliw

NATO będzie omawiać i dążyć do ustalenia warunków rozszerzenia CEPS

zdefiniowanie wschodniej flanki obszaru odpowiedzialności SACEUR (Obszar SACEUR

odpowiedzialności (AOR) w tym zakresie. Skupienie powinno być

w oparciu o zintegrowane podejście NATO. Inne sposoby również powinny

być branym pod uwagę.

Powinniśmy zwiększyć nasze wysiłki na rzecz stworzenia silniejszego i

silniejszy europejski filar w NATO, który jest niezbędny

Postawa odstraszania i obrony NATO wzajemnie się uzupełniają

głosować.

Powinniśmy zaangażować się w kolejną rundę propozycji projektów w ramach Stałego

Współpraca strukturalna (stała współpraca strukturalna (PESCO))

Zbadaj możliwości wykorzystania projektów PESCO w celu ulepszenia

Współpraca obronna oparta na potrzebach wojskowych i

strategiczna konieczność wykorzystania. Inicjatywy takie jak Centrum Koordynacji ds

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Przestrzeń Cyber ​​i Informacyjna (CIDCC) oraz projekt „Sieć Logistyki”.

Huby w Europie i wspieranie operacji” (NetLogHubs).

Przykłady takich możliwości.

Polska i Niemcy będą ściśle współpracować z innymi

Kraje tworzące Eurokorpus w dalszym ciągu starają się wspierać Eurokorpus

W ramach podwójnej funkcji zarówno dla UE, jak i NATO

dalej się rozwijać.

Uzbrojenie: Polska i Niemcy omówią sposób wykorzystania istniejącego potencjału

można skutecznie wykorzystać współpracę wojskowo-techniczną i przemysłową

Zwiększenie zdolności obronnych obu sił zbrojnych i dalsza interoperacyjność

w celu poprawy i wymiany odpowiednich informacji. Tematy

obejmie różne obszary i systemy uzbrojenia, w tym

zwłaszcza czołgi, amunicja i części zamienne, obrona powietrzna i wiele innych.

Zamierzamy badać i rozwijać wspólne inicjatywy

szczególnie w obszarze czołgów i amunicji; Ponadto mamy zamiar

Możliwości zwiększenia dostępności części zamiennych do czołgów Leopard i

rozważyć modernizację czołgów Leopard 2A4 do wersji 2PLM1,

gdzie uwzględnione są obie branże. Wykonamy dodatkowe naprawy

i utrzymywać obiekty konserwacyjne dla czołgów Leopard 2 oraz dążyć do utrzymania

Popraw koordynację dotyczącą części zamiennych. Stajemy się nasi

Współpraca na szczeblu rządowym w zakresie zaopatrzenia wojskowego

Dalsze pogłębianie wsparcia dla Ukrainy, w tym poprzez

Wymiana doświadczeń w zakresie wsparcia technicznego przy naprawach

Czołgi Leopard 2 dostarczone na Ukrainę. Niemcy i Polska

podejmie także wysiłki w zakresie naprawy i konserwacji czołgów Leopard 2 w

Związek z potrzebami Ukrainy w wyniku naruszenia prawa międzynarodowego

Optymalizacja rosyjskiej wojny agresywnej.

Będziemy kontynuować współpracę w obszarze okrętów podwodnych i min morskich w ramach a

promować szersze podejście wielonarodowe. Współpraca w

Obydwa obszary powinny obejmować współpracę w zakresie broni, taką jak zamówienia publiczne

niezbędnych umiejętności i aspektów doktryny i szkolenia, jak również

długoterminowe i ciągłe utrzymanie zdolności (np. logistyki i

Konserwacja).

Europejska obrona powietrzna: celem jest zapewnienie kompleksowych zdolności w zakresie obrony powietrznej

w Europie w celu budowy Zintegrowanej Obrony Powietrznej i Przeciwrakietowej (Zintegrowanej Obrony Powietrznej i Przeciwrakietowej).

Obrona przeciwrakietowa NATO (IAMD), w tym systemy naziemne.

Rządy Polski i Niemiec zdecydowanie popierają inicjatywy, które

dążyć do zbudowania solidnych zdolności IAMD w Europie. Polska rozważa

w związku z tym do wzięcia udziału w koordynowanej przez Niemcy inicjatywie „Europejska Tarcza Nieba”.

brać udział. Polska zgadza się z zamiarem budowy Niemiec

interoperacyjne zdolności naziemnej obrony powietrznej w Europie

przyspieszenia i synergii poprzez wspólne ćwiczenia, logistykę, zabezpieczenie

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Wykorzystuje się i bierze pod uwagę zrównoważony rozwój i operacje, a także interoperacyjność

Dotyczy to również ewentualnych przyszłych zakupów. Poza tym odpowiedni

Dyskusje na temat wzajemnie korzystnej współpracy przemysłowej na stronie a

wspólne zamówienia lub rozwój wymaganych zdolności IAMD

bedzie kontynuowane.

Polska i Niemcy będą współpracować nad wdrożeniem praktycznej armii

Zwiększyć wsparcie dla Ukrainy. W szczególności oba kraje to zrobią

Zgodnie z decyzją ministrów obrony NUC w

lutego 2024 r. w sprawie utworzenia wspólnego centrum NATO-Ukraina ds

Analiza, szkolenie i szkolenie (Wspólna analiza, szkolenie i szkolenie NATO-Ukraina

Centrum Edukacyjne JATEC) w Bydgoszczy. Polska i Niemcy są

dąży do zbudowania silnego i efektywnego ośrodka. Polska wita

Niemiecki zamiar przydzielenia personelu do JATEC.

Obydwa kraje będą częścią koalicji na rzecz zdolności wspierających tzw

Ukraina współpracuje.

Będziemy współpracować, aby zapewnić NATO nową rolę

w koordynacji wsparcia i powiązanej UE

Instrumenty (fundusz wsparcia dla Ukrainy/UAF, wojsko

misja wspierająca UE/EUMAM, wspólne inicjatywy w zakresie zamówień publicznych)

mieć efekt.

Podsumowując, jesteśmy przekonani, że warto mieć swoje wojsko

Wsparcie Ukrainy na szczeblu krajowym i w ramach uznanych forów międzynarodowych

takie jak format Ramstein (Grupa Kontaktowa ds. Obrony Ukrainy, UDCG) oraz w

Ramy instrumentów UE muszą być w dalszym ciągu ściśle koordynowane. Zadbamy o siebie

Współpracuj tam, gdzie ma to sens. Dotyczy to całości

Zakres naszego wsparcia, w tym dostarczenie sprzętu,

Szkolenia i konserwacja.

Agresja Rosji na Ukrainę

Niesprowokowana i nielegalna wojna agresywna Rosji przeciwko Ukrainie

i związane z tym zagrożenie dla bezpieczeństwa obszaru euroatlantyckiego

jedno z największych wyzwań dla naszego pokolenia. Dlatego nam wolno

Nasza reakcja na to nie może zawieść, ponieważ będzie to miało konsekwencje daleko poza Ukrainą

miałby. Aby do tego nie doszło będziemy kontynuować współpracę ws

możliwości i zakres naszej reakcji na pojawiające się wyzwania

wynikających z agresji Rosji na Ukrainę, zarówno dwustronnej, jak i

w ramach UE i NATO.

Agresywna wojna Rosji przeciwko Ukrainie wpłynęła na nasze stosunki z Moskwą

zasadniczo się zmienił. Największym zagrożeniem dla UE jest Rosja

Bezpieczeństwo euroatlantyckie. Obecny kurs Rosji jest długoterminowy

Konfrontacyjny, który podważa międzynarodowy porządek bezpieczeństwa

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i zmieniony. Razem z naszymi sojusznikami będziemy rozwijać nasz dyspozytyw

Kontynuuj dostosowywanie się i reagowanie na groźby i wrogie działania Rosji

W dalszym ciągu doradzajcie nam w sprawie długoterminowych konsekwencji polityki i działań Rosji

dla naszego bezpieczeństwa i je ocenimy.

Będziemy nadal opowiadać się za sankcjami wobec Rosji

utrzymywane, ściśle wdrażane i egzekwowane, jeśli to konieczne

wspólne opracowanie propozycji nowych środków ograniczających

Rosja nie kończy swojej wojny agresywnej przeciwko Ukrainie.

W oparciu o regularną wymianę i wspólne wysiłki,

Będziemy również ściśle współpracować z naszymi organami celnymi

Kraje trzecie w dalszym ciągu dokładają wszelkich starań, aby ominąć nasze sankcje i

Przeciwdziałanie środkom kontroli eksportu.

Jesteśmy zdeterminowani, aby wydostać się z unieruchomionego państwa rosyjskiego

wykorzystać nadzwyczajny dochód uzyskany z majątku na

Nadal wspierajcie Ukrainę na wszystkich poziomach. Potwierdzamy to zgodnie

ze wszystkimi obowiązującymi przepisami i naszymi odpowiednimi systemami prawnymi w Rosji

aktywa rządowe w naszych stanach i terytoriach pozostają zamrożone do

Rosja kończy swoją agresję i płaci za szkody, które wyrządziła Ukrainie

dodał.

Biorąc pod uwagę wysiłki Rosji mające na celu zniszczenie ukraińskiej gospodarki, oraz

tym, czym jesteśmy, jest ciągłe lekceważenie swoich zobowiązań wynikających z prawa międzynarodowego

niezmiennie zaangażowani w zapewnienie pełnej odpowiedzialności. Potwierdzamy,

że agresywna wojna Rosji przeciwko Ukrainie jest rażącym naruszeniem

Karta Narodów Zjednoczonych. Rosja i jej przywódcy muszą ponieść za to odpowiedzialność

Wojna agresywna przeciwko Ukrainie i inne najpoważniejsze zbrodnie w świetle prawa międzynarodowego

zostać pociągniętym do pełnej odpowiedzialności. Potwierdzamy nasze

Postanowienie o powołaniu sądu do ścigania przestępstwa

Stworzyć agresję na Ukrainę, możliwie największą ponadregionalną

powinien mieć wsparcie i legitymację. Wspieramy Ukrainę w

Aby uzyskać odszkodowanie za szkody, straty i obrażenia spowodowane przez

czyny naruszające prawo międzynarodowe popełnione na Ukrainie i skierowane przeciwko niej

Federacja Rosyjska.

Będziemy poszerzać nasze podejście do wspierania rosyjskiej diaspory, a także

Rosyjscy obrońcy praw człowieka i

niezależnych dziennikarzy, którzy są oddani demokracji i

wypowiadać się, rozwijać i głosować przeciwko wojnie. The

Działania, które mają zostać wdrożone, powinny być adresowane do różnych podmiotów

Biorąc pod uwagę różnorodność rosyjskiego społeczeństwa. Obejmuje to również

głosowanie w sprawie opracowania wspólnych propozycji propozycji restrykcyjnych

Działania przeciwko osobom odpowiedzialnym za poważne naruszenia praw człowieka

lub naruszeń, w celu tłumienia społeczeństwa obywatelskiego i demokratycznego

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opozycji oraz do erozji demokracji i praworządności

Rosja jest odpowiedzialna.

Razem wzmocnimy naszą odporność na rosyjską dezinformację

i wzmacniać wpływy z zagranicy, w tym w Trójkącie Weimarskim. Rosji

Kampanie i zagrożenia hybrydowe charakteryzują się tym, że

można odmówić oraz że są one elastyczne i dają się dostosować. Sabotaż,

akty przemocy, cyberataki i wpływy elektroniczne,

Dezinformacja, manipulacja informacją i ataki na infrastrukturę krytyczną

są szczególnie ważnymi elementami kompleksowej wojny hybrydowej

Rosja przeciwko NATO, UE i jej państwom członkowskim. Ta strategia będzie

stale rozwijane i testowane. Szybko rozwijająca się hybryda

Krajobraz zagrożeń wymaga zwiększonej i ulepszonej świadomości sytuacyjnej

Wymiana informacji, dalsze wzmacnianie współpracy pomiędzy

UE i NATO, a także poszerzanie zdolności krajowych do charakteru hybrydowego

Jeśli to możliwe, identyfikuj zagrożenia poprzez wspólne wysiłki

przeciwdziałać i móc przypisać ich autorstwo. Naszym celem jest...

pogłębienie współpracy polsko-niemieckiej we wszystkich obszarach istotnych dla Unii Europejskiej

Ważne jest przeciwdziałanie zagrożeniom hybrydowym, w tym strategicznym

Komunikacja, ochrona infrastruktury krytycznej oraz zagrożeń i szans w

Związek z nowymi/pojawiającymi się technologiami.

Wsparcie dla Ukrainy

Aby złagodzić niszczycielskie skutki rosyjskiej agresji na Ukrainę,

jest nadal wysoko na liście naszych priorytetów. Będziemy się odnosić

Projekty mające na celu wsparcie Ukrainy, jej ożywienia gospodarczego i jej

Doradztwo w zakresie integracji z UE i wspólnego w niej uczestnictwa. Będziemy w

wielostronna platforma koordynacji darczyńców dla Ukrainy (wielostronna

Platforma Koordynacji Darczyńców Agencji dla Ukrainy) i z naszymi europejskimi

partnerów w celu zaspokojenia potrzeb Ukrainy.

Rozważymy możliwość współpracy w ramach międzynarodowej

Centrum Wsparcia Odbudowy Gospodarczej Ukrainy (Ukraina

Centrum Wsparcia Rekonwalescencji) w Lublinie. Będziemy częścią na

Koalicja Gmin Zrównoważonego Rozwoju została powołana na Konferencji Odbudowy 2024

(Koalicja Gmin Zrównoważonego Rozwoju). Ponadto to zrobimy

dalsze wsparcie dla partnerstw miejskich pomiędzy Niemcami,

Społeczności polskie i ukraińskie na rzecz zrównoważonego rozwoju

dążyć do odbudowy Ukrainy. Biorąc pod uwagę znaczenie kapitału ludzkiego

dla tego procesu i zapewnienia, że ​​ukraińska gospodarka wróci na właściwe tory

Na ścieżce wzrostu nasze kraje szczególnie poprawią się w obszarze

Zaangażuj się w kształcenie i szkolenie zawodowe (VET), aby Ukraina się skończyła

ma wykwalifikowanych pracowników do odbudowy kraju. Wejdziemy

Ramy Sojuszu na rzecz Umiejętności Konferencji Odbudowy

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współpracować, aby budować mosty pomiędzy kształceniem zawodowym a rynkiem pracy

budować i wspólnie rozwijać projekt Skills4Recovery we współpracy z

Partnerzy europejscy (UE, Finlandia i Estonia) w duchu Team Europe

wprowadzić w życie.

Będziemy zachęcać nasze instytucje współpracujące z Ukrainą

współpracować, ściśle koordynować swoje działania i aktywnie tworzyć możliwości

zbadać wspólne projekty, które zapewniają Ukrainie wartość dodaną.

Możliwe przykłady obejmują dalsze wspólne wnioski o udzielenie zamówienia

Komisja Europejska dla projektów partnerskich; wspólne wsparcie

Akademia Administracji Publicznej dla Partnerstwa Wschodniego; wspólny

Współpraca z Ukrainą w zakresie kontroli ruchu lotniczego.

Będziemy także współpracować przy wdrażaniu II filaru

Dokonaj przeglądu Instrumentu na rzecz Ukrainy przez Unię Europejską. Cieszymy się, że nasze

odpowiednie krajowe banki rozwoju – Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oraz

Bank Gospodarstwa Krajowego (BGK) – Szanse na skoordynowane podejście

sprawdź ich działalność.

Będziemy działać w ścisłej koordynacji z instrumentem UE w postaci Instrumentu na rzecz Ukrainy

wspólne budowanie potencjału w zakresie rozwoju miejskiego i regionalnego w regionie

Wspieraj Ukrainę (np. za pomocą nowej Karty Lipskiej jako podstawy

Planowanie urbanistyczne i procesy zarządzania miastem, polityka miejska państwa, planowanie finansowe).

Nasi ludzie odpowiedzialni za ocenę zgodności i bezpieczeństwo techniczne

Instytucje będą konsultować się, aby pomóc Ukrainie wdrożyć

Europejskie przepisy dotyczące oceny zgodności i oznakowania CE

obszar dyrektyw i rozporządzeń UE.

Pomagamy Ukrainie poprzez różne środki wsparcia

Organizacje, organy rządowe i inicjatywy obywatelskie na rzecz zachowania dziedzictwa kulturowego

Dziedzictwo w celu zapewnienia bezpieczeństwa dóbr kultury i społeczności twórczych

gwarancja. Dokładnie rozważymy, w jaki sposób możemy wspólnie odegrać naszą rolę

Stworzenie nowoczesnej i zrównoważonej infrastruktury badawczej na Ukrainie

może się przyczynić.

Przypominamy, jak w komunikacie końcowym szczytu NATO w Wilnie

stwierdził, że sojusz NATO pomoże Ukrainie w realizacji niezbędnych

będzie wspierać reformy na drodze do przyszłego członkostwa.

Białoruś

Koncentracją naszych działań będzie walka z Białorusinem

Agresywna retoryka i dezinformacja ze strony władz i władz

Wspieraj niezależne białoruskie platformy medialne na emigracji.

W szczególności będziemy dążyć do złagodzenia środków sankcyjnych

Zgodnie ze stopniowym i ukierunkowanym podejściem UE do obu kwestii

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zaostrzenie sankcji indywidualnych i sektorowych. Postaramy się

Uniemożliwić Białorusi odgrywanie roli pośrednika w uchylaniu się od sankcji przez UE

Federacja Rosyjska działa.

Razem z naszymi sojusznikami będziemy nadal kształtować sytuację polityczną

Integracja wojskowa Białorusi i Rosji i jej wpływ na

dążyć do bezpieczeństwa regionalnego.

Tematem przewodnim będzie wspieranie białoruskiego społeczeństwa obywatelskiego

w tym diaspora białoruska w Europie i jej przedstawiciele

Przedstawiciele sił demokratycznych. Jesteśmy za UE

w dalszym ciągu zapewniać społeczeństwu obywatelskiemu kontakty osobiste i mobilność

Giełda pozostaje otwarta. Istotną kwestią wymagającą naszej uwagi,

wynika z wewnętrznych represji, z jakimi borykają się Białorusini

Siły opuszczające swój kraj nadal podlegają wystawieniu wiz humanitarnych

z powodów bezpieczeństwa.

Jesteśmy gotowi rozpocząć proces opracowania kompleksowej strategii UE

dla Białorusi, w tym plan działania na rzecz przyszłych demokracji

reform w kraju.

Państwa Bałkanów Zachodnich i Proces Berliński

Polska i Niemcy aktywnie wspierają unijną operację EUFOR ALTHEA

Bośnia i Hercegowina oraz misja UE EULEX KOSOWO i NATO

Misja KFOR w Kosowie. Obie strony popierają Wysokiego Przedstawiciela ds

Bośnia i Hercegowina jako mediator w procesie, dzięki któremu jedność i

Pojednanie w Bośni i Hercegowinie zostało wzmocnione i jest niezbędne dla

Utrzymanie porozumienia pokojowego z Dayton jest. Obaj partnerzy stają się nią

wspólne zaangażowanie na rzecz promowania pokoju, stabilności i bezpieczeństwa w

państw Bałkanów Zachodnich i ich droga do UE także w ramach

Wspieraj Proces Berliński. W tym kontekście doświadczenie

Pojednanie niemiecko-polskie w dalszym ciągu odgrywa konstruktywną rolę w praktyce

grać doświadczenie. Spotkamy się w piątą rocznicę spotkania ministerialnego

Integracja Romów – format, który odbył się w Poznaniu w 2019 roku w ramach projektu

Rozpoczęło się polskie przewodnictwo w Procesie Berlińskim – blisko siebie

głosować.

Partnerstwo Wschodnie i Azja Centralna

Uznanie centralnej roli Partnerstwa Wschodniego w budowaniu

Stabilność i wspieranie reform w Europie Wschodniej będziemy jednością

Zamierzamy kontynuować tę politykę, dostosowując ją do nowej sytuacji geopolitycznej

dostosować, w tym w odniesieniu do decyzji podjętych na Szczycie Partnerstwa Wschodniego

2025.

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Obie strony zgadzają się, że społeczeństwa obywatelskie są kluczowymi aktorami

rozwoju demokracji w krajach Partnerstwa Wschodniego

odgrywać ważną rolę. Aby umożliwić społeczeństwu obywatelskiemu odgrywanie tej ważnej roli

obie strony zgadzają się promować współpracę

między organizacjami społeczeństwa obywatelskiego w swoich krajach, także w odniesieniu do

Partnerstwa Wschodniego. Jesteśmy gotowi przyczynić się do wysiłków na rzecz jego osiągnięcia

osiągnięcie pokojowego rozwiązania konfliktu między Armenią a Azerbejdżanem.

Równolegle będziemy rozszerzać współpracę z Armenią i Azerbejdżanem

nadal się rozwija i pogłębia w stosunkach dwustronnych i na poziomie UE.

Będziemy nadal rozwijać relacje z państwami Azji Centralnej

zacieśnić współpracę w obszarach będących przedmiotem wspólnego zainteresowania –

na przykład łączność, energia i bezpieczeństwo, w tym

Zapobieganie uchylaniu się od sankcji – promuj. Stajemy się środkowoazjatycką

Państwa w dalszym ciągu składają oferty zacieśnionej współpracy, co

w indywidualnych przypadkach uwzględnia także udział w formatach wschodnich

Partnerstwo do rozważenia. Zwiększenie odporności państw Azji Środkowej

Wzmocnimy przejście w kierunku zrównoważonego, społecznie akceptowalnego i

wspierać neutralny dla klimatu rozwój w regionie.

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WZMOCNIENIE UNII EUROPEJSKIEJ

W związku z utrzymującą się napiętą sytuacją geopolityczną i wcześniej

Tło faktu, że Rosja i jej sojusznicy stanowią największe zagrożenie dla pokoju,

reprezentujemy wolność, demokrację i bezpieczeństwo w Europie, dążymy do silniejszego

UE zorientowana geopolitycznie, która łączy swoje mocne strony i siły wewnętrzne

Poprawiła się spójność, a także konkurencyjność i wzmocnienie

potrafi się bronić. Następny cykl instytucjonalny musi tego dokonać

zostać wykorzystane do wzmocnienia wewnętrznych i zewnętrznych instrumentów UE, w tym w ramach

obszar polityki bezpieczeństwa oraz Agenda Strategiczna 2024-2029

nosić.

Polska i Niemcy potwierdzają swoją determinację w realizacji ambitnego programu na rzecz

popchnąć UE do przodu. Ponadto pragniemy regularnych konsultacji

w sprawie polityki UE zintensyfikować.

Rozszerzenie i reformy

Rozszerzenie UE jest geostrategiczną inwestycją w pokój, bezpieczeństwo,

Stabilność i dobrobyt oraz proces oparty na wynikach. Jesteśmy zdeterminowani

zapewnienie, że rozszerzenie Unii Europejskiej zakończy się sukcesem,

oraz wspierać kraje kandydujące w przeprowadzaniu niezbędnych reform

zintensyfikować. Współpracujemy, aby wesprzeć proces akcesyjny tych krajów

które chcą przystąpić do Unii Europejskiej, należy w dalszym ciągu promować i przyspieszać.

Poprzez nasze akademie dyplomatyczne przyjmujemy najlepsze praktyki

wymianę, wspólne konsultacje i spotkania w celu wypracowania pomysłów

Organizuj wizyty studyjne połączone z seminariami i warsztatami

poszerzać kompetencje. Możliwość wymiany specjalistów lub

Wspólne środki będą dalej badane, w tym w związku z

Programy szkoleniowe i programy budowania potencjału przeznaczone specjalnie dla dyplomatek

Dyplomaci i urzędnicy państwowi z krajów kandydujących do UE.

Wierzymy, że praca nad ekspansją i wewnętrzną

Aby zapewnić taką przyszłość, należy realizować reformy równolegle

Państwa członkowskie, a także UE, będą na to gotowe w momencie przystąpienia. Polska

i Niemcami będzie opierać się na porozumieniu przyjętym przez Radę Europejską w dniu

27/28 Plan działania reform wewnętrznych UE przyjęty w czerwcu 2024 r

współpracować, aby zająć się kwestiami wartości, polityki, budżetu i zarządzania

Unii Europejskiej w celu przygotowania się do rozszerzenia

Dostosowanie się do nowego otoczenia geopolitycznego i usprawnienie

Zdolność UE do działania.

Nasz minister właściwy do spraw UE i nasz minister właściwy do spraw UE

Właściwi ministrowie będą regularnie omawiać kwestie wewnętrzne

27

Doradzamy w zakresie reformy UE, zarówno dwustronnie, jak i z partnerami UE, w tym m.in

Format Trójkąta Weimarskiego. Utworzą dwustronną grupę roboczą ds. UE

Zainicjowanie reform zainicjowanych przez Europejski Sekretariat Kancelarii RP

Współpraca Prezesa Rady Ministrów i Ministerstwa Spraw Zagranicznych jest skoordynowana.

Pochwalamy postęp Ukrainy na drodze do UE w ramach

wyjątkowe okoliczności trwającej rosyjskiej wojny agresywnej

i zachęcają Ukrainę do kontynuowania wysiłków. Witamy ich

formalne otwarcie negocjacji akcesyjnych z Ukrainą i Mołdawią

Zależy nam na tym, aby z obydwoma krajami doszło do zawarcia „niezbędnego” klastra negocjacyjnego

Elementy” otwiera się bez zbędnych opóźnień.

Republika Mołdawii stała się celem rosyjskiej dezinformacji i...

Stały się działaniami destabilizującymi, mającymi na celu spowolnienie postępu

kraju w drodze do Unii Europejskiej i w tym celu

mieć zaufanie do swojego demokratycznie wybranego rządu i jego

osłabiać instytucje. Nasze wspólne wysiłki mają na celu

Mołdawia we wzmacnianiu swojej odporności, bezpieczeństwa i stabilności

wsparcie m.in. poprzez wzajemną wiedzę specjalistyczną,

wsparcie techniczne, pomoc w zakresie zmian cyfrowych i przejścia na

odnawialne źródła energii, planowanie polityki i wysiłki harmonizacyjne w

organy wielostronne, takie jak UE czy OBWE, a także inne wspólne

Działania w ramach procesów budowy instytucji państwa w Radzie

(Wymiar Sprawiedliwości i Sprawy Wewnętrzne) oraz we wdrażaniu wymogów UE. Będziemy

wspólne wizyty przedstawicieli Niemiec i Polski

na wysokim szczeblu technicznym w Mołdawii w celu rozwoju politycznego i

w celu zapewnienia wsparcia technicznego.

Będziemy wspierać reformy Gruzji na drodze do przyszłości w UE

nadal wspierać. Biorąc pod uwagę niepokojącą sytuację wewnętrzną

Rozwój sytuacji w Gruzji i zejście władz gruzińskich z obranej ścieżki

ku integracji z UE, będziemy koordynować nasze działania, aby osiągnąć

podjąć najwłaściwsze środki.

W takim samym stopniu pozostajemy zaangażowani w proces akcesyjny

państw Bałkanów Zachodnich i będzie nadal wspierać wszystkie sześć państw w regionie

spełnić kryteria niezbędne do przystąpienia do Unii Europejskiej.

Praworządność

Podstawą jest praworządność zapisana w traktatach europejskich

porządku prawnego UE, co ma kluczowe znaczenie dla zasady

wzajemne zaufanie między państwami członkowskimi oraz funkcjonalność

28

UE jest niezbędna. Jednym z nich jest zatem wzmocnienie praworządności

Podstawowy warunek wzmocnienia UE jako całości. Polska i Niemcy

będzie ściśle współpracować w celu ochrony praworządności w UE,

szczególnie w kontekście rozszerzenia UE o nowe państwa członkowskie. My

będzie również działać na rzecz wzmocnienia obronności i narzędzi obronnych UE

aby to osiągnąć, poprawić i zoptymalizować ochronę praworządności

aby zwiększyć efektywność.

Konkurencyjność, rynek wewnętrzny i realizacja polityki spójności

Europejskie Fundusze Strukturalne

Ponieważ Unia Europejska stoi w obliczu rosnącej konkurencji globalnej i ogromnej

w obliczu wyzwań geopolitycznych istnieje kluczowa potrzeba

dalszą integrację europejską, wysoce efektywną i głębszą

Rynek wewnętrzny bez przeszkód, zwłaszcza w sektorze usług

strategiczną suwerenność UE – w otwartej gospodarce – i szybciej

Postęp transformacji ekologicznej i cyfrowej. Opowiadamy się za tym

obecne fundusze strukturalne UE kierują poszczególnymi regionami w opracowywaniu ich strategii

Dokonywanie inwestycji w sposób korzystny dla obywateli w całej Europie

uczestniczyć w zrównoważonym wzroście gospodarczym. Podkreślamy rolę

Polityka spójności w dalszym wzmacnianiu rynku wewnętrznego wg

Zmniejsza nierównowagę między regionami, stymuluje wzrost i

promuje innowacyjność.

Nasza współpraca będzie obejmować m.in. IX Raport Spójności

skoncentrować się na głównych obszarach działania, o których mowa. To tam leży

Skoncentruj się na potrzebie ukierunkowanego i lokalnego wsparcia

na inwestycje zgodnie z konkretnymi potrzebami regionalnymi, przy czym

w głosowaniu uwzględnia się brak równowagi regionalnej

pomiędzy polityką UE a polityką krajową i regionalną oraz nad doskonaleniem

zdolności administracyjnych.

W zakresie strategicznego wdrażania funduszy strukturalnych UE w woj

bieżący okres finansowania (2021-2027), cele polityki, najlepsze praktyki

a zdobyte spostrzeżenia współpracują ze sobą. Podzielimy się naszymi poglądami i

Wymiana stanowisk w sprawie przyszłości polityki spójności po 2027 r. z

Skoncentruj się na ich roli i wpływie, reformach strukturalnych i ich skutkach

Uproszczenie kłamie. Przyjrzymy się możliwej roli polityki spójności

wymianę, która uwzględnia wspólne wyzwania

szczególną uwagę na konkurencyjność i zmiany (np

Innowacje, cyfryzacja, klimat i środowisko, demografia i wykwalifikowani pracownicy, obszary wiejskie

regionach), z naciskiem na podejście terytorialne i a

Leży wzmocnienie współpracy transgranicznej.

Będziemy wymieniać doświadczenia z różnych dziedzin działania

między innymi w celu poprawy wdrażania funduszy strukturalnych UE oraz

29

Aby to osiągnąć, należy wykorzystać doświadczenie zdobyte w ramach Instrumentu na rzecz Odbudowy i Zwiększania Odporności

Wyciągnij wnioski i rekomendacje na przyszłość.

30

GOSPODARKA I TRANSPORT

Niemcy i Polska są bezpośrednimi i bliskimi sąsiadami Europy

Partner gospodarczy. Od 2020 r. Polska zajmuje piąte miejsce wśród partnerów handlowych

Niemcy, a Niemcy są od lat najważniejszym partnerem handlowym Polski

UE, co przekłada się na stabilne i wysokie inwestycje, w tworzenie

miejscach pracy oraz w odniesieniu do innowacji.

Razem chcemy długoterminowej konkurencyjności i zrównoważonego rozwoju

Zwiększamy rozwój naszych krajów i Unii Europejskiej, dzięki czemu możemy

Cel, jakim jest uczynienie UE pierwszym na świecie kontynentem neutralnym dla klimatu, zostanie utrzymany

i wdrożyć, a co za tym idzie, dobrobyt i dobrobyt naszych obywateli

Zwiększaj liczbę obywateli, będąc jednocześnie skutecznym i odpowiedzialnym społecznie

transformacja ekologiczna zgodna ze ścieżkami osiągnięcia zgodności z 1.5

Osiągaj cele dyplomowe i wdrażaj wyniki globalne

Wesprzyj inwentaryzację COP 2023 w Dubaju. Obecnie Polska i

Niemcy jako partner UE w związku z agresją Rosji na Ukrainę,

sytuację geopolityczną i dramatycznie nasilające się skutki tzw

zmiany klimatyczne stoją przed podobnymi wyzwaniami, co podkreśla taką potrzebę

Zależności w kluczowych obszarach, a także nasze słabości strukturalne

ograniczać gospodarki, szczególnie te, które zagrażają bezpieczeństwu energetycznemu i

wpływać na globalne łańcuchy dostaw. Niemcy i Polska podejmują działania

współpracować na rzecz promowania konkurencyjności, odporności i

Wzmocnić strategiczną suwerenność UE w otwartej gospodarce. Chcemy

pozostać silną lokalizacją dla przemysłu i technologii oraz z ekologią i

być światowym liderem w dziedzinie cyfrowych technologii przyszłości.

Musimy podjąć odpowiednie środki, aby zachęcić do inwestycji prywatnych i

Zwiększaj innowacyjność w całej UE. Aby to zrobić, musimy wykonać pracę za nich

Promować tworzenie prawdziwie zintegrowanych europejskich rynków kapitałowych i eliminować niepotrzebne

znieść obciążenia biurokratyczne, a w tym celu nasze ramy regulacyjne

rozwoju, który promuje dynamikę gospodarczą i mobilizację społeczeństwa

wspierać niezbędne inwestycje publiczne i prywatne. Europa będzie w

W ciągu najbliższych pięciu lat potrzebujemy nowej dynamiki gospodarczej i powinniśmy to zrobić

kierujmy wszystkie nasze wysiłki i narzędzia na ich odblokowanie i

aby osiągnąć nasze cele. Musimy także stać na straży praworządności

Wzmocnić podstawową wartość UE i podstawę rynku wewnętrznego.

Popieramy ambitną politykę handlową UE opartą na otwartości i

Pewność siebie. Musimy zwiększyć skuteczność naszej współpracy wielostronnej

wzmocnić system handlowy, którego podstawą jest WTO, a także dwustronny,

wielostronne i regionalne umowy handlowe oraz inne formy

partnerstwa dostosowane do indywidualnych potrzeb jako sposób na dywersyfikację, ograniczanie ryzyka i

Budowanie sojuszy geopolitycznych, szczególnie z krajami regionu Indo-Pacyfiku

oraz w Ameryce Łacińskiej. Polityka handlowa UE powinna obejmować dywersyfikację, odporność,

Promuj reindustrializację, standardy społeczne i zrównoważony rozwój. Biorąc pod uwagę

31

Geostrategiczna konieczność zabezpieczenia naszych łańcuchów dostaw, musimy przestrzegać UE

Zmodernizuj podejście do umów handlowych UE i skoncentruj się

na tematy będące przedmiotem wspólnego zainteresowania z partnerami na całym świecie

miejsce. Aby zapewnić równe warunki działania na całym świecie,

Tam, gdzie to konieczne, instrumenty ochrony handlu są stosowane konsekwentnie

w celu skutecznego zwalczania nieuczciwych lub nieuczciwych praktyk handlowych.

Gospodarka, przemysł, zmiany ekologiczno-cyfrowe i innowacje

Stworzymy warunki do wzajemnej współpracy gospodarczej i...

Koordynuj i promuj to, co sprzyja rozwojowi firmy. Były wyłączone

2024 w formie niemiecko-polskiego forum gospodarczego i Weimarze

Spotkania trójstronne odbywają się corocznie.

Nastąpi wymiana i współpraca w obszarach innowacji i

Sztuczna inteligencja a także internacjonalizacja i wsparcie dla start-upów

przy czym istniejące struktury współpracy na terenie Niemiec

Krajowa Izba Przemysłowo-Handlowa i inne platformy współpracy

wykorzystywane i rozszerzane w razie potrzeby. Będziemy współpracować

Obszar innowacji dla wspólnie finansowanych badań i

Projekty rozwojowe ze wszystkich obszarów technologii i zastosowań

(Niemcy: BMWK/ZIM, BGR, Polska: NCBR/INNOGLOBO, GIG) pogłębiać i

Usunąć.

Będziemy prowadzić konsultacje na przyszłe tematy, takie jak ekologiczna restrukturyzacja środowiska

Przemysł, surowce krytyczne, półprzewodniki, cyfryzacja, Przemysł 4.0, start-upy i

ich umiędzynarodowienie i rosnący stopień ponownego wykorzystania

surowców (gospodarka o obiegu zamkniętym) i wspólnie pracować nad tymi kwestiami.

Aby promować tworzenie tanich mieszkań, dążymy do takiego

Wymiana doświadczeń i możliwa współpraca na rozwiązaniach seryjnych, modułowych

i budowanie systemowe, szczególnie w odniesieniu do środków, za pomocą których

Promowane są te metody budowy (np. redukcja kosztów budowy,

Budowanie z drewna).

Przyjrzymy się najlepszym praktykom i możliwym przyszłym strategiom

Z myślą o sprawiedliwych społecznie zmianach w regionach górniczych

wymianę pomysłów, która obejmuje również wizyty na miejscu w Niemczech i Polsce. Ten

realizowany jest m.in. poprzez programy partnerskie i instytucjonalne

Następuje wymiana pomiędzy specjalistami ze służby publicznej, przy czym:

Skoncentruj się na najlepszych praktykach w ramach zwiększania świadomości

za skutki transformacji (dla władz lokalnych, otoczenia gospodarczego i

MŚP i szkoły).

Aktywizujemy naszą ugruntowaną współpracę w sektorze kosmicznym

rozwijać się dalej, przy udziale Polskiej Agencji Kosmicznej

(POLSA) i Niemieckie Centrum Lotnictwa i Kosmonautyki (DLR), a także inne

32

Instytucje europejskie, projekty Europejskiej Agencji Kosmicznej

(ESA).

Porozmawiamy o przyszłości i priorytetach Europy

Unii w tym obszarze polityki, na przykład w odniesieniu do oczekiwań dot

nowy okres wyborczy do UE, szczególnie w obszarach polityki przemysłowej,

na przykład w odniesieniu do nowej strategii UE dla sektora morskiego.

Transport i infrastruktura

Skupimy się na modernizacji istniejących linii kolejowych oraz

możliwe przyszłe projekty infrastrukturalne łączące Polskę i Niemcy,

doradzać i współpracować z nimi w celu dostosowania ich do rozwoju osobistego

i natężenie ruchu towarowego na szynach. Będziemy na

Rozwój infrastruktury kolejowej pomiędzy Polską a Niemcami

Rozważ czynniki bezpieczeństwa i aspekty mobilności wojskowej.

Będziemy ściśle współpracować w celu opracowania integralnych harmonogramów cykli/docelowych harmonogramów

kolej – Deutschlandtakt i Horyzontalny Rozkład Jazdy – razem

link, który zawiera również analizę czasów przejazdu pomiędzy Polską a

Niemieckie miasta i badanie popytu uwzględniają prędkość

zwiększenie liczby transgranicznych połączeń kolejowych.

Będziemy na otwarciu biletu przyjaźni polsko-niemieckiej

pracować razem.

Podzielimy się doświadczeniami dotyczącymi wdrażania prawodawstwa UE

Obszar dekarbonizacji transportu (paliwa, planowanie transgraniczne

oraz budowa stacji ładowania i stacji napełniania wodorem, uruchomienie jednej

Wymiana infrastruktury ładowania dla ciężkich pojazdów użytkowych).

W obszarze żeglugi śródlądowej będziemy kontynuować nasz dialog i nasze

Współpraca na rzecz realizacji niemiecko-polskiego porozumienia ws

wspólna poprawa sytuacji na drogach wodnych w języku niemieckojęzycznym

Polskie pogranicze Odry z 2015 roku i na tematy

Kontynuuj bezpieczeństwo wysyłki.

Będziemy wspólnie pracować nad konserwacją konstrukcyjną mostów granicznych.

Będziemy kontynuować wymianę innowacji i wiedzy w tych obszarach

Zintensyfikować budownictwo drogowe, technologię ruchu drogowego i bezpieczeństwo ruchu drogowego.

Pomożemy zwiększyć przepustowość infrastruktury transportowej

Praca o podwójnym celu na rzecz wzmocnienia europejskiej odporności i

skuteczniejsze wsparcie Ukrainy (możliwości finansowania na poziomie UE,

Realizacja projektów transgranicznych, wymiana doświadczeń).

33

Zajmiemy się przyszłymi priorytetami Unii Europejskiej i

konkretnych dossier unijnych w dziedzinie transportu, także z myślą o polskim

Prezydencja Rady 2025.

cyfryzacja

Podejmiemy współpracę przy tworzeniu programu dla nowego

Cykl instytucjonalny UE w okresie polskiej prezydencji w Radzie

Wzmocnić Unię Europejską. Będziemy odpowiadać za okres nowego cyklu i UE

Wyszukiwanie przez prezydencję tematów będących przedmiotem wspólnego zainteresowania.

Szczególnie chcemy skupić się na portfelu cyfrowym, międzynarodowym

Polityka regulacyjna w zakresie sztucznej inteligencji i wdrożenie ustawy o usługach cyfrowych

w zakresie dezinformacji. Przedstawiamy „Cyfrowy weimar

Trójkąt”, w którym wypracowywane są wspólne stanowiska

które należy następnie przekazać Komisji Europejskiej i pozostałym państwom członkowskim

zostać zaprezentowanym. Będziemy dzielić się wiedzą i doświadczeniem na rzecz wdrażania UE

Wymiana prawodawstwa cyfrowego.

Będziemy wspólnie pracować nad stworzeniem wspólnego formularza rejestracyjnego

promowanie pracowników delegowanych (eDeklaracja) i wielojęzycznej UE

Stworzenie portalu umożliwiającego firmom cyfrowe przesyłanie rejestracji delegowań

w ich ojczystym języku.

Współpraca finansowa

Będziemy wspierać dialog między specjalistami podatkowymi na różne tematy

wprowadzić w życie kwestie związane z polityką podatkową, inwestować i tak dalej

promować środowisko gospodarcze.

Będziemy kontynuować współpracę w formacie Trójkąta Weimarskiego na tym obszarze

Rozszerzenie walki z praniem pieniędzy i finansowaniem terroryzmu.

Nasze administracje celne są częścią europejskiej grupy projektowej

Port Alliance pracuje nad monitorowaniem działań administracji celnych

koordynowanie walki z narkotykami i przestępczością zorganizowaną. Ten

obejmuje także powołanie nowego zespołu ekspertów EUCAB (EU Customs

Alliance for Borders) z dnia 1 stycznia 2025 r., którego nadrzędnym celem będzie

lepsza koordynacja, wydajna wymiana informacji i łączenie zasobów

poprawa współpracy operacyjnej między pracownikami administracji celnych UE.

Będziemy dzielić się najlepszymi praktykami, aby stworzyć dobrze prosperujące środowisko FinTech

promować biznes i efektywne zarządzanie wszystkimi interesariuszami,

poprzez rozpoczęcie dialogu eksperckiego na temat FinTech pomiędzy ministerstwami finansów

dzwonić.

34

Rozwój miast

Podejmiemy współpracę w celu realizacji krajowych

Rozwijaj politykę rozwoju miast i stań się sprawdzonymi, którzy z niej wyrosną

Metody wymiany na rzecz zrównoważonego rozwoju funkcjonalnych obszarów miejskich.

Na tle zbliżającej się polskiej prezydencji w Radzie UE oraz

Szczególnie zależy nam na kolejnej perspektywie finansowej UE po roku 2027

Bliska wymiana stanowisk w sprawie polityki spójności

naszej krajowej polityki rozwoju obszarów miejskich i zagadnień z nią związanych.

Będziemy nadal częścią unijnej misji „100 neutralnych dla klimatu i inteligentnych

Miasta” współpracują i zdobywają doświadczenia w zakresie najlepszych praktyk i krajowych

Procesy towarzyszące i ochrona klimatu miejskiego w kontekście integracyjnym

Wymiana rozwoju miast.

Będziemy kontynuować współpracę w obszarze kultury/dziedzictwa kulturowego

partnerstwo tematyczne Agendy Miejskiej UE z różnymi miastami i

Kontynuuj i w miarę możliwości rozwijaj współpracę z partnerami, w tym z miastem Katowice

(Katowice) i województwo śląskie, a także w tych ramach

Współpraca w zakresie „dysonansowego dziedzictwa kulturowego” z różnymi partnerami, w tym

miasta Gdańsk (Gdańsk) i Kraków (Kraków) oraz Politechnika

Poznań (Poznań).

Polityka rozwoju i współpraca

Będziemy wspierać europejskie i międzynarodowe wysiłki na rzecz zapewnienia spójności

Rozważenie związku pomiędzy pomocą humanitarną, rozwojem i pokojem

wsparcia, zwiększając odporność społeczeństw, oraz czynniki, które to powodują

należy zająć się problemem niestabilności jazdy. Zapewnimy możliwości

wspólne wizyty z przedstawicielami UE w ramach zespołu

Zapoznaj się z europejską inicjatywą mającą na celu wdrożenie strategii „Global Gateway” w krajach partnerskich

ruszyć do przodu i pokazać Zespołowi Europy w akcji. Sprawdzamy także

Organizacja wspólnych wyjazdów drużynowych do Europy z przedstawicielami

rząd francuski w ramach Trójkąta Weimarskiego. Będziemy

zacieśnienie współpracy pomiędzy naszymi bankami rozwoju, Bankiem Gospodarstwa

Krajowego (BGK) i Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wspierają

ma na celu promowanie wzajemnej wymiany informacji i transferu wiedzy

wzmocnić, zidentyfikować możliwe projekty do wspólnego finansowania i

Współpraca na poziomie UE w ramach sieci europejskich dwustronnych rozmów JEFIC

Dalsza poprawa rozwoju banków i instytucji finansowych, w tym w celu

wspólne wykorzystanie unijnych instrumentów współpracy na rzecz rozwoju

uczynić możliwym.

Wymiar społeczny

Łączy nas zaangażowanie na rzecz spójności społecznej, integracji społecznej,

wysokiej jakości miejsca pracy i uczciwe warunki pracy, a także jedno

35

sprawiedliwa transformacja ekologiczna i cyfrowa. W górę konwergencja społeczna i

Konkurencyjność gospodarek UE idą ze sobą w parze. Będziemy

zobowiązujemy się do dalszego wzmacniania społecznego wymiaru Unii Europejskiej

oraz plan działania przyjęty 8 maja 2021 r. podczas Szczytu Społecznego w Porto

w celu wdrożenia Europejskiego filaru praw socjalnych.

Mając na uwadze wspólny cel, jakim jest integracyjny rozwój gospodarczy

zamierzamy kontynuować naszą wymianę dwustronną i dwustronną

Współpraca na rzecz wszechstronnej integracji społecznej i partycypacji ludzi

z niepełnosprawnościami. Będzie także wymiana doświadczeń i

najlepsze praktyki w zakresie polityki włączania, w tym nadchodzące wdrożenie

prawnie zakotwiczonego w Polsce systemu asystentów osobistych.

Na tle dyrektywy UE mającej na celu poprawę warunków pracy w

Zamierzamy wykorzystać prace platformy do realizacji naszej dwustronnej wymiany

dyrektywy do prawa krajowego.

Biorąc pod uwagę obecną transformację ekologiczną i cyfrową, zamierzamy to zrobić

Wymiana informacji na temat systemów kształcenia zawodowego i dalszej edukacji

promować m.in. konkretne doradztwo w obszarach umiejętności,

Nabywanie umiejętności oraz szkolenie i dalsze kształcenie (w szczególności szkolenie i dokształcanie

pracowników w związku z ich odejściem z mniej poszukiwanych zawodów

Zawody wymagające różnych umiejętności).

Zamierzamy wymieniać pomysły na temat najlepszych praktyk, takich jak rynki pracy

w regionach szczególnie dotkniętych kosztami transformacji energetycznej,

można wesprzeć. Transformacja energetyczna musi rozpocząć się od ochrony i tworzenia

wysokiej jakości miejsca pracy. Może to działać najlepiej, jeśli...

Należy zaangażować partnerów społecznych i wzmocnić układy zbiorowe. Z celem

Zrobimy, co w naszej mocy, aby promować i wzmacniać poszanowanie praw pracowniczych

wspólne działania, zarówno dwustronne, jak i europejskie

Poziom.

Uznajemy, że włączenie społeczne jest podstawowym wymogiem

reprezentuje odporne gospodarki i społeczeństwa. Dlatego to zrobimy

przyczynić się do wzmocnienia uczestnictwa zarówno na poziomie krajowym, jak i europejskim

i włączenia społecznego, zapewniając, że nikt nie zostanie pominięty.

36

ENERGIA, KLIMAT I ŚRODOWISKO

Zmiana klimatu wymaga zrównoważonej i przyspieszonej transformacji naszego życia

dostaw energii, naszej gospodarki i naszego przemysłu. Ponad i poza

Zmiany technologiczne będą miały głęboki wpływ na modele biznesowe

przedsiębiorstw i naszych społeczeństw jako całości. To ważne, ten

Zarządzanie zmianami w taki sposób, aby wiązać się z nimi możliwości społeczno-ekologiczne

można podjąć kompleksowo. Wspólna współpraca i tyle

Stanie się tym wzajemne uczenie się na podstawie najlepszych praktyk między naszymi krajami

przyczynią się do skutecznego sprostania stojącym przed nami wyzwaniom

stać się.

W celu promowania wymiany między obydwoma rządami w obszarach energii i klimatu

Aby to ułatwić, powołamy niemiecko-polską grupę roboczą ds. energetyki i

Ustaw klimat. Grupa robocza będzie się spotykać regularnie

Przedstawiciele szczebla specjalistycznego z ministerstw zajmujących się problematyką

omawiane tematy. Ponadto przyjeżdżają oba rządy

wyrażają zgodę na zwiększenie zakresu działań Niemiecko-Polskiej Platformy Energetycznej

promować, w tym dwustronne stosunki niemiecko-polskie na wysokim szczeblu

Forum Transformacji Energetycznej.

Będziemy współpracować w ramach Niemiecko-Polskiej Platformy Energetycznej

w celu wzmocnienia naszych dostaw energii, kontynuować konwersję naszych

Udoskonalać systemy energetyczne oraz zapewnić ich przystępność cenową i konkurencyjność

Zapewnienie cen energii, w szczególności poprzez projekty w tym obszarze

Efektywność energetyczna, energia odnawialna, wodór, infrastruktura i rynek energii.

energia

Będziemy regularnie wymieniać się pomysłami na temat naszych strategii

szybsze wdrażanie odnawialnych źródeł energii, zwłaszcza morskich i

Lądowa energetyka wiatrowa i fotowoltaika. Chcemy takich

Poprawa efektywności energetycznej i dekarbonizacja sektora ciepłowniczego,

szczególnie w obszarze ciepłownictwa. Chcemy się wykazać

Procedury dotyczące strategii i działań zwiększających udział

Wymiana izolacji termicznej w budynkach mieszkalnych.

Omówimy rozwój gospodarki wodorowej, do której zalicza się m.in

Dekarbonizacja przemysłu i realizacja celów odnawialnych

paliw pochodzenia niebiogennego (RFNBO) do 2030 roku. Stajemy się nasi

Doświadczenie w zakresie technologii i prawodawstwa w tej dziedzinie

Giełdowy rozwój gospodarki wodorowej w Europie. Będziemy

Doradztwo w zakresie wspólnych projektów infrastrukturalnych takich jak budowa szlaku nordycko-bałtyckiego

Poprowadź Korytarz Wodorowy i realizuj inne projekty transgraniczne. My

pomoże nam przekształcić magazynowanie gazu w magazyn wodoru, aby się rozwijać

nowe ilości wodoru wymagane do magazynowania i wymiany do 2035 r.

37

Jeśli chodzi o rozwój infrastruktury transgranicznej – tak

potencjał możliwie najlepszego rozwoju połączenia transgranicznego

zbadać infrastrukturę paliw alternatywnych; będziemy rozwijać

porozmawiaj o transgranicznej wymianie energii elektrycznej i poznaj sprawdzone metody

doradzamy w zakresie szybkiej modernizacji naszych sieci elektroenergetycznych; i my też to zrobimy

rozwój transgranicznych rurociągów wodorowych.

Skoncentrujemy się na najlepszych praktykach w zakresie magazynowania energii i

Elastyczność wymiany, zwłaszcza w zakresie wprowadzenia ram finansowania dla

Budowa magazynów energii i inne zachęty oraz rozwój

nowe technologie akumulatorów, zwłaszcza w celu zmniejszenia zależności

Produkcja z dostaw surowców importowanych spoza UE lub UE

Ogranicz recykling zużytych baterii i przyspiesz inteligentniejszą instalację

Meter, aby rozszerzyć świadczenie usług elastyczności przez osoby prywatne i

prosumentów komercyjnych, takich jak inteligentne ładowanie, oraz zwiększenie

Przyjazna dla klimatu elastyczna zdolność wytwarzania energii.

Będziemy pogłębiać współpracę w kwestiach bezpieczeństwa energetycznego,

szczególnie w odniesieniu do niedrogich i bezpiecznych dostaw ropy i gazu

Tło rosyjskiej wojny agresywnej i wykorzystania przez nią energii jako broni,

co obejmuje również nasze wysiłki na rzecz dywersyfikacji naszej działalności

kontynuować i intensyfikować dostawy energii oraz pracować nad tym

Skutecznie zmniejszyć przychody Rosji z eksportu energii.

Będziemy promować niemiecko-polską współpracę pomiędzy firmami z branży

obszarach infrastruktury naftowej i stabilności dostaw paliw

Promuj Niemcy w Polsce. Postaramy się to zapewnić

dostaw ropy naftowej do rafinerii PCK w Schwedt, potrzeb i stanu

Dostawy ropy naftowej do rafinerii PCK w Schwedt za pośrednictwem polskiej spółki

Naftoport i jego stan własnościowy. W przypadku zakłóceń w działaniu

Tranzyt przez Rosję będzie realizowany przez Polskę i Niemcy w ścisłej koordynacji

działać na rzecz zapewnienia stabilnych dostaw ropy naftowej do rafinerii PCK w Schwedt oraz a

w celu utrzymania bezpieczeństwa dostaw do regionu.

Przyjrzymy się produkcji i importowi energii elektrycznej

Wodór wytwarzany przez odnawialne źródła energii i zielony amoniak

wymieniać najlepsze praktyki i omawiać współpracę w tym zakresie

cele pakietu „Fit for 55” i nowa odsłona polityki OZE

Dyrektywa UE (RED III).

Ochrona klimatu

Wspieramy realizację celu UE, jakim jest neutralność klimatyczna do 2050 roku i

poprowadzi nas po najlepszych praktykach wdrażania pakietu Fit for 55

w tym system handlu uprawnieniami do emisji oraz do wymiany

Dalszy rozwój polityki klimatyczno-energetycznej UE i Europejskiej Partii Zielonych

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Oferty, które obejmują także przegląd Europejskiego Prawa Klimatycznego. My

przeprowadzi konsultacje w ramach przygotowań klimatycznych planów społecznych.

Będziemy również ściśle współpracować w ramach procedur UE, aby zapewnić, że

Kolejny ustalony na szczeblu krajowym wkład UE na rok 2035 będzie znacznie wyprzedzał COP30

może zostać przesłany.

Środowisko

Zajmiemy się transgraniczną ochroną przyrody i

Park Narodowy Dolina Dolnej Odry w ramach Niemiecko-Polskiej Rady Programowej

Obszary chronione w dolinie Dolnej Odry współpracują ze sobą. Będziemy współpracować

wzmocnienie monitoringu wód podziemnych w regionie przygranicznym

wspólne przywracanie ekosystemu Odry i jego ochrona

oraz rozwijać rozwiązania oparte na przyrodzie i różnorodności biologicznej

Wzmocnienie walki ze zmianami klimatycznymi.

Będziemy platformą dialogu i współpracy w kwestii nielegalności

Przesyłki odpadów stanowią podstawę długoterminowego i regularnego dialogu

a także wspólne audyty przeprowadzane przez odpowiednie organy w Polsce i

Niemcy by to umożliwiły. Dialog ten będzie prowadzony z przedstawicielami

Poziom techniczny składa się z ministerstw i innych właściwych organów

zainteresowane tematami, które mają być omówione.

Będziemy w polsko-niemieckiej grupie roboczej ds

Oceny oddziaływania na środowisko i strategiczne oceny oddziaływania na środowisko

współpracować w zakresie OOŚ i SOOŚ w ramach transgranicznych.

Wymienimy się doświadczeniami na temat ustalonych zasad

promowanie rozwoju zrównoważonych paliw lotniczych na szczeblu rządowym

wsparcie.

Będziemy promować wymiany młodzieży na temat ochrony środowiska oraz polsko-

Utworzenie niemieckiej grupy roboczej ds. wymiany młodzieży na temat kultury środowiskowej.

Żywność i rolnictwo

Z myślą o obecnych i przyszłych wyzwaniach stojących przed Europą

Pomożemy rozwijać rolnictwo i żywienie w Europie

będziemy w dalszym ciągu ściśle współpracować nad przyszłą Wspólną Polityką Rolną (WPR). Obydwa

Strony współpracują na rzecz budowania odpornego i zrównoważonego rolnictwa

i systemów żywnościowych oraz uproszczenia administracyjne dla

Rolnicy i administracja związana z WPR, m.in

Ramy Polskiej Prezydencji w Radzie UE 2025.

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Chcemy współpracować w obszarze rolnictwa ekologicznego i agroekologii,

co obejmuje również sprawdzenie, czy wspólne plany działania i wspólne

Możliwe byłyby badania w tym obszarze.

Będziemy współpracować w dziedzinie zasobów genetycznych, aby...

Promowanie różnorodności biologicznej w ramach narodowych strategii rozwoju. My

dostarczy nam najlepszych praktyk w zakresie ochrony i wykorzystania genetyki

Wymieniaj zasoby i rozwijaj spójne łańcuchy wartości

strategia na rzecz zasobów genetycznych w Europie. Nasza praca zespołowa

ułatwi dostęp do zasobów genetycznych, wymianę

Doświadczenia zarządcze umożliwiają ochronę roślin uprawnych

promowanie pokrewnych dzikich gatunków (WEL) i programów hodowli transgranicznej

uczynić możliwym. Dodatkowo będziemy poszerzać naszą wiedzę nt

Współpraca wymiany na poziomie europejskim i międzynarodowym, w tym m.in

Ramy Międzynarodowego Traktatu o Zasobach Genetycznych Roślin dla

Żywności i Rolnictwa (ITPGRFA) oraz Unii Europejskiej

Program Współpracy w zakresie Roślinnych Zasobów Genetycznych (ECPGR). Będziemy

w ramach krajowych strategii rozwoju różnorodność biologiczna i genetyka

Promuj zasoby.

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PODEJMOWAĆ WŁAŚCIWE KROKI

Ministerstwa Spraw Zagranicznych będą nadzorować wdrażanie tzw

odpowiednie postanowienia niniejszego planu działania zgodnie z ust

odpowiednich przepisów prawa krajowego oraz wynikających z nich

wspólne członkostwo w prawie unijnym i międzynarodowym

Monitoruj i promuj zobowiązania.

W trakcie konsultacji rządowych realizacja planu działań

regularnie poddawane przeglądom w celu dostosowania do nowych priorytetów i wyzwań

przystosowywać.

Sekretarze Stanu będą brać udział w ich regularnych konsultacjach

Przygotowanie dwustronnych spotkań rządowych w celu przedstawienia sprawozdań z postępu prac

Uwzględnij wdrożenie planu działania, w tym odpowiedni wkład

z dialogu parlamentarnego i wymiany z przedstawicielami

uwzględnieni zostaną przedstawiciele polskiego i niemieckiego społeczeństwa obywatelskiego,

co pokazuje różnorodność różnych wymiarów relacji polsko-niemieckiej

Odzwierciedlaj partnerstwo.

   

 

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/992814/2295276/b5e9e128f9d0909349fd9a57f04cbe69/2024-07-02-deu-pol-aktionsplan-de-data.pdf?download=1

 


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